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    <title>PrintRadio Schweiz und Deutschland</title>
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    <description>Print- und Publishing-Industrie, Office Communication, Werbung, Medien, Marketing und Dokumentation.  Für die Schweiz und Deutschland.&lt;br/&gt; &lt;br/&gt;Auf dieser Seite die jeweils neuesten Beiträge. Zum Teil liegen sie auch als PDF-Manuskripte vor (downloadfähig). &lt;br/&gt;  &lt;br/&gt;Um die Audiodateien zu hören, brauchen Sie Quicktime. Kostenlos zum Download (Mac und Windows) unter www.quicktime.com</description>
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    <itunes:author>Hans-Georg Wenke</itunes:author>
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    <itunes:summary>Print- und Publishing-Industrie, Office Communication, Werbung, Medien, Marketing und Dokumentation.  Für die Schweiz und Deutschland.&#13; &#13;Auf dieser Seite die jeweils neuesten Beiträge. Zum Teil liegen sie auch als PDF-Manuskripte vor (downloadfähig). &#13;  &#13;Um die Audiodateien zu hören, brauchen Sie Quicktime. Kostenlos zum Download (Mac und Windows) unter www.quicktime.com</itunes:summary>
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    <copyright>Hans-Georg Wenke</copyright>
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      <title>(A)(CH)(D) Musik. Krach. Wien.</title>
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      <pubDate>Sun, 6 Jan 2008 10:05:25 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://web.mac.com/hgwenke/printradio-info/Media/hdm-wien.mp3&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://web.mac.com/hgwenke/printradio-info/PrintRadio/Media/hdmwien600_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:162px; height:89px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&gt; &lt;a href=&quot;http://www.hdm.at/&quot;&gt;http://www.hdm.at&lt;/a&gt;/&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Haus der Musik – Das Klangmuseum&lt;br/&gt;Seilerstätte 30, A-1010 Wien&lt;br/&gt;Öffnungszeiten täglich 10:00 - 22:00&lt;br/&gt;Tel. ++43-1-516 48&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Der Lärm und die Musik&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ich weiß nicht, wie Sie es empfinden. Aber mir geht die Permanenz und extrem nahe bei Trash, Müllkübel, angesiedelte Qualität akustischer Belästigung mächtig auf den Keks. Beinahe jede zweite oder dritte gastronomische Einrichtung verlassen meine Frau und ich ohnjedwede Einnahme von Speis und Trank, ja sogar ohne Auswahl eines in Frage kommenden Sitzplatzes pirouttenhaft auf dem Absatz kehrt machend, weil uns dieser Würgereize erzeugende Einheitsbrei computergenerierter inhaltsleerer Musik – oder an und für sich gar nicht so schlechte Musik in einer Lautstärke – entgegenhallt, die dem mit wohligen Schmausen verbundenen Wunsch nach Ruhepause diametral entgegen steht und seine Erfüllung unmöglich macht.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ob im Tempel der Konsumgläubigkeit, vulgo Kaufhaus, oder neuerdings während rumpelnden Wolkenüberflüge im Discount-Airliner, in der Artzpraxis vor allem (Medizinklempner, nachdem man drei Stunden wegen der überforderten, unterbezahlten Rezeptionshühner im Schalldauerbeschuss des unbelüfteten Wartezimmers jegliche Tagesplanung obsolet werdend erleben musste: „Oh, Sie haben aber hohen Blutdruck!  – Quacksalber!), ob vor, während, nach einem so genannten Sportereignis – ewig diese Beliebigkeit arrogant und fälschlicherweise Musik genannter Töne. Ja, Beliebigkeit.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Das Haus der Musik in Wien, das trotz, wegen oder wohleingebettet rhythmisch hinter würdig-barocker Fassade mitten im 1., also ersten Bezirk, didaktisch-museal aufbereite Klangexperimenträume ebenso bereit hält wie nicht minder kitschiges Andenken an all das, was dem durch „alles auf einen Blick“-Reiseführer ge- respektive ungebildeten Touristen ohnehin als Synonym für die Kombination „Wien und Musik“ aufgedrängt wird. Also Walzer und die Straußens, Liszt und Mozart, k. und k. Märsche samt deren Komponisten, Interpreten und Globalverbreiter, wozu natürlich das Neujahrskonzert des Wiener Konzertvereins und und die eigens dafür aufgebotene Tafel der Triumphe der Stardirigenten zählt.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ach ja, Museen sind ja, wollen sie als modern gelten, besucher-interaktiv: denn zu dieser Riege der Stardirigenten darf man sich gesellen, wenn man den Laserpointer-Dirigierstab in die Hand nimmt und das videografisch im Takt der eigenen Armschwünge dahinruckelnde Orchester versucht, in gleichmäßiges Musizieren zu bringen, was trotz intensiver Übung im Stile seniorengerechter aquagymnastikgerechter Armwinkereien zur Abwehr osteoporotischer Maläste eher kaum gelingt. Worauf, als running gag sozusagen, im Video ein Musiker aufsteht und seine Kollegen auffordert, dem Dirigenten doch endlich zu sagen, wie schlecht er sei.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ach, sagte nämlicher als ernsthaft anzusehende Musikus das doch mal über das Gedudel heutiger, vor allem auch öffentlich subventionierter Radiosender. Um die Dramatik der  Zumutung gegenüber den Ohren der gestressten, genervten, oder wie Komponisten-Kollege und Wien-Fan von Beethoven, Ludwig, ebenfalls immer mehr zur Taubheit tendierenden heutigen Allgemeinbevölkerung subtil, aber wirkungsvoll aufzuzeigen. Um klarzumachen, wie sehr Harmonie und Hirnlosigkeit verwoben sind, hat sich das Museum Verdienste erworben.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Eines davon ist ein Zufallsgenerator, wie ihn, nur elektronisch und ein wenig vielfältiger, auch mein Standardnormalapplemac aufgrund eines sonderangebotsartig preiswerten Programmes ohnehin an Bord hat. Zugegeben, das Haus der Musik wahrt da mehr musikalische Würde und zeigt die würfelartige Beliebigkeit der Musik im Stilklange des Mozartismus eben anhand des genannten Gegenstandes: der Besucher kann sich einen Walzer zusammenwürfeln. Die Augenzahl bestimmt eine Notenfolge, ergo lassen sich bei zwei Instrumenten und vier Takten immerhin einige hundert scheinbarer Zufallsmelodien „komponieren“. Die dann brav vorgespielt werden und die man als kostenpflichtigen Notendruck auf einer Urkunde mit in den Rast des eigenen Lebens nehmen darf. Als Kollege des Wölfels sozusagen, wie jenes zu Lebzeiten zur Verarmung neigende angebliche Genie gerne insiderisch-wohlwollend, vereinnahmend genannt wird. Im Armengrab verscharrt, hat seine zwischen Ausnahmegenie und billiger Dutzendware kaum einzuordnende Komponiertätigkeit eine ganze Musikindustrie hervorgebracht, die heuer, 250 Jahre nach seinem Eintritt in die Menschheitsgeschichte, in Wien ebenso zur allergie-erzeugenden Überdrußaufdringlichkeit geworden ist wie die für unsere Tage so charakteristische Techno-, Rap-, Beat-, Disco-Musik.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Deren Herkunft ohnehin der Computer ist, das heutige Gegenstück zu den damaligen Vielschreibern wie Bach oder eben Mozart. Was heute die Charts sind, waren früher die Höfe oder auch die Kirchen, die ständig und unaufhörlich nach Neuem verlangten. Was dann sehr schnell einen Stil zur Masche verkommen lässt. Kunst wird zur Dudelei. Damals. Heute dagegen versucht man frech Dudelei als Kunst darzustellen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Aber im Haus der Musik, Kultur geht vor Effekt, handelt man die akustischen Müllhalden der Jetztzeit wenigstens noch erlebnispädagogisch ab. Da darf man die eigene Stimme in Mikrofone hauchen, brüllen, stottern oder stöhnen, auf dass ein nicht näher benannter Verzerrcomputer aus nämlichem Stimmlaut eine mechanisch bis synthesizerhaft verzerrte Lautfolge macht, deren unwiderholbar momentane Darbietung Klangexperiment genannt wird. Das ist zwar in Zeiten allgegenwärtiger Computer und mehr noch, einer sich durchaus beachtenswerter Beliebtheit erfreuender Karaoke-Welle weder etwas Neues noch Besonderes, macht aber wegen der konsequenten mystischen Dunkelheit der zu durchwandernden Museumsräume und ihre Assoziation an die Unendlichkeit des Weltraums wenigstens noch Spaß und ist den Eintrittspreis wert.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Zumal man aus dem Weltraum auch Klänge hören und erleben darf (was man auch per Internet auf der Nasa-Website genau so könnte), etwa das in Akustik umgesetzte Singen, Heulen, Rauschen und Sirren von Jupiter, Sonnenstürmen oder radioaktiver Hintergrundelektronik des realen Weltalls, also unseres Seins. In das wir gleich zu Beginn der Experimentalstrecke auf eine allerdings in dieser Art wohl eher erst- und bislang einmalige Art gesteckt werden, nämlich akustisch-direkt in die Gebärmussterhöhle, wo wir dann angeblich (obwohl wir ja alle dort waren, wissen wir es nicht mehr) jene Töne in der Form hören, die den Fötus während seiner Kuschelzeit tief im Körperinneren begleiten: Pochen, Rauschen, dumpfe Schläge – biologisch-dokumentarfilm-interessierte Menschen werden an die Unterwassertöne von Delfinen und Walen erinnert. Vielleicht sind wir ja, rein akustisch, verwandter mit manchem vor allem Seegetier, als wir es uns vorstlelen können. Ohr sei dank kann man wenigstens darüber phantasieren.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Das Haus der Musik in Wien verabschiedet uns als klanginteressierte, alltagsmusikgeschädigte Besucher wenigstens mit einer Episode aus dem richtigen, echten Leben. An irgendeiner der berührungsheischenden Bildschirme, die stets mit nach korrekter DJ-Optik ausgestatten Kopfhörern begleitet sind, wird man aufgefordert, mittels viruteller Schiebereglern und Auswahl einer Streuwiese akustisch vorgefertigter respektive konservierter Schallquellen und Ereignisse eine eigene Beliebigkeittskomposition zu erstellen. Eben nicht im Walzerrhythmus wie in der Abteilung Altwien, sondern eher analog dem Krach, den man auch draußen auf der Straße haben könnte. Für milde 7 Euro und 20 Cent ist dann die Dreiminuten-Einmaligkeit auf CD gebannt und gebrannt im Museumsshop abholbar. Ja –, denkste. Dort angekommen, Namen genannt und das eigene musikalische Erbe an die Menschheit zum Kaufe erheischt, verkündet das durchaus kompetent agierende Wienfräulein mit dem sympathischen Tremolo des Entsetzens in der Stimme, der von einer musikalischen Vor-, Neben- oder Naturausbildung zeugt, dass der File, soeben gesichtet, korrekt als „kopiere und brenne“ angeklickt, plötzlich und zum ersten Male überhaupt ins Nichtwiederauffindbarkeitssein der geöffneten Fenster verschwunden sei. Ich schaue, einerseits beruflich kenner- und anderseits wegen des Zustandes der so genannten Freizeit gönnerhaft auf den Bildschirm der fassungslosen Elevin und stelle disharmonisch fest: Aha, Windows! Passt eben zu Chaos.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Fröhlich verlasse ich, klingend-schwingend, melodisch-methodisiert, das Museum und beschließe, die richtige Wahl getroffen zu haben, wenn ich Bericht, Wieder- und Weitergabe der klangfüllenden Erlebnisse im musischen Wien samt alle meine Kompositionen fürderhin, wie bisher auch, dem Mac anvertraue. Vielleicht schafft ja dann jene Komposition, die ich allein durch die Bewegung meines eigenenen Körpers, aufgefangen und elektrisch impulsiert durch einen Röhrenozillographen und hernach durch den Ab- und Aufruf akustischer Versatzstücke als spontane Wenke-Symphonie Nummer eins ins Leben gerufen habe, den Weg in den Olymp der Welt des schönen Klangs.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Der dank Mozart und der heutigen Dauerbeschallung das geworden ist, was Musik niemals verdient hat: eine Belästigung, für deren schweigende Nichtdarbietung man inzwischen eine tiefe Dankbarkeit empfindet.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Gegenben zu Wien, den 18. November a. D. 2007&lt;br/&gt;</description>
