Die seit einigen Tagen kursierenden E-Mails, die angeblich von einer Berner Anwaltskanzlei stammen, enthalten als Anhang Malware (Schadsoftware), welche als Rechnung getarnt ist. Diese Malware ist gegen E-Banking-Kunden gerichtet. Falls Sie den Anhang geöffnet haben, sollten Sie sicherstellen, dass die Malware vollständig entfernt ist, bevor Sie E-Banking verwenden.
Bei den seit Montag, dem 2. Juli, sich in Umlauf befindenden E-Mails, die angeblich von einer Berner Anwaltskanzlei stammen, handelt es sich um einen Angriff dieser Art. Nach dem Öffnen der Datei im Anhang wird Malware installiert, die auf die beschriebene Weise erfolgreich E-Banking-Kunden attackiert. Die Malware wird bisher nicht von allen Antivirenprogrammen erkannt.
Massnahmen:
• Bei Unregelmässigkeiten oder ungewohnten Vorgängen während Ihrer E-Banking-Sitzung sollten Sie sich sofort an Ihre Bank wenden. Dazu zählt beispielsweise eine ungewohnte Fehlermeldung, das Erscheinen von Pop-Up-Fenstern, das Erscheinen einer leeren Seite beim Ausloggen der E-Banking-Sitzung und dergleichen.
Quelle: Melde- und Analysestelle Informationssicherung MELANI
Ein Dienst des: EJPD & SWITCH-CERT