JUNGE PHILHARMONIE KÖLN
JUNGE PHILHARMONIE KÖLN
wir begrüßen Sie ganz herzlich zur Webseite der Jungen Philharmonie Köln. Als einziges Symphonieorchester in Deutschland, das völlig unabhängig ist, verspricht es Ihnen ein aufregendes musikalisches Abenteuer. Frei von programmatischen, institutionellen und politischen Zwängen, denen die künstlerischen Maßstäbe geopfert werden müssten, erleben Sie ein hingebungsvolles Ensemble von 8- 80 jungen Musikern aus allen Teilen der Welt, dessen einzige gemeinsame Sprache die Musik ist.
Die Unabhängigkeit des Orchesters hat jedoch ihren Preis: allein Ihr regelmäßiger Besuch, Ihre Treue sichert die Existenz der Jungen Philharmonie Köln - im Gegensatz zu den aus Steuergeldern unterhaltenen Orchestern, die ihren Mitgliedern eine feste Anstellung garantieren. Umso mehr strengen wir uns an, eine Musik zu spielen, die, wie der große Johann Sebastian Bach sagte, „gefunden“ und nicht „erfunden“ ist. Mit anderen Worten: unser Künstlerideal ist nicht das des „Genies“, sondern das des hingebungsvollen Komponisten, der seine Werke nicht willkürlich konstruiert, sondern in der Komposition der Töne mit ihren Ober- und Untertönen sucht.
Entsprechend erklärt sich unsere Programmwahl, die Ihrem Bedürfnis gerecht werden muss, in der Musik die Überwindung der Gegensätze und Widersprüche unserer Welt zu erleben.
Sie wünschen sich eine Musik, die Grenzen überwindet, aber dabei nicht im Experimentieren stecken bleibt. Denn sonst stehen wir am Schluss wie Goethes Zauberlehrling da, der jede Beherrschung verloren hat. „Kunst kommt von Können“ heißt es und so fordern Sie zu Recht, dass ein Künstler sein Handwerk verstehen muss, bevor er in neue (Ton-)Räume vorstößt. Nur so werden Sie bereit sein, „Unerhörtes“ aufzunehmen – andernfalls, bei rein intellektuellen Spielereien, rufen Sie zu Recht „unerhört“.
Vladimir Horowitz sagte darum auch: „Meine Klavierabende sollen nicht belehren, sondern unterhalten.“ Und so hat er sein Publikum immer wieder durch unkonventionelles, jedoch gleichzeitig stilvolles Auftreten überrascht wie begeistert .
In diesem Sinne treten wir, die Junge Philharmonie Köln, auch heute wieder auf, um uns mit Ihnen auf das »Abenteuer Musik« einzulassen. Jahr für Jahr sind wir auf allen Kontinenten der Erde zu Gast und so sammeln unsere jungen Musiker immense solistische Erfahrung, die sie bei ihren Konzertauftritten auch vor großem Publikum nicht nur bestehen, sondern über sich hinauswachsen lässt. Denn sie haben gelernt, das Lampenfieber als die mitreißende Kraft zu verstehen, die Sie, der Zuhörer, durch Ihre Anwesenheit uns schenkt. Und damit sind Sie in den schöpferischen Prozess eingebunden, der zur Wiedererschaffung eines Kunstwerks wie zum Werden und Wachsen überragender Talente führt. Nur in dieser Verbindung von Orchester und Publikum kommt es zu glänzenden Auftritten, nur so kommt es zu blutvollem, meisterlichen Aufspielen.
Seien Sie also willkommen in diesem Rund, das wir ganz bewusst als Zirkus der Klänge, als Arena der ungeschminkten Gefühle, der zwanglosen Augen-Blicke und des unverkrampften Spiels musikalischer Artisten verstehen. Spielen Sie innerlich mit, fiebern Sie mit, schenken Sie sich und uns Ihre ganze Kraft!
Ihre Junge Philharmonie Köln
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Musikalische Leitung Volker Hartung
Volker Hartung übernahm 1986 die Position des Chefdirigenten der Jungen Philharmonie Köln. Ausgebildet in der Tradition der deutschen Symphonik und Oper unter dem Einfluss der Dirigenten Jewgenij Mrawinsky und Sergiu Celibidache entwickelte Hartung ein besonderes Einfühlungsvermögen für die französische, deutsche und slawische Musiktradition.
Besonders beeindruckte ihn Arturo Toscanini und die von ihm geprägte Musikwelt Amerikas. Die durch ihn entstandene Atmosphäre und Professionalität der dortigen Ausbildung nahm Hartung zum Vorbild, die vergeistigte europäische Musik mit der unmittelbaren, dionysischen wie apollinischen Disziplin und Werktreue der amerikanischen Musizierweise zu verbinden.
