fotojagd
in  freier  wildbahn

 
 
Der Titel  „Fotojagd in freier Wildbahn”  beschreibt nicht etwa eine besonders radikale Methode des Fotografierens, sondern wurde von einem hochinteressanten Diavortrag, den ich 1988 in Kühlungsborn besucht habe, übernommen. Jener befasste sich allerdings (sehr treffend) hauptsächlich mit Schalenwild, und hiervon insbesondere mit dem Rotwild.
Bei dem hier beschriebenen Vortrag dagegen soll die Vielfalt der im Wald anzutreffenden Tierarten beleuchtet werden und damit sind neben den Säugetieren nicht nur die Vögel, sondern auch die Amphibien, Reptilien und Insekten angesprochen. Vor allem Letztere sind durch einige kleine Seltenheiten vertreten, deren Farben mitunter exotisch anmuten. Hier sei insbesondere die Gruppe der Schillerfalter zu nennen, die bei uns
Lieper Plateau
(9. August 1997)
Tautropfen  
(19. Oktober 1997)
Rosinfenn 
(21. Januar 2002)
Moorfrosch/Rosinfenn
(1. April 2001)
Moorfrösche (Paarung)
(1. April 2001)
Leberblümchen
(8. April 2002)
Nagelfleck  (1992)
Flechten (27. April 1997)
Jungfüchse (2. Juni 1997)
Jungfuchs (5. Mai 1999)
Erdkröte/Lieper Plateau
(10. Juni 2000)
Kranich/Lieper Plateau
(22. Mai 2001)
Wollgraswiese/Rosinfenn
(25. Mai 1997)
am Rosinfenn (1996)
Mittelspecht
(11. Juni 1997)
Dachs (30. Juli 1997)
C-Falter
(19. Juli 2001)
Kaisermantel
(9. August 1997)
Kleiner Schillerfalter
(18. Juli 2001)
Ricke mit Kitz
(17. August 2001)
Spinnennetz/Neue Wiese
(21. September 1998)
Neue Wiese
(September 1997)
Einzelhirsch/Neue Wiese
(21. September 1997)
Brunfthirsch/Neue Wiese
(20. September 1997)
junger Hirsch/Neue Wiese
(19. September 1998)
Kahlwild in der Posse
(29. September 2000)
Täubling / Lieper Wald
(13. September 2000)
Täublinge/Lieper Posse
(1. Oktober 2001)
Steinpilz am Lieper Krugsee (1996)
junger Fliegenpilz
(1995)
Rosinfenn im Herbst
(29. Oktober 1999)
Damhirsch/Schorfheide
(31. Oktober 2002)
Eichhörnchen
(16. Februar 2001)
Fuchs beim Mäuseln
(9. Januar 2003)
Lieper Plateau
(11. Januar 2003)
Lieper Plateau
(11. Januar 2003)
 
Länge:  ca. 260 Dias
mit zwei Arten vertreten ist; beide sind in dem Vortrag zu sehen. Ihr Lebensraum sind relativ feuchte Laubmischwälder, was die Suche nach ihnen entsprechend einschränkt. Aber auch die anderen Arten sind nicht weniger interessant, obgleich sie nicht unbedingt selten sein müssen, doch zu Gesicht bekommt man sie nicht oft, da sie entweder unauffällig oder sehr gut
getarnt sind. Aber auch die Amphibien umfassen einige sehenswerte Arten, hier wären z.B. die Moorfrösche zu nennen, deren Männchen sich zur Paarungszeit blau färben, und die zusammen mit Grasfröschen als erste im Jahr anzutreffen sind - zeitig im März erwachen dann die Waldsümpfe zum Leben.
Der Vortrag beginnt im Vorfrühling (zunächst mit einer einleitenden Musik) und endet im Winter. Somit wird das bunte Leben im Wald zu allen Jahreszeiten dem Zuschauer näher gebracht: im April brüten in den Mooren die Kraniche, im Mai kann man junge Füchse vor dem Bau beobachten, in den Moorwiesen blüht das Wollgras, im Juni füttern die Spechte ihre Jungen, den ganzen
Sommer über beobachtet man Ricken mit ihren Kitzen, Dachse gehen abends auf Nahrungssuche, im September ist die Rothirschbrunft ein besonderer Höhepunkt, die im Oktober von der des Damwildes abgelöst wird. Danach kommt die Natur langsam zur Ruhe. Mit einigen Schneelandschaften klingt der Vortrag schließlich aus.

Hier nun ein paar Eindrücke:    (zum Starten der Diashow nach unten scrollen) Copyright  © 2007 Marco Just    ❙  Alle Rechte vorbehalten.
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