Mein Weihnachtslied

               

      Mein Weihnachtslied 1.m4a



Text: Marius Ebert  Musik: Marius Ebert, Mirka Mörl


Die ist ‚ne Geschichte vom Weihnachtsmann,

er kommt durch den Kamin in einem Zimmer an,

auf dem Sofa sitzt eine junge Frau,

sie hat fast nichts an, das sieht er genau.


Und sie sitzt nur da und sie lächelt ihn an,

und der Weihnachtsmann ist auch nur ein Mann

es wird ihm recht eng in seinem roten Gewand,

sein Unterleib nimmt das Gescheh’n in die Hand.


Und voller Gedanken steht er nun da,

denn er sieht vor sich klar das Dilemma,

tut er es, kommt er nicht mehr in den Himmel,

tut er’s nicht, dann verhindert sein  ...,

daß er wieder auf dem Weg entschwinden kann,

auf dem er in dieses Zimmer kam.


Das ist ‚ne Geschichte vom Weihnachtsmann,

wie sie Dir und mir passieren kann,

doch ich glaube, wir haben nicht das Problem,

und können den Weihnachtsmann nicht versteh’n.


Denn, wenn wir das tun, wonach uns hier ist,

uns der Himmel schon hier bescheret ist,

und wenn wir es nun tun – auf und nieder

im rhythmischen Wechselspiel der Glieder

dann geh’n die Gedanken kurz zurück,

zu dieser Szene aus obigem Stück,

und wir seh’n nochmal den Weihnachstmann stehn,

und können nochmal sein Dilemm seh’n:


Und voller Gedanken steht er nun da,

denn er sieht vor sich klar das Dilemma,

tut er es kommt er nicht mehr in den Himmel

tut er’s nicht, dann verhindert sein  ...

daß er wieder auf dem Weg entschwinden kann,

auf dem er in dieses Zimmer kam.


Doch wenn wir das tun, wonach uns hier ist,

uns der Himmel schon hier bescheret ist,

und während wir nun –  wieder auf und nieder

im rhythmischen Wechselspiel der Glieder....


Tun wir‘s, so kommen wir schon hier in den Himmel

Tun wir‘s nicht, so protestiert unser Lümmel.

Und so sollten wir tun, wonach uns hier ist,

und der Himmel schon hier uns bescheret ist.