GLOCK - Pistolen, früher als „Plastikpistolen“ belächelt und heute von der Konkurrenz beneidet. Auch wenn es der ein oder andere nicht gerne hört: oft kopiert, aber deren Qualität nie erreicht (SigPro, Walther P99, etc). Ja früher haben wir noch Witze gerissen, über unsere Österreicher. Heute wären wir noch froh, hätten wir noch eine (rein Schweizerische) Pistolenmarke mit einem solchen erfolgreichen Absatz im Behörden und auch Privatmarkt.
Um es vorweg zu nehmen, grundsätzlich sollte hier ein Vergleichstest zwischen der SigPro und der Glock veröffentlicht werden. Wir möchten aber hier gleich SigArms etwas Zeit verschaffen, damit sie die SigPro in Punkto Qualität etwas optimieren mögen.
Die in Deutsch-Wagram (Österreich) hergestellten Glock-Pistolen haben es aufgrund zahlreicher einzigartiger und revolutionärer Merkmale innerhalb kürzester Zeit zu Weltruf gebracht. Neben sämtlichen österreichischen Polizei-, Militär- und Grenzschutzeinheiten werden Glock-Pistolen bei unzähligen bewaffneten Einheiten auf der ganzen Welt als Dienstwaffe geführt. Vor allem in den USA zählt die Glock zu den beliebtesten Kurzwaffen, da ihre Funktionsweise der eines Revolvers sehr nahe kommt - spezielle für das NYPD wurde ein spezieller Abzug entwickelt (optional erhältlich) welcher ein 1:1 Revolver-Abzugsverhalten zulässt.
DAS Spitzenprodukt unter den Small Arms dieser Welt ist zweifellos die GLOCK "Safe Action" Pistole. Sie ist absolut sicher. Keine Pistole ist einfacher zu bedienen. Sie bietet stets die höchste Feuerkraft ihres Kalibers. Keine Pistole bietet ein besseres Preis-Leistungsverhältnis. Warum Ihr minimales Gewicht und die legendäre GLOCK-Zuverlässigkeit sind unerreicht.
(Am Ende des Berichtes geben wir Ihnen Adresse des den Schweizer Distributoren für Behörden bekannt). Warum Sie bei diesem anklopfen sollten, liegt auf der Hand!: Glock‘s direkte Behördensubvention wird nur über diesen erlangt.
Eine Glock-Pistole besteht aus nur 34 Bestandteilen, das sind sage und schreibe 50 % weniger Teile als bei vergleichbaren Selbstladepistolen. Nicht einmal Schrauben werden verwendet, alles wird durch Stifte oder Pin‘s am rechten Platz gehalten. Innerhalb von Sekunden kann die Glock in ihre Hauptgruppen und bei Bedarf mit einem optionalen kleinen Werkzeug kann man jede in alle Einzelteile zerlegt werden (letzteres nur von einer zertifizierten Fachperson empfohlen).
Augenfälligstes Merkmal ist das Fehlen einer mechanisch zu betätigenden Sicherung, was die meisten, die mit dieser Waffe das erste Mal zu tun haben, stutzig macht. Ermöglicht wird dies durch das patentierte "Safe-Action-System": Der Abzug lässt sich nur betätigen, wenn ein kleines, an der Vorderseite des Abzugs angebrachtes Zünglein gedrückt wird, was automatisch geschieht, wenn sich der Abzugsfinger um den Abzug krümmt. Somit ist es fast unmöglich, einen Schuss unbewusst auszulösen (denn schliesslich sollte der Finger erst unmittelbar vor der Schussabgabe am Abzug sein! Das weiss doch ein Jeder und dennoch passiert‘s, wenn‘s eigentlich doch gar nicht pressiert..). Eine Glock lässt sich, mit Verlaub, so "idiotensicher" wie ein Revolver bedienen - nach dem Laden kann man Schiessen, bis das Magazin leergeschossen ist, ohne sich um Sicherungen oder Entspannhebel zu kümmern. Das ist auch der Hauptgrund, warum die Glock im klassischen "Revolverland" USA eher akzeptiert wird als andere, konventionelle Selbstladepistolen mit deren vergleichsweise komplizierten Handhabung.
