1laden.ch
Mein liebstes Sammelgebiet.
Während ungefähr 15 Jahren habe ich mit meiner Frau Manon fast kein Brockenhaus,
keinen Antikshop, keinen Flohmarkt ausgelassen.
Für die attraktiven Teile aus Kunststoff, haben wir mannigfaltige Orte aufgesucht,
an denen wir mit scharfen Augen nach den bestimmten Objekten Ausschau hielten.
Wir sind von Mailand bis Sydney in skurrilen Örtchen gewesen und haben uns
für die in Form gepressten Gebrauchsgegenständen die Füsse wundgelaufen.
In Berlin haben wir die Händler aus Milano angetroffen,
in London haben wir die Geheimtips unserer Basler Verkäufer vom Petersplatz getestet
und in Sydney wurden wir weitergereicht an Shops von Melbourne bis Brisbane.
In Belfort waren wir jeden ersten Sonntag im Monat bis wir so berüchtigt waren,
dass die Preise für Bakelit ins Unermessliche stiegen.
Wir entdeckten dann München und nach dem Mauerfall kamen besondere Artikel
auf den Tisch, die vorher unerschwinglich waren oder während der Ära Honegger noch
im Gebrauch standen.
Die Sammlung ist auf über 6000 Teile angewachsen und beinhaltet vom Fingerhut
über Haarföhns, Ventilatoren, Spielsachen, Dosen, Radios, Lautsprecher, Telefone, Lampen,
Elektro-und Fotoapparate, Dunkelkammer-Zubehör, Schreibtisch-und Raucher-Utensilien,
Thremoskrüge, Camping-Geschirr, Mixer, Mobiliar,
wirklich die unwahrscheinlich tollsten Designartikel in allen Kunststoff-Nuancen.
Das mattglänzende Material mit seiner strukturierten Oberfläche,
welche je nach Lichteinfall an Sanddünen erinnert, hat mich sehr stark angezogen.
Am meisten war ich jeweils beglückt über einen Fund in Art Deco; Aschenbecher mit Logos,
als Reliefs eingraviert oder aber Radios mit durchbrochenen Fronten welche an Kühlergrills
früher Luxuskarrossen errinnern.
Die unterschiedlichen Formen zu sammeln, aufzustellen, zu betrachten,
von Ihnen zu lernen und meinerseits gestalterisch zu wirken, hat mich stark angespornt,
und ich trachte immer danach, Ausserordentliches herzustellen.
Es ist mir ein Anliegen,
unsere Objekte einem interessierten Publikum nicht vorzuenthalten und dank
dieser Formenvielfalt doch einige Impulse weiterzugeben.