Markt und Wachstum

Mit der königlichen Erlaubnis einen Markt abzuhalten, startete 1166 initiiert durch Peter de Birmingham die erste grosse Veränderung
der Stadt. Der Markt (heute Smithfield Market) lag an einem strategisch günstigen Punkt des Flusses Rea. Das brachte Händler und Neuankömmlinge aus Wales dazu, dort intensiven Handel zu betreiben. Die lokale Industrie enwickelte sich mit ersten Angeboten zur Lederbearbeitung. Fuhrwerke brachten Eisen für die entstehende Metallindustrie und Kohle aus dem Umland (Black Country) in die Stadt. Die Tonverarbeitung entwickelte sich durch Quellen und Bäche begünstigt. Bis heute erhaltener Mittelpunkt dieses Marktes ist die St Martins Kirche.

Vom Klang der Ambosse - Rhythmus einer wachsenden Stadt
Um 1500 beschreibt der Reisende William Camden die Stadt als pulsierend und vom Klang der Ambosse widerhallend. Nägel und Eisenwaren wurden unten in der Schmiede produziert, während die Familie im Obergeschoss des Hauses lebte. Besonders der obere Teil der Stadt, heute New Street und High Street, beeindruckte architektonisch in seiner Erscheinung. Birmingham erstrahlte als geschäftiger, prosperierender Ort mit Bürgern, denen man das gesunde Wachstum ihrer Stadt ansah.

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Mit der Invasion Britanniens durch die Römer 43AD wurden Straßen und eine Festung in Metchley/Edgbaston gebaut. 700AD ließen sich aus Germanien kommend die Angelsachsen in den Midlands nieder und gaben der Stadt ihren Namen: Brem oder Beorma steht für den Familiennamen, ingas für Nachkomme und ham bedeutet zu Hause. Birmingham steht damit für das zu Hause der Nachkommen der Familie namens Beorma.