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Wir hatten jetzt Mitte September und die Menschen von denen Jutta mich hat, riefen sie an. Der Grund war sie hatten wieder einmal ein Chow-Baby, dass keiner wollte und es musste weg. Jutta hat lange überlegt, aber irgendwann wurde sie schwach. Sie bestand allerdings darauf, die Kleine nach Hamburg gebracht zu bekommen. Hier wollte sie sich darum kümmern, ein schönes Zuhause für die Süße zu finden.

Am 2ten Oktober war es dann soweit. Jutta und ich fuhren Richtung Autobahn, an der Ausfahrt wollten wir uns mit dem Mann treffen. Als der Mann kam ging Jutta ganz schnell zu dem Auto, sie wollte wohl nicht, dass ich den Mann wieder sehe. Dann ging auch alles ganz schnell, Jutta ging zum Auto, sprach kurz mit dem Mann und kam mit einem süßen kleinen Bärchen zurück. Natürlich musste ich mich zu erst  einmal ein wenig aufregen, denn schließlich war sie meine Mami. Aber die Kleine war so niedlich und hat sich von meinem furcht erregenden Bellen, überhaupt nicht beeindrucken lassen. Da habe ich es dann einfach gelassen und lieber mit ihr geknutscht, war auch viel schöner. Zuhause angekommen wartet Oma schon und auch die hat die Kleine zu erst einmal geknuddelt. Dann habe ich ihr die Wohnung und unseren Essplatz gezeigt. Auf einmal war die Maus müde und wir haben sie in eine Kuscheldecke gepackt und sie schlafen lassen. Am Abend sind wir dann in den Park spazieren gegangen, ich war richtig stolz, jetzt war ich der Große. Da die Kleine noch nicht so lange laufen konnte, nahm Jutta sie nach einiger Zeit auf dem Arm und dort schlief sie sofort ein. Ich bekam immer noch meine warme Milch wenn wir rein kamen und auch die Süße fand das toll. Jetzt wurde es für Jutta natürlich ein wenig anstrengend. Ich hatte es immer noch nicht geschafft, dass sie machte was ich wollte und auch die Süße hatte ihre eigene Vorstellung vom spazieren gehen. Ich weiß, wir haben meine liebe Jutta fast verrückt gemacht, aber Zuhause waren wir immer wieder ganz lieb zu ihr. Als wir abends dann zusammen gekuschelt haben entschied ich, so lange die Kleine bei uns ist, soll Jutta auch ihre Mami sein. Am kommenden Samstag waren wir mit Ollie und Sven verabredet, Jutta hatte nichts von dem Minnibärchen erzählt. Jetzt muss ich Euch aber erst einmal erzählen, was für einen schönen Namen wir für die Kleine ausgesucht haben. Hierzu müsst ihr wissen, dass Jutta vor 26 Jahren schon einmal ein Chow-Mädchen hatte. Jutta wollte dass die Kleine den Namen von diesem Mädchen bekam, der war Chindu. Ich fand den Namen toll und ich konnte es sowie so nicht verstehen, warum  keiner die Süße wollte. Ich bin der Meinung, sie sieht super süß aus und hört mir auch immer schön zu. Ich war glücklich, dass sie da war, auch wenn Jutta mir erklärt hat, dass sie nur für kurze Zeit bleiben kann. Jutta machte sich dann auch  möglichst schnell auf die Suche nach einer Familie. Sie gab Anzeigen auf und es meldeten sich viele Menschen, aber Jutta gefiel keiner. Die meisten Menschen fanden einen Chow-Chow nur toll, weil er so süß aussieht. Einige sogar waren der Ansicht, dass so ein Hund toll in ihre Umgebung passt, aber die Meisten fanden den Chow nur niedlich und hübsch. Das reichte Jutta aber  nicht und auch die Kleine fand nicht Einen toll. So suchten wir weiter. An einem Morgen, es war noch sehr früh, rief ein Mann an und war so begeistert. Er erzählte Jutta so viel über sich und das es schon immer sein Traum war einen Chow zu besitzen. Jutta machte mit ihm dann für den Nachmittag einen Termin und er brachte auch gleich seine Tochter mit. Die kleine Chindu war sofort begeistert, ließ sich sogar streicheln und schmuste ohne Ende. Aber Jutta beobachtete die Situation genau. Es gefiel ihr wie liebevoll der Mann und seine Tochter mit Chindu umgingen. Der Mann erzählte das er ein Haus hat mit einem schönen Garten und das seine ganze Familie sich auf die Süße freut. So viel Liebe wie von diesen Menschen ausging, dass konnte nur echt sein. Trotzdem machte Jutta den Vorschlag, die Kleine mal übers Wochenende mitzunehmen und wenn sie dann immer noch wollen, soll sie ihnen ganz gehören. Aber nur wenn die Süße sich wohl fühlt, darf sie bleiben. Ja und nun wurde es hart für mich, Chindu ging weg und ich war wieder alleine. Jutta und ich brachten die Maus noch zum Auto. Am  liebsten hätte ich geweint, ich war so traurig. Jetzt halfen nur noch viele, viele Küsse, ganz viele Umarmungen und noch mehr Streicheleinheiten von meiner Mami. Jutta merkte es wie traurig ich war und wir gingen am Abend ganz lange spazieren und als wir wieder Zuhause waren, kuschelten wir zusammen auf meiner Decke.

Wir haben uns natürlich ständig, nach der Süßen erkundigt und ihr ging es richtig gut. Ja und sie ist wohl auch der einzige Chow-Chow der auf einer Polizeihunde-Schule war. Nach einiger Zeit als sie dann älter war, musste sie allerdings gehen, sie hat die Rüden immer völlig verrückt gemacht. Aber sonst ist aus der Süßen eine tolle Lady geworden. Einmal hat sie uns schon besucht und ich war so glücklich sie wieder zu sehen. Ich verstehe es gar nicht, warum sie keiner wollte, Chindu sieht so hübsch aus, ist so goldig nund man kann so toll mit ihr knutschen.

Ja, dass war die Geschichte mit  Chindu. Ihr müsst Jutta verstehen, sie liebt Tiere und möchte, dass es allen gut geht, leider kann man nicht immer helfen.  

 

Chindu meine süße Schwester !