Der Anfang/Vorbereitung
Bereits im Frühjahr 2003, gegen Ende des 2. Schuljahres der jetzigen dritten Klasse, begannen die ersten Überlegungen mit den Klasseneltern, ob man ein so großes Projekt, eine Jurte nach mongolischer Bauart herzustellen, in der 3. Klasse mit den Kindern angehen möchte.
Nach dem die Entscheidung gegen Ende des 2. Schuljahres gefallen war, bildete sich aus der Elternschaft gemeinsam mit der Klassenlehrerin ein „Baukreis“, der sich dann regelmäßig (ca. einmal pro Monat, bei Bedarf auch öfter) zur Planung des Bauablaufes traf.
Planung
Zunächst begann die intensive Suche nach umfangreichem Info-Material zum Thema „Jurte“ im allgemeinen und vor allem nach verwendbaren „Bauplänen“. Es wurden Kontakte zu Menschen geknüpft, die im Jurtenbau, z.T. auch mit Schulklassen, Erfahrung gesammelt hatten.
So verdichteten sich die großen Ideen allmählich zu greifbaren Planungen. Es ging schon bald um Größe, Bauart, Material, Kosten, Arbeitsabläufe etc.…..
Planung der Arbeiten
Um die umfangreichen Arbeiten mit den Kindern gut bewältigen zu können, ist es wichtig, genug Zeit für den Bau zur Verfügung zu haben.
Die Kosten
Obwohl der „Baukreis“ der Jurte sich bemüht, die Kosten für das Projekt so niedrig wie möglich zu halten, fallen doch recht hohe Kosten an, die nicht allein von den Eltern der 3. Klasse gedeckt werden können.
Wir benötigen ca. 200 kg kardierte Wolle, unseren „Jurtenfachmann / Filzmeister“ beanspruchen wir etwa 1 Woche und unter sonstiges Material fallen Schnüre, Leder usw.
Kostenaufstellung:
Wolle ca. 1.600 Euro Filzmeister ca. 800 Euro Material ca. 200 Euro Gesamt ca. 2.600 Euro