1 kg Büchse Tomaten (2 lb Büchsen bei Migros), geschält, gehackt
1 Zwiebel, fein gehackt
1 Knoblauchzehe, fein gepresst
4 Rüebli, geschält, in grosse Stücke geschnitten
1 Büscheli frischer Basilikum
2 Lorbeerblätter
Salz, Pfeffer
Olivenöl
Parmesan
250 g grob gerieben
Hardware
Drahtsieb
1 grosse Schüssel
1 Bratpfanne
2 x 2L Pfanne
1 grosse Gabel
2 Dessertlöffel
Backtrennpapier
1-2 Kuchenbleche
1 Lochkelle
1 flache Bratschüssel
10 Raschelsäcke
event. selbstschliessende Plasticsäcke (Migros)
Kochplatte
Mikrowelle
4 heisse Pastateller
Zubereitungszeit: 2 h
Zubereitung
Tomatensauce: Zwiebeln, Knoblauch in 1 EL Olivenöl dünsten. 1 kg Tomaten schälen, hacken und darunter mischen; leicht köcheln.Rüebli zubereiten, Basilikum grob zerschneiden, mit Lorbeer, Salz und Pfeffer unter die Tomaten mischen. Sauce 1h köcheln, stets umrühren. Sie soll leicht, dünn, aber geschmackvoll sein. (Kann am Vortag gemacht werden.)
Malfatti I : Ricotta 1h im Drahtsieb abtropfen lassen. In der Bratpfanne Zwiebeln, Knoblauch andünsten, Spinat hacken, Peterli und Basilikum fein schneiden und alles in der Bratpfanne mischen und wärmen. Salzen und pfeffern.
In Schüssel Ricotta und Eier mit Gabel mischen und Inhalt der Bratpfanne darunterziehen. Esslöffelweise Weissmehl beimischen, bis der Teig „griffig“ ist.
Mit den 2 Dessertlöffeln nussgrosse Teigstücke aus der Schüssel heben, in einem Teller voll Mehl drehen und auf das Backtrennpapier auf dem Kuchenblech legen. Es sollte 20-30 Stück geben. Sie heissen Malfatti, weil sie eben nicht so schön rund aussehen.
Die Malfatti 2 h trocknen lassen. (In dieser Zeit können die Tomatensauce, der Salat oder ein Dessert zubereitet werden.)
In grosser Pfanne 1 1/2l Wasser, Salz und Öl aufkochen. Nur 1 Malfatti ins heisse Wasser legen. Wenn es langsam „wächst“ und schliesslich aufsteigt, mit Lochkelle in geölte Backschüssel legen und sorgfältig 3-4 Malfatti gleichzeitig dünsten. Die Malfatti sollten in der Backschüssel nicht aufeinander liegen, damit sie nicht kleben.
Wenn der Teig gekocht ist, die Bratschüssel zudecken und in den warmen Backofen stellen.
Die Tomatensauce stark erhitzen, den Parmesan bereitstellen und erst wenn die Gäste am Tisch sitzen, die Malfatti auf den Tellern servieren.
Malfatti II: Malfattiteig zubereiten, mit Dessertlöffeln und Mehl formen, 2 h trocknen lassen.
Sollte sich das Probestück im heissen Wasser auflösen, dies mit dem Sieb herausfischen.
Immer 6 Malfatti sorgfältig nebeneinander in ein Raschelsäckli legen und im Mikrowellenherd auf zweithöchster Hitze 1 Minute garen. Das Säckli sorgfältig herausnehmen und drehen. Nochmals 1 Minute garen. Die Malfatti dürfen nicht braun werden! Hitzesenken, Zeit verkürzen.
Malfatti in Säckli auf Blechen abkühlen lassen. Im Kühlschrank aufbewahren und an einem andern Tag im heissen Wasser wärmen.
Malfatti in Säckli in dickere Plasticsäcke mit Eigenverschluss packen und gefrieren.