Im Gegensatz zur ausschließlich akademisch gehaltenen Ausbildung vieler jungen Dirigenten übte sich Hartung auf allen Gebieten der Musikpraxis: in früher Jugend als Solo-Bratschist und Kammermusiker in professioneller Umgebung gefordert, dann als Dirigent, Intendant und Orchestermanager bewährt, verfügt er über ein ständig erweitertes Repertoire, das er an seine Musiker in intensiven Proben weitergibt. Der heutzutage weit verbreiteten Neigung zur Spezialisierung stellt Hartung bewusst ein breit gefächertes musikalisches Programm entgegen: neben der Beschäftigung mit historischen, musik-dramatischen und sympho-nischen Themen der abendländischen Musik widmet sich Hartung auch dem Musiktheater und den audiovisuellen Medien.
Inspiriert durch sein intermediales Studium an den kalifornischen Filmhochschulen gilt sein Interesse besonders der fachübergreifenden kulturellen Zusammenarbeit. Dazu gehört nicht zuletzt die Gestaltung von Live-Aufführungen großer Filme nach den originalen Partituren, der Aufnahme der Musik großer Film- und Unterhaltungskomponisten in symphonischen Programmen, wie auch die Realisierung ambitionierter multi-medialer Projekte.
»Volker Hartung gehört zu den interessantesten Persönlichkeiten der heutigen
Dirigentenszene. Sein unverwechselbarer Dirigierstil und sein exzellenter
Umgang mit Musikern und Solisten sichern ihm seine große Beliebtheit bei In-
und ausländischen Klangkörpern.«
(Wiener Abendblatt)
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Das Orchester
Die Junge Philharmonie Köln ist in Ihrem Kern ein professionelles Kammerorchester, das mehrfach im Jahr zum Sinfonieorchester erweitet wird.
Dabei verwaltet sich das Orchester selbst und kommt ohne jegliche staatliche Subventionen aus. Eine heutzutage einmalige Arbeitsweise: jedenfalls gibt es keinen anderen vergleichbaren Klangkörper in der deutschen Orchesterwelt.
Trotzdem oder gerade deswegen erfreut die Junge Philharmonie Köln ihr Publikum seit nunmehr über 30 Jahren durch mitreißendes Musizieren bei ihren zahlreichen Auftritten, die in den letzten Jahren stetig angewachsen sind. Indem die Junge Philharmonie Köln im Laufe der Jahre zu einem Interpretationsstil fand, der sich durch zupackenden Elan und erfrischendes Temperament bei unbedingter Werktreue auszeichnet, ist es ihr gelungen, durch ihr Spiel auch Menschen zu gewinnen, deren Vorlieben ursprünglich nicht im Bereich der klassischen Musik lagen.
Im Laufe des letzten Jahrzehnts hat die sog. Globalisierung auch uns erfasst: inzwischen finden Musiker aus aller Welt Ihre musikalische Heimat bei der Jungen Philharmonie Köln. Schon 1990 spielten bereits Musiker aus über 50 Nationen im Orchester. Doch wer hätte damals gedacht, dass einmal in Deutschland hervorragende Musiker aus Kolumbien, Argentinien oder sogar Südafrika auftreten würden? Heute ist das selbstverständlich, denn Verständigungsprobleme gibt es ja unter Musikern nicht - Musik ist nun einmal die einzige Sprache, die alle Nationen verstehen.
Ein weiterer Aspekt der zunehmenden Globalisierung zeigt sich in der wachsenden Zahl von Auslandstourneen der Jungen Philharmonie Köln. Der große Zuspruch beweist, dass »Klassik - Made in Germany« noch immer oder schon wieder einen herausragenden Stellenwert in der Welt hat. Kurzum: der stetige Zuspruch unserer Konzertbesucher beweist, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden. Seit der Zusammenarbeit mit dem britischen Ausnahmegeiger Nigel Kennedy in den Jahren 1997- 1999 gilt die Junge Philharmonie Köln als ein Orchester, das einen Platz in den oberen Etagen der klassischen Musik beanspruchen darf.
Und das dem so ist - dafür sei Ihnen einmal mehr ganz herzlich gedankt!
Veranstalter:
Junge Philharmonie Köln - Könner, Sattelmaier, Bensmann & Kehling GbR
Luxemburger Str. 124 - 136
50939 Köln
Telefon: 0221-4206718
email: booking@cnpo.de (Cologne New Philharmonic Orchestra Booking)
webseite: www.junge-philharmonie-koeln.de
Sehr geehrte Konzertbesucher,