Standart Abzugswiderstand ist 2.5 Kg, es stehen aber optional diverse Abzugsvarianten 2.0 - 5.0 Kg zur Verfügung. Eigens für das New Yorker Police Department, wurde der NY-Trigger von Glock entwickelt. Der NY-Trigger wiederspiegelt einen 1:1 Revolverabzug von 5.0 Kg.
Das schlichte und dezente Design der Glock-Pistolen täuscht, denn jedes Detail ist gut durchdacht: So kann der Griffwinkel z.B. als optimal bezeichnet werden, da er sehr ergonomisch ist und somit dafür sorgt, dass die Waffe sehr gute Deutschuss-Eigenschaften aufweist. Die Handlage ist ausgezeichnet: Zum einen ist das Griffstück nicht so dick wie bei vielen anderen Pistolen mit zweireihigem Magazin, da der verwendete Werkstoff (Polymer) sehr dünn verbaut werden kann und trotzdem stabiler ist als Stahl. Sämtliche Glock-Modelle von Heute, sind mit ergonomischen Fingerrillen versehen.
Für Behördenwaffen empfehlen wir die Verwendung der Tritium-Visierung, einem modifizierten Schlittenfanghebel und den ovalen oder verlängerten Magazinlöseknopf. NOTE: Egal ob Behördenwaffe oder private Waffe, es gilt jeweils immer nur Originalteile von Glock zu verwenden. Erstens gewährleisten nur diese eine Funktionstüchtigkeit unter allen Umstanden und last but not least... alles eine Frage der Garantiegewährleistung seitens Glock. Finger weg von fremden Tuningteilen „Zündstifte, Gummipuffer, Rückstossfedern...“ etc., welche Ihnen irgendwelche besser Eigenschaften Optionen versprechen. Da wir niemanden an‘s Schienbein treten möchten, werden hier auch keine Markennamen der Tuner genannt. Eines ist sicher, wie das Amen in der Kirche: „Solche Tuningteile gehören nicht in eine Behördenwaffe, denn alles sollte im Falle eines Falles so weiter gehen, wie es weitergehen sollte!“ Ihre private Waffen können Sie grundsätzlich bis zum geht tunen wie Sie möchten - Unser Tipp: sparen Sie sich das Geld doch lieber für ein romantisches Nachtessen mit Ihrem oder Ihrer Partner/in.
Pflegeleicht, man darf es kaum sagen:
Die Waffe ist so Pflegearm, das man dies den Benutzern fast enthalten sollte. Wichtig zu wissen, eine Glock benötigt keine 2 Kg schwere Gefechtsschmierung! Nur wenig gezielte Oeltropfen, nach der Reinigung mit dem im Set enthaltenen Kunstoffbürste. Tipp, legen Sie sich einen 2-3cm Rundpinsel zu - Wisch und Weg. Und das Magazin, z.B einer 17er Glock, fasst 17 Schuss. Also die Waffe kann mit 17+1 geladen werden. Empfehlenswert auch die beiliegende Ladehilfe. Wenn man den Trick mal raus hat, kann ein Magazin im Nu „abgespitzt“ werden. Ab der 14. Patrone ist diese Ladehilfe ungemein hilfreich und schon die schwächeren Daumen unter uns.
High-Tech-Waffe
Schon die verwendeten Materialien machen die Glock zu einer High-Tech-Waffe: Das Griffstück der Pistole besteht aus praktisch unzerstörbarem Polymer, der Stahlschlitten verfügt über eine spezielle Oberflächenbeschichtung, "Tenifer" genannt, die laut Herstellerangaben korrosionsfester als rostträger Stainless-Steel sein und eine ähnliche Härte wie Diamant aufweisen soll. Als eine der ersten Kurzwaffen, für die High-Tech-Kunststoffe verwendet wurden, war die Glock anfangs bei Dilettanten mit Halbwissen schnell die "Terroristen-Pistole" verschrieen, da sie, so die Gerüchte- von Metalldetektoren, z.B. in Flughäfen, nicht geortet werden konnten. Dem ist natürlich NICHT so und entspringt der blühenden Phantasie wenig fachkundiger Waffengegner, denn die Funktionsteile wie Lauf, Schlitten, sämtliche Federn etc. besteht natürlich aus "ganz normalem" Stahl. Ausserdem sind in das Polymer-Griffstück an den Reibungspunkte mit dem Schlitten Stahlblech-Einlagen eingearbeitet, um die Schlittenführung zu optimieren.