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      <itunes:subtitle>&gt; http://www.hdm.at/&#13;&#13;Haus der Musik – Das Klangmuseum&#13;Seilerstätte 30, A-1010 Wien&#13;Öffnungszeiten täglich 10:00 - 22:00&#13;Tel. ++43-1-516 48&#13;&#13;Der Lärm und die Musik&#13;&#13;Ich weiß nicht</itunes:subtitle>
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      <title>(A) (D) (CH) „Grünes Drucken: Kunden suchen das“</title>
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      <pubDate>Sat, 24 Nov 2007 12:14:25 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://web.mac.com/hgwenke/printradio-info/Media/gugler_oekologie.mp3&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://web.mac.com/hgwenke/printradio-info/PrintRadio/Media/melk2077.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:119px; height:89px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Immer mehr Printbuyer stehen vor einem Problem: sie müssen, damit ihre eigene Ökobilanz stimmig ist, bei „grünen Druckern“ drucken lassen. Und finden kaum welche. Doch umgekehrt, wer als Druckerei meint, ein paar spektakuläre Standardmaßnahmen würden einem das Image des umweltbewussten Sauberbetriebes einbringen, verkalkuliert sich. Kaum ein Unternehmen hat so viele Erfahrungen auf diesem Gebiet wie gugler cross media, Melk/Österreich. Und kann deshalb so entspannt und spannend zugleich kompetent darüber Auskunft geben. &lt;br/&gt;Firmengründer Ernst Gugler und Marketingchef Reinhard Herok plaudern aus der Öko-Ecke. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;http://www.greenprint.at/&quot;&gt;www.greenprint.at&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;</description>
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      <itunes:subtitle>Immer mehr Printbuyer stehen vor einem Problem: sie müssen, damit ihre eigene Ökobilanz stimmig ist, bei „grünen Druckern“ drucken lassen. Und finden kaum welche. Doch umgekehrt, wer als Druckerei meint, ein paa</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Immer mehr Printbuyer stehen vor einem Problem: sie müssen, damit ihre eigene Ökobilanz stimmig ist, bei „grünen Druckern“ drucken lassen. Und finden kaum welche. Doch umgekehrt, wer als Druckerei meint, ein paar spektakuläre Standardmaßnahmen würden einem das Image des umweltbewussten Sauberbetriebes einbringen, verkalkuliert sich. Kaum ein Unternehmen hat so viele Erfahrungen auf diesem Gebiet wie gugler cross media, Melk/Österreich. Und kann deshalb so entspannt und spannend zugleich kompetent darüber Auskunft geben. &#13;Firmengründer Ernst Gugler und Marketingchef Reinhard Herok plaudern aus der Öko-Ecke. &#13;&#13;www.greenprint.at&#13;</itunes:summary>
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      <title>(A) „Öko-Europameister“ gugler cross media</title>
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      <pubDate>Fri, 23 Nov 2007 15:22:46 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://web.mac.com/hgwenke/printradio-info/Media/gugler-unternehmen.mp3&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://web.mac.com/hgwenke/printradio-info/PrintRadio/Media/Bild%201.png&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:119px; height:101px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;„Es ehrlich leben“, „es ehrlich meinen“, „konsequent sein“, „nicht nachlassen im Bemühen“ – fast schon klingt es, als sei man im philosophisch-moralischen Seminar, wenn man das „Erfolgsrezept“ des Unternehmers und seiner Führungscrew hört, die in Europa wohl einmaliges geschaffen haben: „Grünes Drucken“ in Höchstform. &lt;br/&gt;Da mögen sich die für pragmatisch, realistisch, „diesseits-“, sprich geld-, erfolgs- und wachstums-orientiert haltenden Unternehmer der Fraktion „Hör mir auf mit Theorie!“ jetzt abwenden – allein, sie verpassen damit die Chance ihres Lebens. Denn wenn eines in der vor uns liegenden Zeit wirklich ökonomisch, wirklich fundamental ertrags- und markt-orientiert ist, dann wohl nur dieses: Nachhaltigkeit als strategische Basis unternehmerischen Handelns. Welch phantastische Entwicklungen damit möglich sind, zeigt ein Unternehmen in Melk, das Vorbildcharakter für alle Druckereien Europas hat. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;http://www.printradio.info/download/benchmark_oekologie_gugler.pdf&quot;&gt;&gt;&gt;&gt; kompletter Text als PDF&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;http://www.gugler.at/&quot;&gt;www.gugler.at&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;</description>
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      <itunes:summary>„Es ehrlich leben“, „es ehrlich meinen“, „konsequent sein“, „nicht nachlassen im Bemühen“ – fast schon klingt es, als sei man im philosophisch-moralischen Seminar, wenn man das „Erfolgsrezept“ des Unternehmers und seiner Führungscrew hört, die in Europa wohl einmaliges geschaffen haben: „Grünes Drucken“ in Höchstform. &#13;Da mögen sich die für pragmatisch, realistisch, „diesseits-“, sprich geld-, erfolgs- und wachstums-orientiert haltenden Unternehmer der Fraktion „Hör mir auf mit Theorie!“ jetzt abwenden – allein, sie verpassen damit die Chance ihres Lebens. Denn wenn eines in der vor uns liegenden Zeit wirklich ökonomisch, wirklich fundamental ertrags- und markt-orientiert ist, dann wohl nur dieses: Nachhaltigkeit als strategische Basis unternehmerischen Handelns. Welch phantastische Entwicklungen damit möglich sind, zeigt ein Unternehmen in Melk, das Vorbildcharakter für alle Druckereien Europas hat. &#13;&#13;&gt;&gt;&gt; kompletter Text als PDF&#13;&#13;www.gugler.at&#13;</itunes:summary>
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      <title>(D) (A) (CH) 2008: Die Nachhaltigkeits-drupa</title>
      <link>http://web.mac.com/hgwenke/printradio-info/PrintRadio/Eintr%C3%A4ge/2007/11/4_%28D%29_%28A%29_%28CH%29_2008%3A_Die_Nachhaltigkeits-drupa.html</link>
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      <pubDate>Sun, 4 Nov 2007 18:27:55 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://web.mac.com/hgwenke/printradio-info/Media/drupa2008-2020.mp3&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://web.mac.com/hgwenke/printradio-info/PrintRadio/Media/nachhaltigkeit_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:119px; height:89px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Wer jetzt investiert, sollte sich der Gesamtverantwortung bewusst sein. Die Zeiten, in denen Wachstum alles war, sind vorbei. Technischer Fortschritt allein, das bloße nunmehr plötzlich Machbare, egal was, Hauptsache elektronisch oder automatisch, schneller oder leichter, preiswerter oder grandioser, ist nur noch gut für einen Moment des kurzen Erstaunens. Aber nicht mehr als Business-Modell oder Investitions-Leitlinie. Je „verrückter“, aggresiver, konfrontations- und konflikt-bereiter die Welt und mit ihr Politik, Wirtschaft und Gesellschaft werden, desto größer die Zahl derjenigen Menschen, denen es ahnungsvoll dämmert oder die schon verinnerlicht haben, dass sie eine Verantwortung tragen, der sie gerecht werden möchten. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Mit verordneter Moral, etwas aus kirchlich-religiösen Gründen, hat dies nichts zu tun. Doch mit einer subjektiv empfundenen, persönlich gelebten, allgemein akzeptierten Philosophie und Weitsicht, mit Ethik und Vernunft ist es durchaus verbunden. Es  lässt sich auch unkomplizierter, undramatischer formulieren: Das Ideal der Zukunft ist die Abkehr von der Hektik, die von außen kommt. Es ist dagegen die Konzentration auf sein Selbst, auf das eigene Profil, das kollektive Ziel eines Unternehmens. Jedes Unternehmen sollte in der Lage sein, die Grundsatements  „mission and vision“ im Einklang mit einer in der Gesellschaft akzeptierten Werteordnung zu formulieren. Was wollen wir warum wie tun? Wozu sind wir da, wofür sind wir nütze? Was gibt uns die Berechtigung, von Kunden akzeptiert zu werden? Es klingt altmodisch, muss aber deswegen kein schlechter Gedanke sein: Was ist unser Anteil, die Welt (ein wenig) zu „verbessern“ – oder zu erhalten. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Je länger die Zeit fortschreitet, desto konzentrierter und intensiver muss man dies unter drei Aspekten beantworten können, die sich zu dem addieren, was wir derzeit als „Nachhaltigkeit“ bezeichnen:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;1.	Ökologische Verantwortung im engeren Sinne; es kann nicht gut gehen, mehr zu verbrauchen, als vorhanden ist, nachwächst. Wer konkret dem Lebensraum Erde, der unsere physische Lebensbasis ist, schadet, schadet allen und sich selbst; wobei „schaden“ zu nachsichtig formuliert ist; „töten“ wäre ehrlicher.  &lt;br/&gt;2.	Soziale Verantwortung; das Spiel, auf Kosten anderer zu leben, geht nicht auf. Es hat bereits einen Nobelpreis für den Nachweis gegeben, dass Kooperation auf Dauer sinnvoller, weil nutzen-bringender ist als Konfrontation. Ein Geschäft, das nicht ein wirkliches win-win ist, ist ein Geschäft, dass man unterlassen sollte, um sich nicht selbst zu schaden. Soziale Verantwortung ist zu sehen im althergebrachten Sinne der „Kasten“-Hierarchie politisch-nationaler, ökonomisch-funktionaler Gesellschaften wie auch immer mehr im Sinne dessen, was vielen erst Hoffnung war, nun Fluch und Angstgespenst wird: Globalisierung.  &lt;br/&gt;3.	Geld ist nicht mehrbar, die Börse gaukelt uns da etwas vor. Sie vermehrt Werte auf dem Papier. Allein, noch keine Aktie und kein Makler haben es jemals geschafft, dass aus einem Batzen Gold oder Papier, oder aus einem Ries Papier, einem Fass Öl oder einer Druckmaschine so schwuppdiwupp-kursgeschwankt zwei wurden. Die ökonomische Verantwortung, die ein echter Unternehmer trägt, gleicht der eines Gestrandeten in der Wüste: er muss mit der einen Flasche Wasser bis zur Oase kommen. Oder ist tot. Ein Unternehmer muss mit dem Kapital „auf Dauer“ wirtschaften, sonst – steht er auf unangenehme Art und Weise in der Zeitung. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Es sind diese drei fundamentalen Theman, denen sich die drupa 2008 stellen und zu denen sie konkrete Antworten geben, Angeboten machen wird. Ob man es nun so sieht oder nicht, ob man viel und offen oder eher am Rande und skeptisch drüber redet. Aber über nur „neu“ und „olympischer“ (schneller, billiger, einfacher) zu faseln, das ist nur noch etwas für Menschen, die nicht das Ganze im Auge haben. Für Subalterne eben, die mit Teilaufgaben betraut sind. Der echte, wirklich wahre Unternehmer – egal, ob er sich Chef oder Geschäftsführer, Inhaber oder Verantwortungsträger nennt – muss mehr denn je im Auge haben, was über den Tag hinaus von Nutzen ist. Für ihn – und dem Rest der Welt. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Nachhaltigkeit ist schon deshalb wichtiger als in den letzten Jahrzehnten, sogar seit eineinhalb Jahrhunderten, weil wir in den saturierten Industrieländern nicht mehr auf rein quantitative Wachstumsstrategien setzen können. Weder können wir die körperliche Warenproduktion oder so genannte Bodenausbeutung signifikant auf breiter Front steigern noch unser Arbeitstempo substanziell erhöhen. Die Burnout-Effekte der arbeitenden Menschen haben längst bedrohliche, epedemische Ausmaße angenommen. Ein scheinbar albern klingendes Bonmot erläutert die makabre Situation, in der wir stecken oder der wir uns rasant nähern. Selbst in den voll gepacktesten Koffer, sagt eine Redensart, passt immer noch ein Taschentuch hinein. Das mag sein. Aber irgendwann eben nicht mehr. Tatsache ist, dass wir – um im Bild zu bleiben – in den Koffer der Produktion und Arbeitsbelastung schon längst keine dicken Wollpullover mehr reinquetschen können. Und Taschentücher nur noch mit extremer Mühe. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Also fällt Wachstum als Kompensation für Fehl-Investitionen  komplett aus. Das allgemeine Wachstum kaschiert nicht mehr strategische Unternehmensfehler. Was im Umkehrschluss bedeutet: Jede zukünftige Investition wird jeweils riskanter, weil sie keinen Verlust bringen darf – er wäre nicht mehr aufzuholen. Nicht in Geld, schon gar nicht in Zeit. Was aber viel dramatischer ist: nicht mehr in Bezug auf Erfahrung oder Know-how-Vorsprung. Wer auch nur über kurze Strecken versagt hat, abgekoppelt war, hat es mehrfach schwer, überhaupt noch aufzuholen. Dies bedeutet, wer heute fundamental investiert, setzt zunehmend automatisch immer „alles auf eine Karte“. Um dies zu managen, gibt es eine mentale Disziplin: Risk-Management. Der Druckmarkt hat in den letzten Monaten dazu zahlreiche Artikel publiziert. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Das Prinzip der Nachhaltigkeit ist das Gegenteil jener offensichtlich aggressiven Mentalität, die bedauerlicher Weise den Menschen, Völkern, Staaten wie angeboren zu eigen scheint. Mit der mannigfaltigen „Ausbeutung“ jeweils anderer. Dem Anspruch, wie selbstverständlich auf Kosten anderer zu leben. Nachhaltigkeit dagegen ist die Wahrung und optimale Nutzung der eigenen Chancen, ohne deren Resourcen zu zerstören. Krass gesagt: Blöd ist, wer in einen Bach scheißt, um wenige Meter bachabwärts Trinkwasser zu schöpfen. Blöd ist nur, dass die meisten Industrieländer bislang so blöd waren – es noch sind?! &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Da mag der einzelne Mensch oder Betrieb ein noch so grünes, reines Gewissen haben. Summa summarum sind die Umweltbewussten noch eine Minderheit. Mit Genugtuung sehen die einen, mit Erstaunen die anderen, dass diese Minderheit wächst und bald zumindest eine Sperrminorität sein könnte. Und nicht mehr ein Grüppchen, das man getrost auslachen und für romantisch-versponnen erkären kann oder darf. Ökologie, Nachhaltigkeit wird nämlich rascher, als dies die Gleichgültigen ahnen, zur strategischen Überlebensfrage. Da muss man erst gar nicht die öffentliche Debatte zur Erderwärmung bemühen. Es reicht darauf hinzuweisen, dass ökonomische, macht-strategische Erfolge und Vorsprünge, Spitzenpositionen, in allen Märkten, Branchen, Größenordnungen nur noch von kurzer, kürzester Dauer sind. Was uns bevorsteht, ist die Permanenz der eruptiven Änderungen. Das wird derjenige, der nicht darauf vorbereitet ist, als Chaos empfinden und daran straucheln müssen. Hingegen ist es für diejenigen, die konzeptionell entscheiden, völlig undramatisch nichts anderes als eine geänderte globale Bedingung für Beruf und Business. Nicht gerade einfach, aber letzten Endes doch zu meistern. Nur eben nicht mehr mit der Denkweise von „früher“ (und früher schließt heute ein). Zusammengefasst: Wir stehen vor einer „nicht-linearen Zukunft“. Sie ist keine Fortsetzung der Vergangenheit mehr. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Im Business-Englisch heisst der Begriff für Nachhaltigkeit „sustainability“, von sustain = aufrechterhalten, aber auch ertragen, stützen/stärken. War Nachhaltigkeit als Begrifflichkeit bislang eher ausschließlich auf Umweltaspekte reduziert, so wird die Vokabel inzwischen rund um den Globus als die Kunst gesehen, „im Gleichgewicht zu bleiben“. Die Balance zu wahren, ausgewogen, ausgeglichen, wenn man so will: angepasst zu sein. Da mag man auch ruhig ein wenig Yin-Yang-Esoterik ins Spiel bringen. Europäer verstehen zwar meist (und schon gar nicht ohne jahrzehntelanges Training) die komplexe asiatische Denkweise nicht oder kaum, aber schaden tuts wenigstens nicht, wenn einem plausibel erscheint, dass man auch im Unternehmen ein wenig von dem machen könnte, was man rein privat für so chic hält: FenShui. Die Harmonie der Ordnung. Solange man nicht Wünschelrutengänger und Kräutertee-Gurus ins Unternehmen holt, kann nicht schlecht sein, deutsche, europäische Hauruck-Mentalität durch das Prinzip vom meditativen „erst denken, dann handeln“ zu ersetzen: Intuition ja (undbedingt und immer mehr), „das kriegen wir schon hin, egal wie“ bitte nicht mehr. („Wir sparen, egal was es kostet“, ist ja schon längst kein Witz mehr, sondern kollektiv praktizierter Schwachseinn.) &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die ökonomische, also auf die Wirtschaft ausgerichtete Nachhaltigkeit dreht sich um das Prinzip des „survival of the fittest“. In der richtigen Übersetzung stets zu deuten als „Überleben durch Anpassung“. ,The fittest‘ meint nicht die Waschbrettbauchjungs aus der Mucki-Bude oder die Nordic-Walkerinnen vom Powerwoman-Stammtisch, sondern ist im Sinne evolutionärer Anpassung gemeint. Wer die Veränderungen meistert, wird weiterkommen. Dies ist keine Theorie und Philosophie, denn in den Unternehmensalltag übersetzt bedeutet es, Investitionen von heute sind zugleich stets Entscheidungen, die die Investitionen von morgen vorbereiten und ermöglichen. Beziehungsweise sie finanziell ermgölichen. „Nach der Investition ist vor der Investition“, könnte man einen Sport-Kalauer abwandeln. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Richtung, die bei einer jeglichen fundamentalen Investition jetzt eingeschlagen und gegangen wird, muss die richtige sein, in der man morgen, übermorgen, „in Zukunft“ die besseren Chancen hat. Und die Kraft, Energie, vor allem im übertragenen Sinne von Brainpower = Know-how/Wissen (neudeutsch: skill-enhencement) einbringt. Eine Investition, die neben der funktionalen Erweiterung der Möglichkeiten nicht zugleich auch einen Wissensschub einbringt, ist keine nachhaltige! Wissen ist das Kapital, aus dem man Zukunft macht, darüber gibt es keinen Zweifel. Informationen sind das Zahlungsmittel, Kommunikation der „Bankverkehr des Zukunftskapitals“. Klingt komisch, ist aber eine nützliche Metapher, um die Zusammenhänge richtig zu sehen. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Man muss die nächste Drupa sehen wie ein Schachspiel: man könnte einen spektakulären Zug machen (sprich „mit Pauken und Trompeten“ investieren). Doch – wie hilft einem das für die Investition auf der drupa 2012, 2016? Was muss man heute tun, damit man zur drupa 2020 richtig aufgestellt ist? Man hat sich leider abgewöhnt, so weit nach vorne zu schauen. Für einen 60jährigen mag das noch  berechtigt sein. Aber wer jünger ist als 55, der ist immerhin nach jetzigem Plan der Bundesregierung erst in 12 Jahren oder später „rentenreif“. Und möglicherweise bis dahin, 2020, in verantwortlicher Position tätig. Wer heute falsch entscheidet, sägt wortwörtlich den Ast ab, von dessen Früchten er zehren muss, bis ihn Vater Staat alimentiert. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Sicherlich, kein Mensch kann wirklich wissen, also sicher sein, welche Technik uns dann – beispielsweise 2020 –  begegnet. Doch es ist wie im Cockpit: Leuchtet eine Warnlampe, kann man sich um die Ursache, einen möglichen Fehler eines wichtigen Aggregats kümmern oder das Warnlicht ausschalten. Nachhaltig denken, einmal wagen, sich die drupa 2020 phantasievoll auszumalen – ist das wirklich Quatsch? Ängstliche werden dagegen halten und sagen, wir leben heute, kaufen heute, investieren heute. Also muss ich mich auch nur um das Heute kümmern. Und erwarten trotzdem wie die Bachverschmutzer, dass das Wasser trotz ihrer eigenen Unbekümmertheit rein bleibt. Will sagen, die Situation von heute auch noch morgen Zinsen bringt. Wer und was sollte dies garantieren?&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Nachhaltigkeit heisst: den Mut zu Visionen zu haben. Zu wagen, der Phantasie zu trauen. Die Kraft zu entwickeln, an Ideale zu glauben. Die Weisheit zu trainieren, Sinnvolles von Spektakulärem zu unterscheiden. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wenn man heute für ein 10jähriges Kind die Entscheidung trifft, auf welche weiterführende Schule es gehen soll, so ist das eine „Nachhaltigkeits-Entscheidung“ in dem Sinne, welche Berufe es einst lernen könnte. 12 Jahre sind in diesem Alter der Kinder ein Zeitraum, für den Eltern durchaus Verantwortung tragen müssen. Wer zur drupa 2008 geht, sollte doch in der Lage sein, 12 Jahre nach vorn zu denken?! Also „nachhaltig“ zu entscheiden und zu handeln (wenn auch bonmothafter Weise Vor-Denken ratsamer als Nach-Denken ist, also „Nachhaltigkeit“ eigentlich „Daseins-Vorsorge“ heissen müsste). &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Nachhaltigkeit schließt immer ein, bereit zu sein, Verantwortung zu tragen. Das ist die generelle ethische wie zugleich gesellschaftspolitische Komponente. Nachhaltige Investitionsentscheidungen sind die, die man „mit gutem Gewissen“ trifft. Was im Idealfall hoffentlich der Funktion „Geldverdienen“ nicht im Wege steht. Aber etwas zu unternehmen nur des Geldes wegen, egal, welchen „Schaden“ dies anrichtet, dast ist alles andere als nachhaltig. Es ist asozial, gegen die Interessen der anderen gerichtet. Es könnte einem natürlich persönlich sch…-egal sein – aber, siehe das wortwörtliche Beispiel vom Bach, es könnte einem auch den Appetit verderben und bald dürsten lassen. Die globale Entwicklung, die Öffentlichkeit in den Industrieländern, immer mehr sich zur ihrer eigenen Verantwortung bekennende Unternehmen und Konzerne, vor allem aber der Druck der Verbraucher geht immer mehr in Richtung einer „Annäherung an die Vernunft“. Wenn dies auch noch ein extrem steinig-steiler, schwieriger Weg sein wird, vor allem ein langer, als einer, der definitiv, unausweichlich vor uns liegt, ist er klar zu erkennen. Es ist übrigens der einzige, der Richtung Zukunft führt. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die drupa 2008. Der erste Tag der Neuen Zukunft. Auch für Sie?&lt;br/&gt;</description>
