Sinusitis / Nebenhöhlenentzündung
Meine Tipps und Tricks (1)
Sinusitis / Nebenhöhlenentzündung
Meine Tipps und Tricks (1)
Ich gehe davon aus, dass du bereits weisst, was eine Sinusitis oder Nebenhöhlenentzündung genau ist.
Wenn nicht, helfen dir diese Links weiter:
Bitte zuerst lesen!
Ich leide seit über 10 Jahren mal mehr, mal weniger unter chronischer Sinusitis. Auf dieser Seite möchte ich dir meine Erfahrungen weitergeben, der Schwerpunkt liegt dabei bei alternativen Heilmethoden.
Bitte beachte, dass die Empfehlungen und Bewertungen auf dieser Seite rein subjektiv sind und sich nicht auf Studien oder wissenschaftliche Erkenntnisse abstützen. Gerade, weil die Wirkung von Arzneimitteln sehr individuell ist, kann ein Mittel, welches von mir nicht als besonders effektiv eingestuft wurde, bei dir Wunder wirken.
Die Informationen aus dieser Seite sollten niemals deine einzige Quelle für gesundheitsbezogene Entscheidungen sein. Bei gesundheitlichen Beschwerden musst du dich an eine Fachperson (Arzt, Apotheker) wenden!
Dein Feedback ist sehr willkommen! Gerne veröffentliche ich auch deine Erfahrungsberichte.
Was ist eine Sinusitis?
Abschwellen der Nasenschleimhaut und Schleimlösung
Bei einer Sinusitis ist es ganz wichtig, dass das Nasensekret abfliessen kann und sich nicht staut. Darum musst du in erster Linie deine Nase frei kriegen.
Die hier angegebenen Mittel sind, sofern nichts anderes angegeben ist, nicht rezeptpflichtig.
1.„Chemische“ Nasensprays
Diese Nasensprays lassen die Schleimhäute der Nase schnell und zuverlässig abschwellen. Du kannst sofort wieder freier atmen. Einzelne Spray enthalten auch schleimlösende Wirkstoffe. Der grosse Nachteil ist, dass du diese Sprays auf keinen Fall länger als 4-5 Tage benutzen solltest, da sie süchtig machen und die Nasenschleimhaut Schaden nimmt. Ausserdem trocknen die meisten Sprays die Schleimhaut aus.
Es werden folgende Wirkstoffe verwendet: Xylometazolin, Tramazolin und Oxymetazolin.
Meine Bewertung: 3 Punkte
2.Cortisonhaltige Nasensprays
Cortisonsprays sind sehr wirksam, wirken aber erst nach einigen Tagen und sollten dann über einen längeren Zeitraum eingenommen werden (frage diesbezüglich am besten deinen Arzt oder Apotheker). Die meisten Präparate sind meines Wissens rezeptpflichtig. Mir haben schon einige Ärzte zugesichert, dass das Cortison nur lokal wirkt und nicht ins Blut übergeht.
Meine Bewertung: 4 Punkte
3.Nasenspülungen

Du kannst in jeder Apotheke eine Nasendusche kaufen, die du nach Anleitung mit einer Salzlösung befüllst. Im Handel sind vordosierte Beutelchen erhältlich. Du kannst die Lösung aber auch selber herstellen. Es ist aber wichtig, dass die Lösung physiologisch ist, d.h. dem menschlichen Körper entspricht. 2 Teelöffel Salz auf einen Liter abgekochtes Wasser ergeben in etwa eine physiologische Lösung. Die genau dosierte lauwarme Lösung wird in ein Nasenloch geführt und fliesst aus dem anderen Nasenloch heraus. Anstelle von Salz gebe ich ab und zu ganz wenig (1 Tropfen genügt, sonst werden die Schleimhäute gereizt!) Teebaum- oder Eukalyptusöl in die Nasendusche. Diese ätherischen Öle wirken antibakteriell.
Meine Bewertung: 5 Punkte
4.Dampfbad
Du kannst dir ein Dampfbad für das Gesicht (bisweilen auch Gesichtssauna genannt) im Fachhandel kaufen oder einfach eine Pfanne und ein Tuch verwenden. Achtung: Nicht zu nah ran, sonst verbrühst du deine Haut. In das dampfende Wasser gibst du zum Beispiel etwas Kochsalz, Kamillentee oder wenige Tropfen Teebaum- oder Eukalyptusöl.
ein Dampfbad macht nur dann Sinn, wenn die Nase noch ein wenig geöffnet ist, damit der Dampf die Nebenhöhlen auch erreichen und dort die wohltuende Wirkung entfalten kann. Ansonsten musst du vor dem Dampfbad einen abschwellenden Nasenspray benutzen (siehe oben).
Meine Bewertung: 4 Punkte
Du kannst natürlich auch ab und zu in ein richtiges Dampfbad oder in die Sauna gehen. Dadurch werden gleich auch noch deine Abwehrkräfte verstärkt, was dir in deinem Kampf gegen die Sinusitis zu Gute kommt.
5.Ibupofren
Ibupofren (400 mg) hilft in akuten Phasen die Entzündung zu nehmen und die Schleimhaut abschwellen zu lassen. Ibupofren heisst übrigens der Wirkstoff. In der Apotheke sind verschiedene Präparate mit diesem Wirkstoff erhältlich. Wichtig: Nicht zu lange einnehmen, sich vorher beraten lassen und die Packungsbeilage lesen!
Meine Bewertung: 3 Punkte
6.Weitere Schleimlösende Medikamente
In der Apotheke sind verschiedene weitere „chemische“ Medikamente als Tabletten oder in Pulverform erhältlich, welche schleimlösend wirken. Lass‘ dich von deinem Arzt oder Apotheker beraten.
Wichtig: Regelmässiges Befeuchten der Nasenschleimhaut!
Deine Nasenschleimhaut sollte niemals austrocknen, sondern immer schön feucht sein.
Meerwasser-Nasenspray
Nasensprays mit Meerwasser können auch unterwegs gut appliziert werden. Sie können beliebig lang angewendet werden. Du kriegst sie in der Apotheke.
Luftbefeuchter
Vor allem im Winter ist die Raumluft sehr trocken. Das ist schlecht für deine Nase und deine Sinusitis. Ein Luftbefeuchter wäre darum eventuell keine schlechte Investition. Lass dich im Fachhandel beraten und halte dich genau an die Gebrauchs- und Pflegeanleitung.
Nasencrème, -salbe
Bei mir hat sich eine Schnupfencrème mit Heilpflanzenauszügen von rotem Sonnenhut, Zaunrübe, Berberitzen- und Schlehdornfrüchten sowie Eukalyptus- und Pfefferminzöl sehr bewährt.

Was ist mit Antibiotika?
Eine Sinusitis kann verschiedene Ursachen haben: Viren, Bakterien, Allergien, anatomische Fehlstellungen - you name it. Antibiotika wirken aber nur gegen Bakterien. Die Wirkung bei chronischer Sinusitis ist selbst bei Bakterienbefall beschränkt.
Man hört immer wieder, dass Ärzte vorschnell Antibiotika verschreiben. Sei darum auf jeden Fall kritisch.
Falls du Antibiotika genommen hast, solltest du nach der Behandlung deine Darmflora mit Bakterienstämmen wieder aufbauen. Dein Apotheker sagt dir, wie das geht.
Dein Feedback zählt!
Kennst du ein Mittel gegen Sinusitis, welches hier nicht beschrieben ist? Was hast du für Erfahrungen mit den hier beschriebenen Mitteln gemacht? Teile mir deine Meinung und Anregungen mit. Vielen Dank!