Sinusitis / Nebenhöhlenentzündung

Meine Tipps und Tricks (3)

 

Was du sonst noch tun kannst

  1. 1.Scharf essen


Scharfes Essen hilft, den Schleim zu verflüssigen. Bei Meerrettich, Wasabi, Curry-Gerichten, Chilli & Co. darfst du also ruhig zulangen.


  1. 2.Mundhygiene

Bakterien, welche schlecht für deine Nase sind, können auch in deiner Mundhöhle hocken und dort ein Reservoir bilden. Darum musst du auf eine gute Mundhygiene Wert legen. Putze deine Zähne drei Mal im Tag und vergiss dabei nicht, auch die Zunge abzubürsten. Vielleicht wäre die Verwendung einer antibakteriellen Mundspülung auch nicht schlecht.


  1. 3.Frische Luft

Wenn ich draussen Joggen gehe, löst sich der Schleim besonders gut. Das ist natürlich nicht sinnvoll, wenn du eine akute Sinusitis und/oder Fieber hast.


  1. 4.Viel trinken

1,5 bis 2 Liter am Tag sollten es schon sein, und zwar am besten Wasser oder ungesüssten Tee. Dies hilft, den Schleim zu verflüssigen und ist ja auch sonst nicht ungesund. Du kannst ja schleimlösende Tees trinken, dann hast du gleich einen doppelten Vorteil. Schleimlösende Wirkung wird folgenden Tees nachgesagt: Lindenblüten, Holunderblüten. Schlüsselblume.


  1. 5.Richtig schnäuzen

Durch den Druck, der beim Schnäuzen entsteht, werden unter Umständen Bakterien in die Nebenhöhlen gepresst. Wenn schon, dann solltest du jeweils ein Nasenloch zuhalten. Noch besser ist es, den Schleim hochzuziehen und zu schlucken (das sagen die Fachleute!).


  1. 6.Kauf dir eine Wärmelampe!

Eine Wärmelampe oder Rotlichtlampe ist eine gute Investition. Das rote Licht dringt tief in die Haut ein und regt die Durchblutung an. Die Abwehrstoffe im Blut (Killerzellen & Co.) können so in deinen Nebenhöhlen besser ans Werk gehen. Die Wärmelampe kannst du übrigens auch bei Verspannungen gut gebrauchen. Halte dich genau an die Betriebsanleitung. Achtung: Wenn du eine akute Entzündung hast, solltest du die Wärmelampe nicht verwenden.


  1. 7.Ätherische Öle

Kauf dir in der Apotheke oder im Reformhaus einen Spray mit ätherischen Ölen und gib einige Spritzer auf dein Taschentuch oder dein Kopfkissen. Dann kannst du immer wieder daran schnuppern, was deine Nase befreit.


8. Nasenpflaster
Das Nasenpflaster (auch „Nasal Strap“ genannt) besteht aus einem Streifen Heftpflaster, dessen Enden breit abgerundet sind. Das Pflaster wird so über den Nasenrücken geklebt, dass die Nasenflügel leicht nach oben gezogen werden. Auf diese Weise wird die Nasenatmung erleichtert, deine Nebenhöhlen werden besser belüftet und der Schleim kann besser abfliessen.


9. Nasenmassage

Massiere ab und zu deine Nasenflügel,drücke sie leicht zusammen und streiche sie glatt. So wird deine Nase besser durchblutet. Ausserdem lösen sich Borken besser. Du fragst dich, was Borken sind? Das ist der medizinische Ausdruck für Popel. In der Schweiz sagen wir Bööggen.


  1. 10.Mütze tragen

Falls es draussen kalt ist, solltest du eine Mütze oder allenfalls ein Stirnband tragen.


11. Immunsystem stärken!

Ein gutes Immunsystem bekämpft die Erreger der Sinusitis: Viren und Bakterien (daneben können auch Allergien Auslöser sein). Beachte also die allgemein bekannten Ratschläge und Hausmittelchen zur Stärkung der Immunabwehr. Hier eine kleine Auswahl:


  1. -Gesunde Ernährung

  2. -Bewegung

  3. -Entspannungsübungen (Autogenes Training, Yoga etc.)

  4. -nicht Rauchen

  5. -nicht übermässig Alkohol trinken

  6. -genug schlafen

  7. -Sauna


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Deine Nasenschleimhaut sollte niemals austrocknen, sondern immer schön feucht sein.


Meerwasser-Nasenspray

Nasensprays mit Meerwasser können auch unterwegs gut appliziert werden. Sie können beliebig lang angewendet werden. Du kriegst sie in der Apotheke.


Luftbefeuchter

Vor allem im Winter ist die Raumluft sehr trocken. Das ist schlecht für deine Nase und deine Sinusitis. Ein Luftbefeuchter wäre darum eventuell keine schlechte Investition. Lass dich im Fachhandel beraten und halte dich genau an die Gebrauchs- und Pflegeanleitung.


Nasencrème, -salbe

Bei mir hat sich eine Schnupfencrème mit Heilpflanzenauszügen von rotem Sonnenhut, Zaunrübe, Berberitzen- und Schlehdornfrüchten sowie Eukalyptus- und Pfefferminzöl sehr bewährt.