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      <itunes:subtitle>Wer jetzt investiert, sollte sich der Gesamtverantwortung bewusst sein. Die Zeiten, in denen Wachstum alles war, sind vorbei. Technischer Fortschritt allein, das bloße nunmehr plötzlich Machbare, egal was, Hauptsache elektronisch oder automatisc</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Wer jetzt investiert, sollte sich der Gesamtverantwortung bewusst sein. Die Zeiten, in denen Wachstum alles war, sind vorbei. Technischer Fortschritt allein, das bloße nunmehr plötzlich Machbare, egal was, Hauptsache elektronisch oder automatisch, schneller oder leichter, preiswerter oder grandioser, ist nur noch gut für einen Moment des kurzen Erstaunens. Aber nicht mehr als Business-Modell oder Investitions-Leitlinie. Je „verrückter“, aggresiver, konfrontations- und konflikt-bereiter die Welt und mit ihr Politik, Wirtschaft und Gesellschaft werden, desto größer die Zahl derjenigen Menschen, denen es ahnungsvoll dämmert oder die schon verinnerlicht haben, dass sie eine Verantwortung tragen, der sie gerecht werden möchten. &#13;&#13;Mit verordneter Moral, etwas aus kirchlich-religiösen Gründen, hat dies nichts zu tun. Doch mit einer subjektiv empfundenen, persönlich gelebten, allgemein akzeptierten Philosophie und Weitsicht, mit Ethik und Vernunft ist es durchaus verbunden. Es  lässt sich auch unkomplizierter, undramatischer formulieren: Das Ideal der Zukunft ist die Abkehr von der Hektik, die von außen kommt. Es ist dagegen die Konzentration auf sein Selbst, auf das eigene Profil, das kollektive Ziel eines Unternehmens. Jedes Unternehmen sollte in der Lage sein, die Grundsatements  „mission and vision“ im Einklang mit einer in der Gesellschaft akzeptierten Werteordnung zu formulieren. Was wollen wir warum wie tun? Wozu sind wir da, wofür sind wir nütze? Was gibt uns die Berechtigung, von Kunden akzeptiert zu werden? Es klingt altmodisch, muss aber deswegen kein schlechter Gedanke sein: Was ist unser Anteil, die Welt (ein wenig) zu „verbessern“ – oder zu erhalten. &#13;&#13;Je länger die Zeit fortschreitet, desto konzentrierter und intensiver muss man dies unter drei Aspekten beantworten können, die sich zu dem addieren, was wir derzeit als „Nachhaltigkeit“ bezeichnen:&#13;&#13;1.	Ökologische Verantwortung im engeren Sinne; es kann nicht gut gehen, mehr zu verbrauchen, als vorhanden ist, nachwächst. Wer konkret dem Lebensraum Erde, der unsere physische Lebensbasis ist, schadet, schadet allen und sich selbst; wobei „schaden“ zu nachsichtig formuliert ist; „töten“ wäre ehrlicher.  &#13;2.	Soziale Verantwortung; das Spiel, auf Kosten anderer zu leben, geht nicht auf. Es hat bereits einen Nobelpreis für den Nachweis gegeben, dass Kooperation auf Dauer sinnvoller, weil nutzen-bringender ist als Konfrontation. Ein Geschäft, das nicht ein wirkliches win-win ist, ist ein Geschäft, dass man unterlassen sollte, um sich nicht selbst zu schaden. Soziale Verantwortung ist zu sehen im althergebrachten Sinne der „Kasten“-Hierarchie politisch-nationaler, ökonomisch-funktionaler Gesellschaften wie auch immer mehr im Sinne dessen, was vielen erst Hoffnung war, nun Fluch und Angstgespenst wird: Globalisierung.  &#13;3.	Geld ist nicht mehrbar, die Börse gaukelt uns da etwas vor. Sie vermehrt Werte auf dem Papier. Allein, noch keine Aktie und kein Makler haben es jemals geschafft, dass aus einem Batzen Gold oder Papier, oder aus einem Ries Papier, einem Fass Öl oder einer Druckmaschine so schwuppdiwupp-kursgeschwankt zwei wurden. Die ökonomische Verantwortung, die ein echter Unternehmer trägt, gleicht der eines Gestrandeten in der Wüste: er muss mit der einen Flasche Wasser bis zur Oase kommen. Oder ist tot. Ein Unternehmer muss mit dem Kapital „auf Dauer“ wirtschaften, sonst – steht er auf unangenehme Art und Weise in der Zeitung. &#13;&#13;Es sind diese drei fundamentalen Theman, denen sich die drupa 2008 stellen und zu denen sie konkrete Antworten geben, Angeboten machen wird. Ob man es nun so sieht oder nicht</itunes:summary>
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      <title>(D) (CH) Canon: Pionier zurück im Markt</title>
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      <pubDate>Tue, 30 Oct 2007 07:03:08 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://web.mac.com/hgwenke/printradio-info/Media/canon-d.mp3&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://web.mac.com/hgwenke/printradio-info/PrintRadio/Media/imagePRESS_C7000VP_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:188px; height:89px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;1977 war es eine Sensation: mit dem CLC 1000, Canon Laser Copier, eröffnete Canon das Digitadruckzeitalter. Noch lange, bevor andere Hersteller mit ihren Lösungen auf den Markt kamen, hatten dieses Gerät und seine Nachfolgemodelle längst Kultstatus erreicht. In unserer Branche waren es vor allem die Werbeagenturen, die mit dem Werkzeug des Digialkopierers und -Druckers, denn die Netzanbindung kam logischerweise erst, nachdem sich die PCs und Macs auf dem Markt etabliet hatten schon praktizierten, was heute absolut selbstverständlich ist: printing on demand, Auflage 1 oder eben eine kleine Vorauflage, Proofs, Muster, fixe Spontan-Printprodukte. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Doch dann wurde es allmählich still um Canons Anspruch auf Präsenz in der  professionellen Druckbrache. Während die Reputation auf anderen Gebieten wuchs, hatte sich der japanische Konzern fast vollständig aus der Hochleistungsdrucksparte verabschiedet. Kameras, Inkjektdrucker, Camcorder – sowohl für den Consumer- wie auch mindestens den Semiprofessional-Markt kam ein schönes, gutes, vorbildliches Gerät nach dem anderen auf den Markt. Für die Jünger Gutenbergs: Fehlanzeige. Außer bei Schwarzweiß-Systemen, die aber allesamt irgendwie eher der Officeklasse zuzurechnen sind, was natürlich inzwischen hohe Leistungsdaten einschließt. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Vor wenigen Jahren beschloss Canon, die Druckindustrie und ihr Leistungsportfolio wieder zum strategischen Absatzmarkt zu machen. Der Konzern, bekannt für grundsolide Eigen- und Neuentwicklungen, brachte vor kurzem das Flagschiff imagePRESS C7000VP auf den Markt, eine 70-Seiten-pro-Minute Druckmaschine, deren Qualität und Materialverarbeitungsvielfalt in die Welt der grafischen Dienstleister passt. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Auch auf der Grenzlinie zum Office wird mit der neuen imagePress C1 ein Anspruch erhoben, der sich in Canons eigenem Werbetext so liest: Durch den neuen V-Toner entfällt die Verwendung von Öl im Fixierprozess, wodurch ein homogenes, glattes Druckergebnis möglich ist, das mit einem Offsetdruck vergleichbar ist. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Doch es ist eben nicht nur die Technik, mit der Canon voller Energie und mit einer hohen Zielsetzung in den Markt zurückkehrt. Es sind zahlreiche organisationsinterne Veränderungen und Vorbereitungen, die inzwischen nicht nur getroffen, sondern teilweise abgeschlossen wurden. Plus Software, Services und Manpower, die eine glasklare strategische Ausrichtung haben: Wir, Canon, wollen wieder ganz vorne dabei sein. Mark Lawn, European solutions manager, professional print, Canon Europe, stellte Strategie und Canons Marktintensität im Drupa-Jahr vor. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Dabei hatte er einen Ass im Ärmel, der mit Sicherheit in der Branche für Aufsehen sorgt: Canons Flagschiff-Produkt, der Farbdrucker imagePress C7000 VP lässt sich vollständig in den Heidelberg Prinect Workflow integrieren. Anwender können so in der gewohnten Offsetdruck-Prepress-Umgebung inklusive bidirektionalen JDF/JMF-Welten arbeiten und das Printsystem steht als voll steuerbare, auch hinsichtlich der Druckqualität berechenbare Ausgabe-Option zur Verfügung. Mit der Möglichkeit, diese Entscheidung erst wirklich beim Mausklick für die Ausgabe zu treffen. Und umgekehrt: Von Anfang an kann das Canon-Hochleistungs-Digitaldrucksystem Bestandteil des längst etablierten digitalen Workflows mit all seinen Vorteilen und Sicherheiten sein. </description>
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      <itunes:summary>1977 war es eine Sensation: mit dem CLC 1000, Canon Laser Copier, eröffnete Canon das Digitadruckzeitalter. Noch lange, bevor andere Hersteller mit ihren Lösungen auf den Markt kamen, hatten dieses Gerät und seine Nachfolgemodelle längst Kultstatus erreicht. In unserer Branche waren es vor allem die Werbeagenturen, die mit dem Werkzeug des Digialkopierers und -Druckers, denn die Netzanbindung kam logischerweise erst, nachdem sich die PCs und Macs auf dem Markt etabliet hatten schon praktizierten, was heute absolut selbstverständlich ist: printing on demand, Auflage 1 oder eben eine kleine Vorauflage, Proofs, Muster, fixe Spontan-Printprodukte. &#13;&#13;Doch dann wurde es allmählich still um Canons Anspruch auf Präsenz in der  professionellen Druckbrache. Während die Reputation auf anderen Gebieten wuchs, hatte sich der japanische Konzern fast vollständig aus der Hochleistungsdrucksparte verabschiedet. Kameras, Inkjektdrucker, Camcorder – sowohl für den Consumer- wie auch mindestens den Semiprofessional-Markt kam ein schönes, gutes, vorbildliches Gerät nach dem anderen auf den Markt. Für die Jünger Gutenbergs: Fehlanzeige. Außer bei Schwarzweiß-Systemen, die aber allesamt irgendwie eher der Officeklasse zuzurechnen sind, was natürlich inzwischen hohe Leistungsdaten einschließt. &#13;&#13;Vor wenigen Jahren beschloss Canon, die Druckindustrie und ihr Leistungsportfolio wieder zum strategischen Absatzmarkt zu machen. Der Konzern, bekannt für grundsolide Eigen- und Neuentwicklungen, brachte vor kurzem das Flagschiff imagePRESS C7000VP auf den Markt, eine 70-Seiten-pro-Minute Druckmaschine, deren Qualität und Materialverarbeitungsvielfalt in die Welt der grafischen Dienstleister passt. &#13;&#13;Auch auf der Grenzlinie zum Office wird mit der neuen imagePress C1 ein Anspruch erhoben, der sich in Canons eigenem Werbetext so liest: Durch den neuen V-Toner entfällt die Verwendung von Öl im Fixierprozess, wodurch ein homogenes, glattes Druckergebnis möglich ist, das mit einem Offsetdruck vergleichbar ist. &#13;&#13;Doch es ist eben nicht nur die Technik, mit der Canon voller Energie und mit einer hohen Zielsetzung in den Markt zurückkehrt. Es sind zahlreiche organisationsinterne Veränderungen und Vorbereitungen, die inzwischen nicht nur getroffen, sondern teilweise abgeschlossen wurden. Plus Software, Services und Manpower, die eine glasklare strategische Ausrichtung haben: Wir, Canon, wollen wieder ganz vorne dabei sein. Mark Lawn, European solutions manager, professional print, Canon Europe, stellte Strategie und Canons Marktintensität im Drupa-Jahr vor. &#13;&#13;Dabei hatte er einen Ass im Ärmel, der mit Sicherheit in der Branche für Aufsehen sorgt: Canons Flagschiff-Produkt, der Farbdrucker imagePress C7000 VP lässt sich vollständig in den Heidelberg Prinect Workflow integrieren. Anwender können so in der gewohnten Offsetdruck-Prepress-Umgebung inklusive bidirektionalen JDF/JMF-Welten arbeiten und das Printsystem steht als voll steuerbare, auch hinsichtlich der Druckqualität berechenbare Ausgabe-Option zur Verfügung. Mit der Möglichkeit, diese Entscheidung erst wirklich beim Mausklick für die Ausgabe zu treffen. Und umgekehrt: Von Anfang an kann das Canon-Hochleistungs-Digitaldrucksystem Bestandteil des längst etablierten digitalen Workflows mit all seinen Vorteilen und Sicherheiten sein. </itunes:summary>
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      <title>(D) (A) (CH) Zeitung 2007</title>
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      <pubDate>Sat, 13 Oct 2007 15:47:22 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://web.mac.com/hgwenke/printradio-info/Media/zeitung2007.mp3&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://web.mac.com/hgwenke/printradio-info/PrintRadio/Media/zeitungslektuere_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:119px; height:119px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Hermes, der Götterbote, hatte es einfach. Er flog durch die Lüfte, um seine Nachrichten zu verbreiten. Uni-medial sozusagen. Ach, könnten wir das doch auch (noch einmal wieder): die Zeitung ist die Säule der Kultur, das Fernsehen macht ein bißchen Lalala und das Internet – ach was, es wird schon nicht so schlimm werden. Allein, es wurde alles noch viel schlimmer, als vorausgesagt, und das in kürzerer Zeit, als von den meisten vermutet. Man muss nicht mehr darüber philosophieren und diskutieren, ob die Ansprüche der Menschen, ihr Verhalten ein anderes werden wird. Es ist längst ein anderes geworden. Und nun muss sich die Print-Newspaper-Publishing-Sparte arg sputen, eine neue Rolle zu finden. In Wien, bei der Ifra-Expo 2007, tat sie es zumindest ansatzweise und dann auch noch im Einzelfall recht intensiv und stringent. &lt;br/&gt;</description>
