die Ustermer StadtkartenWelt

Einblick in Usters entwicklungsgeschichte

 
 

Landkarten sind seit ihrer Erfindung dazu gedacht, die Orientierung in unbekanntem Gelände zu ermöglichen und Entfernungen abschätzen zu können. Selbst in den frühen Karten, die das tatsächliche Gelände noch falsch und verzerrt darstellten, konnte sich der Betrachter entlang der eingezeichneten Strassen und anhand der eingetragenen Entfernungen problemlos zurechtfinden.


Orts- oder Stadtkarten folgen dem selben Zweck, waren aber auf Grund der reduzierten Dimension, die sie abzubilden hatten, schon immer weitaus präziser. Das zeigt sich bereits im antiken Stadtplan Roms, der in Marmor gemeisselt an einer Wand hing. Bleiben die Pläne und Karten im Lauf der Zeit erhalten, bieten sie für den Historiker unschätzbare Nachschlage-werke, um den Wandel einer Landshaft oder eben einer Ortschaft im Lauf der Geschichte nachvollziehen zu können. Man erkennt neu hinzugekom-mene oder auch abgerissene Häuser und bemerkt Veränderun-gen am Strassennetz oder auch am Lauf der Flüsse.


Die erhalten gebliebenen Ustermer Stadtkarten sind hierfür beste Beispiele, um die Ustermer Entwicklungsgeschichte nachzeichnen zu können. Sie sind in grosser Zahl im Stadtarchiv Uster, im Staatsarchiv Zürich und auch in der Zentralbibliothek Zürich zu sehen. Auf den folgenden Seiten werden die wichtigsten Pläne chronologisch von der ältestesten (Zehntenkarte Ober-uster, 1678), bis zur neuesten (Stadtkarte Uster, 2004) in Text, Bild und Detail vorgestellt.

Einführung in Sinn und absicht

Collage Ustermer Stadt-karten:

Grosse Karte: Wild-Karte von 1851

Ganz oben rechts: Stadtkarte Uster 1961

Kleine Karte unten links: Zehntenkarte Oberuster von 1678

Kleine Karte  unten rechts: Stadtkarte Uster 2004

Zehntenkarte.html

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Konzept, Text, Illustrationen und Gestaltung von:


Dr. Michael Köhler

Drusbergstrasse 13

8610 Uster

Im Auftrag von:


Pietro Maggi

Stadtarchivar

Bahnhofstrasse 17

8610 Uster

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