Für mich gilt 2009:

Neue Herausforderungen (Projekte) aufspüren, neue Kontakte (Mitmenschen) annehmen, Freundschaften pflegen. Sozial verantwortlich, interkulturell respektvoll und stets partnerschaftlich seine Dinge erledigen. Sämtliche Menschen und Aufgaben versuchen, gleich zu behandeln, wichtig zu nehmen. Auch und gerade in Indien.


In unten stehendem Text findet sich meine kostenlose Analyse zur Lage: sie geht vom allgemeinen (Welt) bis zum speziellen (Mensch), und es folgt eine kostenlose Anleitung zum fruchtbringenden Handeln, zum persönlichen Glück, und diese ist - abgeleitet aus der Problemdiagnose - meine „mission“, wie man auf neudeutsch sagt.


Also:

Krisen in der Welt entstehen durch die Beschränktheit der Beteiligten, durch die Unfaehigkeit, sich klar, offen und fair auszutauschen: was wollen wir, wohin soll sich das entwickeln, warum tue und unterlasse ich dies und jenes? Die Loesung: Zugeben, dass fast alle Handlungen aus dem Beduerfnis herruerhen, seine (bruechige) Macht zu erhalten. zB Pakistan und seine Abhaengigkeit von den USA. Neue Maechte wachsen grad heran, wie zB google map und die location based sevices...


Konflikte mit der Natur (also zB climate change) entstehen durch ein Mangel an Wissen über Zusammenhänge, weil es ein Nicht-Zur-Kenntnis-Nehmen hyper-exponenzieller Wirkungen (die schwierig sind zu verstehen und die die Natur über sich selbst erst mitteilt, wenn´s zu spät ist) gibt. Loesung: Wenn man die Folgen seines Handelns nicht absehen kann, soll man die Finger davon lassen.


Die menschliche Komponente: Durch ein Zuviel an Bequemlichkeit, Egoismus, an Image(be)denken, uneingestandenen Komplexen und Selbstverliebtheit wird und wirkt vieles einfach zu langsam und zu verdreht. (Also wie dieser Satz zum Beispiel...). Loesung: lebe den Augenblick.


Das ganze Gerede anderer zur Lösung dieser komplexen Situation ist nicht zielorientiert: Kommunikation wird nicht nur wegen der angesprochenen Fakten gepflegt (Sprache? - kann man fast vergessen; es geht immer um viel mehr...), Entscheidungen werden oft nicht im Sinne der Sache gefällt („ich bin jetzt zwar tot, aber ich hatte Vorfahrt“), Gedanken nicht zu ende gedacht („man müsste mal...“), Und nicht zu vergessen: die „Ja, aber...“-Schwätzer.


Solche Politiker, Wissenschaftler, Kollegen, also sofern ohne Fakten-kenntnisse, ohne partnerschaftlichen Ansatz, ohne Selbstbewusstsein und Respekt, kreieren die unendlichen Probleme. Solche Leute, die anders handeln als sie reden (Zumwinkeleien), machen alles so schwer.


Beispiele aus meiner Nähe:

Im Iran, in Pakistan verhindert die Angst der partnerschaftsunfähigen Männer vor Frauen (deshalb packen sie sie in schwarze Ganzkörper-Kondome) und drohender Imageverlust von säkularen Machtkaspern den Frieden und die Freiheit. Machen einem Angsy in New Delhi (grad mal 400 km bis zur Pak-Grenze).

Indien: vor den wirklich weltläufigen Familien wie Gandhi haben die bornierten Religionsfanatiker so viel Angst, dass sie sie umbringen meinen zu müssen.

Zu Deutschland aus indischer Sicht:

Das Bejammern der zunehmenden persönlichen Krisen und die allgemeine Risikoarmut ist gepaart mit allerlei Süchten in den satten Industrienationen. In der EU, in Australien und Japan vergessen immer mehr: ohne Fleiß kein Geld, Eine Chance nicht zu nutzen, ist Frevel, und staatliche Transferzahlungen sind eine nur eine temporäre Hilfe in einer persönlichen oder regionalen Krisenlage: Harz IV, Aufbau Ost usw... waren nur deswegen Mega-Fehler, weil fast gar keine Kurskorrekturen vorgesehen waren.


Zu jedem einzelnen:

die persönliche Krise entsteht, wenn´s einem zu (!) gut geht - volle Bäuche für zu wenig Arbeit oder wenn´s einem zu (!) schlecht geht - leerer Bauch trotz Arbeit. Globalisierung bzw soziale Systeme wie sie jetzt abgehen, also so natürlich nicht.


Bequemlichkeit muss - wie in den USA - therapiert werden, Chancen verstreichen zu lassen, muss Geld kosten - wie in Russland. Die Gewöhnung an das EU-weite Wenig- bis Nichts-tun, erzeugt höhnisches Gelächter in Vietnam. Die schlechte Organisation in China und das quasi nicht vorhandene Management in Indien lassen Europa nur noch eine kurze Verschnaufpause, einen Vorsprung von ca 50 Jahren. Dies will sagen: die meisten bemerken gar nicht die Krise, in der wir in Europa, besonders in Deutschland stecken.


Schrottiges Sozialverhalten gibt Deutschland dann den Rest, Geld oder Handys zu klauen, e-mails nicht sofort zu beantworten, nicht zuzuhören (das großkotzige Großstadtverhalten halt) usw. Dies will sagen: schlechtes Benehmen und mangelnde Sensibilität für die Belange und Gefühle der anderen sind zu oft Standard.


Ungelenke Kommunikation und inkonsistentes Verhalten werden die Welt aus den Angeln heben. Und es behindert die Menschen, die noch ein Herz haben, das nicht aus Stein ist, die nachdenken bevor sie sprechen, vordenken und querdenken, die Wahrheiten aussprechen und danach handeln, auch wenn´s unbequem wird, die was anpacken anstatt zu quatschen.


Was also tun?: Ausschau halten nach korrekten Menschen mit Elan, frischen Typen mit Style, Studenten mit Fleiß, guten Freunden mit Herz, amerikanischen Machern mit Verstand, klasse Frauen mit Vertrauen, Kindern mit Stolz, Jugendlichen mit Humor, ehrlichen „Unternehmern“.


Ein internationales und interkulturelles Netzwerk von solchen Leuten lasst uns 2009 weiter ausbauen! (Wer bis hierher gelesen hat, gehört auf jeden Fall dazu). Gute Kommunikation und effektives Handeln und im nachfolgenden auch finanzielle Rückflüsse werden auch unter uns, die so drauf sind, klappen. Ich bemühe mich darum, ein Rädchen, ein Teil, ein winziger Motor in diesem neuen Sub-System zu sein, um für eine neue „sustainable“ Welt einen konkreten Beitrag zu leisten.


Zusammengefasst: Mit Augen und Ohren kritisch wahrnehmen, wirklich Zuhören, Verstand und Herz gleichzeitig benutzen, (Selbst-)Vertrauen durch Transparenz und Ehrlichkeit schaffen, respektive erhalten, unmittelbar und gern handeln und helfen.


In diesem Sinne ein gutes, gemeinsames Zusammenwirken hinsichtlich unserer Ziele.


Jens H. Fischer-Chandail 2009

mission 2009

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