HANDPASSFORM
Egal ob kraftvolle Männerhand oder zarte Frauenhände: Die GLOCK Pistole fühlt sich stets an, wie auf den Leib geschneidert. Nach umfassenden Studien der Schusshand wurde ein Griffwinkel von 105 % gewählt. Damit erzielt der Schütze beste Deutschussergebnisse.
Das Griffstück ist in seiner Formgebung der Hand nachempfunden und mit haltbietendem Profil versehen. Eine sichere Waffe, die sicher in der Hand liegt!
Erstaunlich auch, dass auch schnellere Schuss Sequenzen abgegeben werden können, als z.B. mit einer P228 von Sig Sauer. Diese Doubletten oder auch 3-4 Schuss in kürzester Zeit kommen auch da an, wo sie ankommen sollten. Dies viel auch weniger geübten Schützen auf, welche von SIG auf Glock gewechselt haben...
QUALITÄT
GLOCK Pistolen sind dazu konzipiert im härtesten Einsatz bei Polizei, Militär und Spezialeinheiten kompromisslos zu funktionieren und dabei stets das gleiche präzise Trefferbild zu gewährleisten.
Durch die, in den Produktionsablauf nahtlos integrierte digitale Qualitätssicherung, werden Toleranzen ausgeschlossen und absolute Funktionssicherheit garantiert. Selbstverständlich ist GLOCK auch nach ISO 9001 zertifiziert.
TORTURE TEST
Salzwasser, Schlamm, Sand, gnadenlose Hitze oder arktische Temperaturen als Schlaghammer benutzen: Welche andere Pistole kommt mit den feindlichsten Umwelt- und Einsatzbedingungen zurecht, die für eine GLOCK Pistole zum Alltag gehören ?
Für Profis in aller Welt, die unter harten und gefährlichen Bedingungen arbeiten, ist die GLOCK Pistole jene Waffe, für die sie sich als erstes entscheiden. Sie wissen, dass es keine robustere und zuverlässigere Pistole gibt. PS: schon gesehen an einer Messe: Nebenan die Vertretung von SigSauer / SigArms. Die wollten aber partout keine SigArms für einen identischen Test rausrücken.
Und zum Schluss noch dies:
Immer mehr Polizeikorps in der Schweiz rüsten auf die Glock um. Warum sollte man für eine Schweizerische Waffe und ehemalige Halb-Schweizerische-Pistolen gutes Geld ausgeben, wenn man für dieses mehr Waffe und mehr Waffen für‘s selbe Geld bekommt. Langfristig ist Glock eine 1a Wahl mit durchdachter Technik und nicht zu vergessen mit einer vorbildlichen Kundenbetreuung, Glock-Intro inklusive. Ersatzteilpreise die der Geschäftsidee von Glock Rechnung trägt. Das Economische-Prinzip heisst langfristig GLOCK - Auch wenn diese Worte einigen Weh macht, ist es dennoch so!
Glock-Konkurrenz die gerne eine wäre, dann streng Euch einmal an!
Adresse des Schweizer Distributoren für Behörden-Glock‘s:
Schild Waffen
Kohlackerstrasse 12
CH-4323 Wallbach
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag: 9 - 12 und 14 - 18.30
Samstag durchgehend: 9 - 16 h
Montags geschlossen
Tel +41 - 61 - 861 14 27
Fax +41 - 61 - 861 14 01
schildwaffen@bluewin.ch
Quelle Text & Bilder:
PoliceOne.ch
Glock.com