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      <itunes:summary>Hermes, der Götterbote, hatte es einfach. Er flog durch die Lüfte, um seine Nachrichten zu verbreiten. Uni-medial sozusagen. Ach, könnten wir das doch auch (noch einmal wieder): die Zeitung ist die Säule der Kultur, das Fernsehen macht ein bißchen Lalala und das Internet – ach was, es wird schon nicht so schlimm werden. Allein, es wurde alles noch viel schlimmer, als vorausgesagt, und das in kürzerer Zeit, als von den meisten vermutet. Man muss nicht mehr darüber philosophieren und diskutieren, ob die Ansprüche der Menschen, ihr Verhalten ein anderes werden wird. Es ist längst ein anderes geworden. Und nun muss sich die Print-Newspaper-Publishing-Sparte arg sputen, eine neue Rolle zu finden. In Wien, bei der Ifra-Expo 2007, tat sie es zumindest ansatzweise und dann auch noch im Einzelfall recht intensiv und stringent. &#13;</itunes:summary>
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      <title>(D) «Lust auf eigenen TV-Sender?»</title>
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      <pubDate>Fri, 12 Oct 2007 11:59:02 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://web.mac.com/hgwenke/printradio-info/Media/livn-brues.mp3&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://web.mac.com/hgwenke/printradio-info/PrintRadio/Media/livnsuite.png&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:119px; height:117px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Dr. Stefan Brües, Querdenker und im positiven Innovationsfanatiker der Medienbranche, wagt sich mit einem Knüller auf den Markt: Kleinstgruppen-Lokalfernsehen, mady by lokalen (Zeitungs-) Redaktionen plus deren Leser (und zukünftigen Zuschauern). Das Konzept ist durchdacht, was Technik und Business-Model angeht. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ausgehend von einem Redaktionssystem, das Produzieren von TV-Beiträgen vereinfacht und auch gestandenen schreibenden Lokalreportern recht schnell nahe gebracht werden kann bis zu einer flexiblen Bandbreite der Vermarktungsmöglichkeiten durch themen-passende oder ortsindividuelle Werbung. Interessant, dass sich Verlage zu einem Verbund zusammenschließen können, um die Attraktivität ihres TV-Angebotes zu erhöhen. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;„Gedreht“ wird mit den heute hochwertigen Consumer-Kameras, der (Sprecher-) Text läuft parallel zur Nachrichtenproduktion für die Tageszeitung. Geschnitten wird an einfachen, aber hochwirksamen Arbeitsplätzen. Und Zuschauer können Video-Material plus Texte hochladen. Beides wird jedoch durch die Lokalredakteure im Verlag „qualitätsgeprüft“ – der YouTube-Effekt mit Trash-Content soll so erst gar nicht möglich sein. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Nun hat diese Möglichkeit Premiere. Auf der Ifra-Expo in Wien zeigten Dr. Brües und sein junges, motiviertes und hochkomplex sachverständiges Team, wie die Zukunft von Lokalredaktionen aussehen könnte. Eben nicht als der „Krieg der Medien“, sondern als ihre ausgewogene und spannende Konvergenz, Verschmelzung. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Eine Lösung, die zu den wirklichen Knüllern der IFRA-Expo gehörte. Auch wenn die oft konservativen Verlagshäusern sich vornehm bedeckt hielten. Brües hat nämlich schon mehrfach bewiesen: Seine Ideen sind super und exakt richtig. Der Zeitpunkt, zu denen er sie auf den Markt bringt, überfordert so machen, der nicht vom alten Weltbild lassen kann. Was aber nur bestätigt, dass livn (gesprochen „livin‘ “ eine gute Chance hat.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;http://www.livn.de/&quot;&gt;www.livn.de&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;</description>
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      <itunes:subtitle>Dr. Stefan Brües, Querdenker und im positiven Innovationsfanatiker der Medienbranche, wagt sich mit einem Knüller auf den Markt: Kleinstgruppen-Lokalfernsehen, mady by lokalen (Zeitungs-) Redaktionen plus deren Leser (und zukünftigen Zuscha</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Dr. Stefan Brües, Querdenker und im positiven Innovationsfanatiker der Medienbranche, wagt sich mit einem Knüller auf den Markt: Kleinstgruppen-Lokalfernsehen, mady by lokalen (Zeitungs-) Redaktionen plus deren Leser (und zukünftigen Zuschauern). Das Konzept ist durchdacht, was Technik und Business-Model angeht. &#13;&#13;Ausgehend von einem Redaktionssystem, das Produzieren von TV-Beiträgen vereinfacht und auch gestandenen schreibenden Lokalreportern recht schnell nahe gebracht werden kann bis zu einer flexiblen Bandbreite der Vermarktungsmöglichkeiten durch themen-passende oder ortsindividuelle Werbung. Interessant, dass sich Verlage zu einem Verbund zusammenschließen können, um die Attraktivität ihres TV-Angebotes zu erhöhen. &#13;&#13;„Gedreht“ wird mit den heute hochwertigen Consumer-Kameras, der (Sprecher-) Text läuft parallel zur Nachrichtenproduktion für die Tageszeitung. Geschnitten wird an einfachen, aber hochwirksamen Arbeitsplätzen. Und Zuschauer können Video-Material plus Texte hochladen. Beides wird jedoch durch die Lokalredakteure im Verlag „qualitätsgeprüft“ – der YouTube-Effekt mit Trash-Content soll so erst gar nicht möglich sein. &#13;&#13;Nun hat diese Möglichkeit Premiere. Auf der Ifra-Expo in Wien zeigten Dr. Brües und sein junges, motiviertes und hochkomplex sachverständiges Team, wie die Zukunft von Lokalredaktionen aussehen könnte. Eben nicht als der „Krieg der Medien“, sondern als ihre ausgewogene und spannende Konvergenz, Verschmelzung. &#13;&#13;Eine Lösung, die zu den wirklichen Knüllern der IFRA-Expo gehörte. Auch wenn die oft konservativen Verlagshäusern sich vornehm bedeckt hielten. Brües hat nämlich schon mehrfach bewiesen: Seine Ideen sind super und exakt richtig. Der Zeitpunkt, zu denen er sie auf den Markt bringt, überfordert so machen, der nicht vom alten Weltbild lassen kann. Was aber nur bestätigt, dass livn (gesprochen „livin‘ “ eine gute Chance hat.&#13;&#13;www.livn.de&#13;</itunes:summary>
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      <title>(D) (A) (CH) Ifra-Expo 2007: «Neues Publishing»</title>
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      <pubDate>Fri, 12 Oct 2007 07:17:26 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://web.mac.com/hgwenke/printradio-info/Media/ifraexpo07wien.mp3&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://web.mac.com/hgwenke/printradio-info/PrintRadio/Media/multimedia-apparat_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:125px; height:89px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Statt nur web-printing viel web-publishing&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Synthese, Synchronisation und Symbiose der Medien&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Messe des Weltverbandes der Zeitungshäuser, rund 4.000 sind in der in Darmstadt beheimateten Organisation Mitglied, stand ganz im Zeichen der Medienkonvergenz. Des X-medialen. Nicht als eine Zukunftsvision. Sondern als ein massiv-intensives verlegerisches Konzept, dessen Konturenbildung voll im Gang ist. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Messehallen boten ein aufschlussreiches zweigeteiltes Bild. Auf der einen Seite heftiger Zulauf zu heavy metal, der betriebsnotwendigen und inzwischen ohne jede Frage zur HighTech-Branche mutierten höchstleistungsfähigen, robusten Printtechnologie mit all ihren vor- und nachgelagerten Raffinessen, Workflows, qualitätsgarantierenden Systemen und einer Vielfalt, die kaum noch Wünsche offen lässt. Ganz ohne Frage, die so gesehen konventionelle, aber durch raffinierte Elektronik und konsequente Digitalisierung extrem leistungsfähige state-of-the-art Printtechnologie ist vom Feinsten, Verlage, die drucken wollen, können aus dem Besten das Geeignetste wählen. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Doch die Auflagen- und Umsatzzahlen lassen immer mehr Verleger und die Führungskräfte der Verlage zu der Erkenntnis kommen, Drucken ist schön und gut, reicht aber zur Existenzsicherung nicht mehr aus. Also muss man sich den Neuen Medien widmen, egal, welchem davon oder in welcher Kombination. So wird es immer wieder gesagt – allein, die Hallen der Ifra zeigten ein anderes Bild. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Denn in Wien war aufgeboten, was die Verlagswelt bislang noch nicht gesehen hatte an E-medialen Möglichkeiten und Lösungen. An jungen, quergedachten Ideen, an soliden Weiterentwicklungen längst etablierter Digi-Cross-Multi-E-Web- und wie auch immer Media. Indes war der Besucherandrang eher mässig. Manche Stände, die die geistige Potenz einer zu anderem entschlossenen, computerintelligenten jungen Generation zeigten, sogar leer zu nennen. Wo waren sie, die Damen und Herren Verleger, die sich doch so gerne rühmen, trotz anhaltender Flaute noch über stolze Säckel voller Moneten zu gebieten? Wo waren sie, um einen Trend mitzumachen, der ohne sie sowieso an Dynamik gewinnt? Zumindest nicht in den Scharen, wie sie sich um die Kaffeetheken und Verköstigungsstationen mit ihren mehr oder weniger bequemen Tischen und Sitzgruppen der etablierten Platzhirsche einfanden, waren sie auf der Suche nach dem unternehmensbelebenden Kick. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Meine Beobachtungen dazu sind, und diese stützen und ergänzen sich aus zahlreichen Gesprächen bzw. Analysen von Anbietern und Beobachtern:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;1. In der Tat ist bei manchen Verlagen und Unternehmen der monetäre Leidensdruck noch nicht so hoch, als dass sie nicht doch noch geneigt wären, die Illusion aufrecht zu erhalten, die Krise sei eine vorüber gehende und man können sich schon irgendwie mit der Situation arrangieren, ohne sich großartig fürs und ins Neue exponieren zu müssen. Das mag im Einzelfall zu sein, generell gesehen ist es ein tragischer Irrtum, der den Verlust von Arbeitsplätzen und gar ganzen Unternehmen zur Folge haben wird. Verharren wird immer mehr zur tödlichen Falle. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;2. Entgegen aller höflich gemeinten anders lautenden offiziellen Äußerungen, auch vor den Mikrofonen von PrintRadio, ist Innovationswille und -Fähigkeit auch eine Kombination aus den Faktoren Lebensalter und unternehmerische Triebkraft – um nicht ganz offen und ehrlich zu sagen, unternehmerische Intelligenz. Je jünger die handelnden oder verantwortlichen Personen sind, desto weniger leuchtet ihnen ein, warum Print das Dominante sein soll und wieso die E-Medien, mit denen sie bis dato gelebt haben und glücklich waren, nun in der heiligen Welt der sich selbst zum eigenen Universum zählenden Verlage keine bedeutende Rolle spielen sollen. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;3. Nicht Technik, sondern unternehmens-, märkte und vor allem medien-gestaltende Phantasie ist gefragt. Die Verleger, Verlage stehen vor einer Aufgabe, die existenzieller und prinzipieller nicht sein könnte. Sie müssen nämliche ihre Position, ihren Markt, ihre Aufgabe, ihr USP neu erfinden. Es erwischt sie voll und ganz, was John J. Donovan, ein IT-Guru, vor etwas mehr als einem Jahrzehnt eindringlich geraten hat: Reinvent your business on the web. Fast könnte man kalauern: von web-printing zu web-publishing; wäre die Sache nicht so existenzentscheidend ernst und dieser Satz von einer fundamentalen Wahrheit: Übertrage das, was bislang die Rotationen geleistet haben auf das, was die Netze, vor allem das Internet tun kann, um die immer noch geschäftegeneriende Funktion „Verlag“, Publisher am Leben zu erhalten und mit neuen Impulsen frisch zu belegen. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;4. Klar und deutlich, ohne jede Ausnahme: Es geht NICHT darum, das Drucken zu ersetzen. Es geht IMMER darum, das Drucken zu ergänzen oder besser noch, es in der Zeit gerecht werdende mediale Konzepte einzubinden; es geht nicht um die Konfrontation der Medien, es geht um ihre Synthese, Synchronisation und ihre Synergien. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Quintessenz und Perspektive&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Branche hat keinen Grund, zu jammern. Es gibt phantastische Perspektiven und saustarke Lösungen. Wem es nach x-, cross-, multi-, e-medialem zumute ist, der findet sich im Paradies der Möglichkeiten wieder, so er denn will und offenen Geistes ist. Die vielen tollen Programme der Redaktionslandschaft sind ohnehin schon weitgehende multimedial oder können an solche Lösungen problemlos angebunden werden. Die Qualität wird durch zahlreiche Techniken und Software nicht nur ermöglicht und stabilisiert, sondern als „Problem“ eliminiert; man muss sich nicht mehr um Qualität sorgen, man muss sie nur noch organisieren. Sie ist in jedem Falle gut erreichbar. Gut schließt „wirtschaftlich“ immer ein. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Viele Menschen sind längst bereit, crossmedial zu arbeiten; zahlreiche Redaktionen in aller Welt beweisen das. Die Rezipienten (früher: Leser, Hörer, Zuschauer) sind es eh und schon längst – mixedmedialer Medienkonsum ist zum Alltag geworden. Der Markt ist da, die Möglichkeiten sind es auch. Die IFRA in Wien bewies es. Angenommen und mit Freude zelebriert haben es die Verlage in ihrer schieren Vielfalt allerdings noch nicht. Mehr als schade. Tragisch ist es fast schon. In diesem Sinne: a happy mixedmedia-future. Auch ohne die, die immer noch zögern und die falschen Fragen stellen. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Der IFRA als Organisation muss man jedoch bescheinigen, dass sie seit Jahren schon die Themen vorantreibt und mit unermüdlicher Geduld Aktion für Aktion startet, die Notwendigkeit der Veränderungen bewusst zu machen und gleichzeitig – das ist vor allem wichtig – die Lösungswege aufzeigt. Durch Seminare, Studienreisen, Begegnungen einerseits. Durch intensive Berichterstattung im Sinne von „best practice“ andererseits. Hier haben die Verlage eigentlich alles, was sie brauchen, um sich auf die Reise zu machen. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Zeit ist gekommen&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Freilich ist dies eine Reise ins Ungewisse. Aber keineswegs „Wild West“-Zeiten, wo es erstens kein Gesetz zu geben schien und man zweitens schon lange siedelnden Bewohnern Land und Leben raubte. Nein, mixed-, blended-, multiple media, das ist Aufbruch in etwas, was es so noch nicht gab, wo es also weder ein Richtig noch Falsch geben kann, solange der Markt nicht darüber entschieden hat. Doch auch dieser muss sich ja erst einmal formen und an Neues gewöhnen. Es ist also alles offen. Ideale Zeiten für Unternehmer, Entrepeneurs, spinn-offs, – Newcomers are very welcome. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Es sind spannende, es sind gute Zeiten. Und die Lösungen, die einen a la longue glücklich machen, sind vielleicht die, die heute so klein sind, dass man extrem skeptisch ist, wenn man sie sieht. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Doch jeder, der einen Garten pflegt, weiß nur zu genau, wie winzig ein Spross sein kann, aus dem eines Tages ein ertragreiches Gewächs mit köstlichen Früchten heranreift. Zwei Dinge braucht man, um es zu erleben: den Mut anzufangen, und die Geduld, das Pflänzlein zu pflegen. Und natürlich hier den berühmten Grünen Daumen – im Falle der all-media-newspaper das berühmte Quentchen unternehmerisches Glück. Daher: nun ist, mehr als lange schon, das „Bauchgefühl“, die Intuition gefragt. Nur sie kann jetzt helfen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;</description>
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      <itunes:summary>Statt nur web-printing viel web-publishing&#13;&#13;Synthese, Synchronisation und Symbiose der Medien&#13;&#13;&#13;Die Messe des Weltverbandes der Zeitungshäuser, rund 4.000 sind in der in Darmstadt beheimateten Organisation Mitglied, stand ganz im Zeichen der Medienkonvergenz. Des X-medialen. Nicht als eine Zukunftsvision. Sondern als ein massiv-intensives verlegerisches Konzept, dessen Konturenbildung voll im Gang ist. &#13;&#13;&#13;Die Messehallen boten ein aufschlussreiches zweigeteiltes Bild. Auf der einen Seite heftiger Zulauf zu heavy metal, der betriebsnotwendigen und inzwischen ohne jede Frage zur HighTech-Branche mutierten höchstleistungsfähigen, robusten Printtechnologie mit all ihren vor- und nachgelagerten Raffinessen, Workflows, qualitätsgarantierenden Systemen und einer Vielfalt, die kaum noch Wünsche offen lässt. Ganz ohne Frage, die so gesehen konventionelle, aber durch raffinierte Elektronik und konsequente Digitalisierung extrem leistungsfähige state-of-the-art Printtechnologie ist vom Feinsten, Verlage, die drucken wollen, können aus dem Besten das Geeignetste wählen. &#13;&#13;Doch die Auflagen- und Umsatzzahlen lassen immer mehr Verleger und die Führungskräfte der Verlage zu der Erkenntnis kommen, Drucken ist schön und gut, reicht aber zur Existenzsicherung nicht mehr aus. Also muss man sich den Neuen Medien widmen, egal, welchem davon oder in welcher Kombination. So wird es immer wieder gesagt – allein, die Hallen der Ifra zeigten ein anderes Bild. &#13;&#13;Denn in Wien war aufgeboten, was die Verlagswelt bislang noch nicht gesehen hatte an E-medialen Möglichkeiten und Lösungen. An jungen, quergedachten Ideen, an soliden Weiterentwicklungen längst etablierter Digi-Cross-Multi-E-Web- und wie auch immer Media. Indes war der Besucherandrang eher mässig. Manche Stände, die die geistige Potenz einer zu anderem entschlossenen, computerintelligenten jungen Generation zeigten, sogar leer zu nennen. Wo waren sie, die Damen und Herren Verleger, die sich doch so gerne rühmen, trotz anhaltender Flaute noch über stolze Säckel voller Moneten zu gebieten? Wo waren sie, um einen Trend mitzumachen, der ohne sie sowieso an Dynamik gewinnt? Zumindest nicht in den Scharen, wie sie sich um die Kaffeetheken und Verköstigungsstationen mit ihren mehr oder weniger bequemen Tischen und Sitzgruppen der etablierten Platzhirsche einfanden, waren sie auf der Suche nach dem unternehmensbelebenden Kick. &#13;&#13;Meine Beobachtungen dazu sind, und diese stützen und ergänzen sich aus zahlreichen Gesprächen bzw. Analysen von Anbietern und Beobachtern:&#13;&#13;1. In der Tat ist bei manchen Verlagen und Unternehmen der monetäre Leidensdruck noch nicht so hoch, als dass sie nicht doch noch geneigt wären, die Illusion aufrecht zu erhalten, die Krise sei eine vorüber gehende und man können sich schon irgendwie mit der Situation arrangieren, ohne sich großartig fürs und ins Neue exponieren zu müssen. Das mag im Einzelfall zu sein, generell gesehen ist es ein tragischer Irrtum, der den Verlust von Arbeitsplätzen und gar ganzen Unternehmen zur Folge haben wird. Verharren wird immer mehr zur tödlichen Falle. &#13;&#13;2. Entgegen aller höflich gemeinten anders lautenden offiziellen Äußerungen, auch vor den Mikrofonen von PrintRadio, ist Innovationswille und -Fähigkeit auch eine Kombination aus den Faktoren Lebensalter und unternehmerische Triebkraft – um nicht ganz offen und ehrlich zu sagen, unternehmerische Intelligenz. Je jünger die handelnden oder verantwortlichen Personen sind, desto weniger leuchtet ihnen ein, warum Print das Dominante sein soll und wieso die E-Medien, mit denen sie bis dato gelebt haben und glücklich waren, nun in der heiligen Welt der sich selbst zum eigenen Universum zählend</itunes:summary>
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      <title>(D) (CH) Die Druckindustrie erfindet sich neu</title>
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      <pubDate>Sat, 6 Oct 2007 08:30:52 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://web.mac.com/hgwenke/printradio-info/Media/manexk-mpc.mp3&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://web.mac.com/hgwenke/printradio-info/PrintRadio/Media/Druckpressenjongleur-72-300_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:119px; height:167px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&gt; &lt;a href=&quot;http://www.zipcon.de/&quot;&gt;www.zipcon.de&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;&gt; &lt;a href=&quot;http://www.beyond-print.de/&quot;&gt;www.beyond-print.de&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;&gt; &lt;a href=&quot;http://www.me-mpc.de/&quot;&gt;www.me-mpc.de&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&gt; &lt;a href=&quot;Eintr%25C3%25A4ge/2007/8/25_Web-to-print-Studie_2007.html&quot;&gt;Web-to-print-Studie&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Es gibt Technologien oder technologische Funktionen, die sind von indirektem Nutzen. Aber von enormer Wichtigkeit. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ein Röntgengerät beispielsweise. Es nutzt nicht dem, der sich den Arm gebrochen hat. Sondern dem Arzt, der diesen Armbruch behandelt und wieder heilen soll. Röntengeräte sind also Helfer für die Helfer. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Web-to-print ist auch so ein Mittler, ein mittelbarer und nicht immer nur ein unmittelbarer Nutzen, Vorteil, Fortschritt. Ein phantastisches und bislang noch keum ausgelotetes Bündel an Möglichkeiten und Verianzen, um Marketing und Vertrieb, um der Information und Dokumentation, dem in der Öffentlichkeit, in Märkten wahrnehmbaren Erscheinungsbild oder auch der internen Kommunikation dienenden Medien, Mittel, Maßnahmen signifikant zu verbessern. Aber direkt angewandt wird es eher von denjenigen, die auch bislang in der Medienproduktion für Unternehmen, Verwaltungen, Organisationen verantwortlich waren. Nur haben die es jetzt oftmals entschieden leichter; was bedeutet, die Effizienz steigert sich. Nicht selten geradezu explosiv. Zeit- und Kostenaufwand reduzieren sich. Oftmals dramatisch. Also etwas, was alle – vor allem die indirekten Nutznießer – bejubeln sollten. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Leider erlebt man in der Praxis oft das Gegenteil. Diejenigen, die den größten Nutzen davon haben, kümmen sich kaum oder nur am Rande darum. Na ja, wie beim Arzt. Wer berät den schon bei der Auswahl des Röntgengerätes. Im Notfall hat er und es zu funktionieren. Und so muss man auch wohl in den Verwaltungen, den Büros, den Organisationen und Unternehmungen Nutzen, Anwendung und laufenden Betrieb ziemlich strikt von den Möglichkeiten und Wegen trennen, ein solches Verfahren erst einmal zu initiieren und zu implementieren. Sprichwörtlich: Wie die Jungfrau ans Kind kommt, ist die eine Sache. Was sie mit dem Kind dann macht, die andere. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Bernd Zipper, der Strategieberater, sieht und erklärt Web-to-print pragmatisch in einer komprimierten Formel: Web-to-print, sagt er, heißt, Prozesse straffen, damit Menschen besser zusammenarbeiten. Die Web-to-print-Diskussion ist für viele, die sich bereits intensiv mit JDF auseinander gesetzt haben, eine Art deja-vu-Schleife: alles schon mal dagewesen, was man an Vorteilen, Argumenten, Nutzen, Effekten und Möglichkeiten hört und gezeigt bekommt. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Kein Wunder, denn JDF ist nichts anderes als ein „ausführendes Datenformat“ des Gesamtkonzeptes, und Web-to-print repräsentiert die Anwendungsebene. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Es geht im Kern um die Kommunikationskette im Druckprozess. Wo immer er auch beginnen mag. Der Endpunkt ist nicht notwendigerweise nur die Druck- oder Buchbinderei-Maschine, auch Versand/Logistik/Lager kann in die Synthese einbezogen werden. „Stille Post“ mittels der menschlichen Erinnerung ist fehleranfällig. Web-to-print setzt ein System auf, in das – korrekte Nutzung vorausgesetzt – nicht vergessen, übersehen, missverstanden werden. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Im komplexen, ineinandergreifenden technischen Workflow der Kreativität ist heute kaum noch auszumachen, wo die Druckvorstufe, wo welche Verantwortung welches Mitarbeiters beginnt oder endet. Druckseiten, das sind Konglomerate aus vielen Elementen aus vielen Quellen. Um sie zu synchronisieren bedarf es einer datenbank- und netzgestützten Information und Kommunikation. Web-to-print-Lösungen setzen dafür die wichtigen Rahmenbedingung, indem sie die Prozesse irrtumsfrei regeln.  Administrative-kaufmännische Informations- und Regelkreise werden mit den technischen Workflows verknüpft bzw. vereint. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Manche fürchten die scheinbar „mannlose Produktion“ – es geht die Mär, „nur noch der Computer“ regele dann die Druckproduktion. Falsch! Vieles kann zwar durch die IT und mittels raffinierter Software „im Hintergrund“ automatisch gesteuert werden, aber ein Web-to-print-System überträgt nur die Daten, die Entscheidungen werden weiterhin von Menschen getroffen. Die Verantwortung wird also nicht einer seelenlosen Maschine übertragen – sehr wohl aber all die Routine-Handlungen, die Fachleute nur daran hindern, Zeit für das Eigentliche und Wichtige zu haben. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Web-to-print funktioniert nach dem Prinzip der Eieruhr-Silhouette: ein breiter Trichter für die vielfachen Inputs. Der taktgebende Flaschenhals als der eigentliche Web-to-print-Programm-Kernel. Und eine Vielzahl von Output-Möglichkeiten. Doch eben: die Vielfach endet nicht im Chaos, sondern die Vielfalt wird durch die Standardisierung erst ermöglicht. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;„Ende des Fummelns. Der Beginn der puren Vernunft“, sagte Bernd Zipper dazu in seiner Zusammenfassung. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Prägnante, präzise, pointierte Aussagen aus den Referaten:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ziel und Aufgabe von Web-to-print-Lösungen ist nicht alleine die Verbesserung bestehender Produkte oder Produktionen, sondern das Erschließen neuer Märkte und Möglichkeiten.  &lt;br/&gt;Die Trennung von Inhalt und Design und ihre Zusammenführung zum expliziten Dokument ist der Kern der Web-to-print-Architektur in ihrem Inneren.  &lt;br/&gt;Mit Web-to-print macht man Gestaltung für Menschen zugänglich und nutzbar, die von sich aus nicht gestalten könnten.  &lt;br/&gt;Web-to-print ist die Automatisierung von Kreativprozessen. &lt;br/&gt;In Zukunft werden auch normale Programme per Internetzugriff zur Verfügung gestellt. Man muss sie nicht mehr auf den eigenen Rechner laden. Warum sollte man da nicht auch ihre Anwendungen via Netz abwickeln? &lt;br/&gt;Web-to-print ist ein Megatrend; die Fülle der Möglichkeiten verwirrt viele potentielle Anwender. Und diese Konfusion führt zu Blockadehaltungen. Es bleibt also noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten.  &lt;br/&gt;Die Wege, wie Informationen die Menschen erreichen, werden immer vielfältiger und individualisierter.  &lt;br/&gt;Ein Online-Shop ist eine Service-Erwartung. Alles muss so funktionieren, dass die Nutzer nicht konfus werden. Und eine Web-to-print-Lösung ist stets ein Online-Shop. &lt;br/&gt;Web-to-print entspricht der modernen Lebensform: man geht dann shoppen, wenn es einem am besten passt. Das möchte man auch mit Drucksachenbestellungen tun.  &lt;br/&gt;Individualisierungen und Aktualisierungen sind das Pfund, mit dem Web-to-print-Lösungen wuchern können. Sie bieten sekundenaktuelle Richtigkeit.  &lt;br/&gt;Wer als Dienstleister eine Web-to-print-Lösung installiert und offeriert, muss sich darüber im klaren sein, dass er sich gesamtheitlich auf eine neue Form des Business einlässt. Man kann nicht nur Rosinen picken. Es gilt, die Aufgabe vollständig zu lösen, die mit den Vokabeln „schnell-einfach-kostengünstig“ charakterisiert wird.  &lt;br/&gt;Die herkömmliche Art, Druckaufträge zu managen, wird als ein kommunikatives Miteinander verkauft; in Wirklichkeit ist es das pure Chaos. Dieser Weg ist auf Dauer nicht mehr gangbar und zumutbar.  &lt;br/&gt;Web-to-print ist auch geeignet für alle die modernen Technologien, die die Art zu kommunizieren oder zu informieren schon verändert haben und weiter stark verändern werden.  &lt;br/&gt;Web-to-print ist Publishing 2.0 &lt;br/&gt;Ein Name, eine Adresse sind noch keine Personalisierung oder Individualisierung. Persönlich wird eine Drucksache erst dann, wenn vom gesamten Inhalt oder der Aufmachung her sich jeder einzelne Nutzer, Leser darin und damit wohlfühlt. Sich und seine Interessen wiedererkennt, ernst genommen fühlt und Anregungen oder Informationen für seinen Geschmack und sein spezifisches Interesse findet. Identifikation findet über den Inhalt statt, nicht die äußere Form.  &lt;br/&gt;Die Spielregeln in Marketing und Werbung haben sich verändert. Zielgenaues Marketing ist erforderlich, schon allein, um Recourcen zu sparen. Die Individualisierung der Werbebotschaft wird zum Regelfall. Und viele Produkte brauchen immer mehr eine wertige, emotional stärkere Botschaft, und damit Werbung. Die Wahrnehmung wird nur noch durch das Außergewöhnliche gereizt oder gesteigert. Zu all diesen drängenden Aufgaben hat Web-to-print gute und passende Antworten, sprich Lösungen parat.  &lt;br/&gt;CI &amp;amp; Branding können eine verlixt tricky Kiste sein. Es klingt so einfach und ist doch oft so komplex und damit kompliziert. Vielleicht auch deshalb funktionieren herkömmliche CI-Manuals nicht mehr, weil die Unterschiedlichkeit und Geschwindigkeit der Veränderung von Zielgruppen darin keine Berücksichtigung findet, weil Markttrends nicht schnell genug aufgegriffen werden. CI-Manuals, gedruckt oder auf CD, sind immer statisch. Mit Web-to-print-Lösungen dagegen kann man on demand, nach Bedarf das CI den Erfordernissen anpassen, generell oder selektiv. Eine ungeheure Chance für Agenturen, Markenpflege dynamisch zu gestalten, ohne den Überblick zu verlieren.  &lt;br/&gt;Bei Web-to-print steht nicht immer die reine und ausschließliche Druckkostenverringerung im Mittelpunkt. Die wirklichen und oft ungemein mächtigen Sparpotenziale liegen im gesamten administrativen Prozess der (Print)Medien-Vorbereitung, -Planung, -Erstellung, -Steuerung, in der Logistik, im ständigen Beibehalten von Aktualität und Richtigkeit der Medieninhalte. Das verschlingt riesige Summe, die man durch Web-to-print radikal verringern kann. &lt;br/&gt;Web-to-print sind Selbstbedienungssysteme für das Marketing. Das Ziel ist, mit dem gleichen Kostenaufwand mehr Effizienz, Benefits, Response und damit Umsatz zu generieren.  &lt;br/&gt;Die gestalterischen Möglichkeiten vieler Web-to-print-Lösungen sind inzwischen so flexibel, dass das Vorurteil, man könne nur ,Kästchen-Design‘ machen – also Texte oder Bilder bzw. Grafiken in vorgegebene Rahmen füllen – totaler Nonsens ist. Da es ohnehin keinen Sinn macht, Kreativität aufgrund technischer Restriktionen einzugrenzen, ist es auch für Agenturen wichtig einzusehen, wie sehr Web-to-print ihnen die Chancen gibt, sich auf viel mehr Aktionsfeldern als bisher zu begeben statt zu fürchten, es würde ihnen die Arbeit rauben.  &lt;br/&gt;Web-to-print ist immer auch multimedial und hört nicht beim erstellten PDF-File auf – es geht weiter in internetbasierte interaktive Reaktions- und Organisationsprozesse. Es ermöglicht virales Marketing und Dialog-Marketing auch für Firmen oder Organisationen, die ansonsten mit diesen Methoden überfordert wären. Freilich müssen bei so vielen Möglichkeiten und der gesamten gebotenen Flexibilität Designer und IT-Experten intensiv und einvernehmlich zusammen- und nicht aneinander vorbei oder sogar gegeneinander arbeiten. Erst wenn man mehrere Berufsgruppen an einen Runden Tisch bekommt, hat eine Lösung Aussicht auf baldiges Ende und guten Erfolg. Von Vorteil ist dabei auch die Integration interner und externer Mitarbeiter und Dienstleister bzw. Produktionsabteilungen zu einem virtuellen, aber hocheffizienten Team.  &lt;br/&gt;Marketing braucht heute mehr denn je Technologie-Unterstützung. Und Web-to-print, dem gelungenen Versuch, Widerholungen in Arbeitsprozessen zu automatisieren, damit man sich wieder auf das Kreative konzentrieren kann. Nur so gelingt die Senkung der Marketing-Prozesskosten. Die Prozesskostenkontrolle plus die Kostensteuerbarkeit bedeuten Entlastung von ewigen, nutzlichen Diskussionen.  &lt;br/&gt;Wissen ist der Treibstoff der Industriegesellschaft. Informationen können Explosivkraft haben. Diese Recourcen eines Unternehmens muss man bündeln. Bei Web-to-print geht es darum, Wissen und Informationen scneller, sicherer, individueller zu multiplizieren und sie zentralisiert zur Verfügung zu stellen. Das ist eine Form der wirtschaftlichen Intelligenz.  &lt;br/&gt;Printprodukte müssen heute mit Mehrwert versehen werden. Die Individualisierung beispielsweise eines Kataloges ausschließlich auf die individuellen Bedürfnisse eines Kunden – ohne unnützen Ballast – ist ein solcher Mehrwert, der sich durch Web-to-print relativ mühelos erreichen lässt.  &lt;br/&gt;Web-to-print ist Vereinfachung. Einmal gelernt, kann man dieses Wissen für viele Anwendungen benutzen und sich schnell in anderen Lösungen zurechtfinden.  &lt;br/&gt;Web-to-print bedeutet nicht immer nur, aus einem eigentlichen Printlayout eine Internet- oder Multimedia-Lösung zu generieren. Mit moderner Technik geht es auch umgekehrt. Aus der elektronischen Umgebung heraus Drucke zu generieren, ohne mehr dafür tun zu müssen, als ein paar Klicks durchzuführen.  &lt;br/&gt;Die Intelligenz von Web-to-print liegt nicht ausschließlich in den Programmen. Sie liegt vor allem in der Anwendung. Der Art und Weise, wie man diese Prozesse in andere Geschäftsprozesse integriert. Das vor allem wird Drucken noch lange zu einer spannenden und nützlichen Angelegenheit machen.  &lt;br/&gt;Bei Web-to-print-Evaluationen, -Programmierungen und -Implementierungen kommt es auf den Systemintegrator an. Eine Person oder ein Team, das stets das ganze und vor allem auch die potentiellen Ausbaustufen im Auge behält, damit zu jeder Zeit der richtige Architektur-Ansatz gewählt wird. Daher ist wichtig, dass die eingesetzte Software stets skalierbar bleibt. Denn bei der Konzeption einer Web-to-print-Lösung muss man weit in die Zukunft der möglichen Einsatzgebiete und Anforderungen schauen. &lt;br/&gt;Web-to-print kann Anwender auch schnell überfordern. Oder langweilen. Es bedarf der Konzentration und ständigen Bereitschaft zur Veränderung, das richtige Maß zwischen Vereinfachung und Erweiterung der Möglichkeiten zu finden. Vor allem ist dies dann schwierig, wenn sehr unterschiedliche Erfahrungen, Berufsgruppen, Interessen gebündelt werden müssen. Aber dass es grundsätzlich möglich ist, haben tausende von Implementierung längst bewiesen.  &lt;br/&gt;Der Markt der Web-to-print-Lösungen erscheint unscharf, weil er so vielschichtig ist. Aber inzwischen gibt es Studien und Einteilungen, die ihn strukturieren. Man kann lange darüber streiten, ob man Software kaufen oder mieten soll. Ob man es im eigenen Hause etabliert oder im Wege des Outsourcing. Aber eins ist ab jetzt absolut klar: die Zeit der homegrown-Lösungen, der „das können wir doch auch selbst“-Mentalität sollte vorbei sein, weil zu viele solcher Lösungen in der Katastrophe des Scheiterns endeten. Es gibt so viele gute Lösungen am Markt, es wäre unsinnig, das Rad zum xten Mal erfinden zu wollen.  &lt;br/&gt;Eine Web-to-print-Lösung lebt immer von der Engine im Hintergrund. Die kann man mit den altbewähren Mitteln eines Pflichtenheftes oder einer SWOP-Anlayse immer noch am besten evaluieren, denn sie muss funktional wie auch von ihrer Anmutung zum Anwender passen. Vor allem aber heißt die Devise: testen, testen, testen! Strauchelt ein System während der Einführung, ist es für immer gestorben.  &lt;br/&gt;Web-to-print-Lösungen müssen im Kreis der potentiellen Anwender und Nutzer promotet werden. Nicht geschieht von selbst. Auch sollte ein System immer eine gute Hilfsfunktion oder gar eine jederzeit erreichbare Hotline haben.  &lt;br/&gt;Die Entscheidung für eine Web-to-print-Lösung muss immer eine Team-, darf niemals eine von-oben-herab-Entscheidung sein. Alle, die das System später am Laufen halten oder weiter entwickeln sollen, müssen zufrieden und überzeugt sein, sonst kommt keine Motivation auf.  &lt;br/&gt;Selbst wenn man eine große, umfassende, mächtige Endlösung plant. Anfangen sollte man immer klein und bescheiden, um Schritt für Schritt Erfahrungen zu sammeln. Nur nicht zu viel auf einmal. Aber auch nichts auf die lange Bank schieben. Web-to-print wächst, wie auch die Menschen in ihren Aufgaben und Erfahrungen wachsen und sich damit verändern. &lt;br/&gt;Und zum Schluss könnte man dies alles auch in einem Satz zusammenfassen:&lt;br/&gt;Web-to-print ist kreative Datenintelligenz. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Bliebe noch nachzutragen: 1998 formulierte der MIT-Professor und Technologie-Guru John. J. Donovan die Herausforderung des Informations- und Kommuniktions-Zeitalters, indem er riet: „Reinvent Your Business on the Web“ – erfinde das, was Du beruflich tust oder was Dein Unternehmen macht, nach den Regeln des Internets neu. &lt;br/&gt;Web-to-print ist exakt die Antwort darauf. 10 Jahre später. Das einzige Tragische: Viel zu wenige auch der Profis der Printmedienindustrie haben dies eigentlich realisiert und folgen diesem Trend. Dazu passt, was ein anderer kluger Analytiker und Prognostiker der Computer-Technologie, Nicholas Negroponte, einst sagt: „If you don't reinvent your organization someone else will“.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Zur Zeit sind viele dabei, genau das zu tun. Sie tun, was Drucker früher taten. Worauf diese oft bald nichts mehr zu tun haben.  &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;</description>
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      <itunes:summary>&gt; www.zipcon.de&#13;&gt; www.beyond-print.de&#13;&gt; www.me-mpc.de&#13;&#13;&gt; Web-to-print-Studie&#13;&#13;&#13;&#13;Es gibt Technologien oder technologische Funktionen, die sind von indirektem Nutzen. Aber von enormer Wichtigkeit. &#13;&#13;Ein Röntgengerät beispielsweise. Es nutzt nicht dem, der sich den Arm gebrochen hat. Sondern dem Arzt, der diesen Armbruch behandelt und wieder heilen soll. Röntengeräte sind also Helfer für die Helfer. &#13;&#13;Web-to-print ist auch so ein Mittler, ein mittelbarer und nicht immer nur ein unmittelbarer Nutzen, Vorteil, Fortschritt. Ein phantastisches und bislang noch keum ausgelotetes Bündel an Möglichkeiten und Verianzen, um Marketing und Vertrieb, um der Information und Dokumentation, dem in der Öffentlichkeit, in Märkten wahrnehmbaren Erscheinungsbild oder auch der internen Kommunikation dienenden Medien, Mittel, Maßnahmen signifikant zu verbessern. Aber direkt angewandt wird es eher von denjenigen, die auch bislang in der Medienproduktion für Unternehmen, Verwaltungen, Organisationen verantwortlich waren. Nur haben die es jetzt oftmals entschieden leichter; was bedeutet, die Effizienz steigert sich. Nicht selten geradezu explosiv. Zeit- und Kostenaufwand reduzieren sich. Oftmals dramatisch. Also etwas, was alle – vor allem die indirekten Nutznießer – bejubeln sollten. &#13;&#13;Leider erlebt man in der Praxis oft das Gegenteil. Diejenigen, die den größten Nutzen davon haben, kümmen sich kaum oder nur am Rande darum. Na ja, wie beim Arzt. Wer berät den schon bei der Auswahl des Röntgengerätes. Im Notfall hat er und es zu funktionieren. Und so muss man auch wohl in den Verwaltungen, den Büros, den Organisationen und Unternehmungen Nutzen, Anwendung und laufenden Betrieb ziemlich strikt von den Möglichkeiten und Wegen trennen, ein solches Verfahren erst einmal zu initiieren und zu implementieren. Sprichwörtlich: Wie die Jungfrau ans Kind kommt, ist die eine Sache. Was sie mit dem Kind dann macht, die andere. &#13;&#13;Bernd Zipper, der Strategieberater, sieht und erklärt Web-to-print pragmatisch in einer komprimierten Formel: Web-to-print, sagt er, heißt, Prozesse straffen, damit Menschen besser zusammenarbeiten. Die Web-to-print-Diskussion ist für viele, die sich bereits intensiv mit JDF auseinander gesetzt haben, eine Art deja-vu-Schleife: alles schon mal dagewesen, was man an Vorteilen, Argumenten, Nutzen, Effekten und Möglichkeiten hört und gezeigt bekommt. &#13;&#13;Kein Wunder, denn JDF ist nichts anderes als ein „ausführendes Datenformat“ des Gesamtkonzeptes, und Web-to-print repräsentiert die Anwendungsebene. &#13;&#13;Es geht im Kern um die Kommunikationskette im Druckprozess. Wo immer er auch beginnen mag. Der Endpunkt ist nicht notwendigerweise nur die Druck- oder Buchbinderei-Maschine, auch Versand/Logistik/Lager kann in die Synthese einbezogen werden. „Stille Post“ mittels der menschlichen Erinnerung ist fehleranfällig. Web-to-print setzt ein System auf, in das – korrekte Nutzung vorausgesetzt – nicht vergessen, übersehen, missverstanden werden. &#13;&#13;Im komplexen, ineinandergreifenden technischen Workflow der Kreativität ist heute kaum noch auszumachen, wo die Druckvorstufe, wo welche Verantwortung welches Mitarbeiters beginnt oder endet. Druckseiten, das sind Konglomerate aus vielen Elementen aus vielen Quellen. Um sie zu synchronisieren bedarf es einer datenbank- und netzgestützten Information und Kommunikation. Web-to-print-Lösungen setzen dafür die wichtigen Rahmenbedingung, indem sie die Prozesse irrtumsfrei regeln.  Administrative-kaufmännische Informations- und Regelkreise werden mit den technischen Workflows verknüpft bzw. vereint. &#13;</itunes:summary>
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      <title>(D) Die Druckstudio GmbH: „Gedruckte Gefühle“</title>
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      <pubDate>Sat, 29 Sep 2007 06:52:06 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://web.mac.com/hgwenke/printradio-info/Media/druckstudio.mp3&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://web.mac.com/hgwenke/printradio-info/PrintRadio/Media/crewdruckstudio_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:119px; height:92px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Druckereien gibt es, anscheinend, wie Sand am Meer. Da sollte es nicht schwerfallen, eine zu finden, die dienstbereit und rabattversprechend ist. Zumal nicht in einer Region, wo sich die grafische Industrie ganz schön breit gemacht hat, nämlich in einem nordrhein-westfälischen Verwaltungs- und Industrieschwerpunkt, welches die Landeshauptstadt Düsseldorf nun einmal ist. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Kommt es aber darauf an, eine Druckerei zu finden, die den Anspruch und Ehrgeiz hat, jede Drucksache mit einer Qualität zu fertigen, die Emotionen wecken kann und soll, deren Stärken vor allem auch in der konzeptionellen Beratung der Designer liegt, dann wird die Luft dünn – so viele dürfen sich nicht dieser Eigenschaften rühmen. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Druckstudio GmbH, im Süden Düsseldorfs, kann dies nicht nur bewiesenermaßen tun, sie wirbt auch offensiv damit. „Wir überraschen Sie als eine der innovativsten Druckereien Deutschlands“ begrüßt einen die Website. Und das ist ein hoher Anspruch. Den man aber nicht nur voll erfüllen will, sondern – das legt die beeindruckende Entwicklung der Druckerei nahe – mit renommierten Kunden und außergewöhnlichen Projekten längst bewiesen hat. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Gekocht wird hier einerseits auch „nur mit Wasser“. Aber ganz offensichtlich hat man dem einige Zusätze beigemischt, so dass es schon ein fulminanter Zaubertrank wird, der für beflügelte Print-Ideen sorgt. Ausruhen auf den Lorbeeren und dem jeweils momentanen Stand der Entwicklung wird als Rückschritt gesehen. Und deshalb tut man viel dafür, dass man den einmal erarbeiteten Vorsprung auch halten und möglichst noch ausbauen kann.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;http://www.druckstudio.com/&quot;&gt;www.druckstudio.com&lt;/a&gt;</description>
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      <itunes:summary>Druckereien gibt es, anscheinend, wie Sand am Meer. Da sollte es nicht schwerfallen, eine zu finden, die dienstbereit und rabattversprechend ist. Zumal nicht in einer Region, wo sich die grafische Industrie ganz schön breit gemacht hat, nämlich in einem nordrhein-westfälischen Verwaltungs- und Industrieschwerpunkt, welches die Landeshauptstadt Düsseldorf nun einmal ist. &#13;&#13;Kommt es aber darauf an, eine Druckerei zu finden, die den Anspruch und Ehrgeiz hat, jede Drucksache mit einer Qualität zu fertigen, die Emotionen wecken kann und soll, deren Stärken vor allem auch in der konzeptionellen Beratung der Designer liegt, dann wird die Luft dünn – so viele dürfen sich nicht dieser Eigenschaften rühmen. &#13;&#13;Die Druckstudio GmbH, im Süden Düsseldorfs, kann dies nicht nur bewiesenermaßen tun, sie wirbt auch offensiv damit. „Wir überraschen Sie als eine der innovativsten Druckereien Deutschlands“ begrüßt einen die Website. Und das ist ein hoher Anspruch. Den man aber nicht nur voll erfüllen will, sondern – das legt die beeindruckende Entwicklung der Druckerei nahe – mit renommierten Kunden und außergewöhnlichen Projekten längst bewiesen hat. &#13;&#13;Gekocht wird hier einerseits auch „nur mit Wasser“. Aber ganz offensichtlich hat man dem einige Zusätze beigemischt, so dass es schon ein fulminanter Zaubertrank wird, der für beflügelte Print-Ideen sorgt. Ausruhen auf den Lorbeeren und dem jeweils momentanen Stand der Entwicklung wird als Rückschritt gesehen. Und deshalb tut man viel dafür, dass man den einmal erarbeiteten Vorsprung auch halten und möglichst noch ausbauen kann.&#13;&#13;www.druckstudio.com</itunes:summary>
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      <title>(CH) (D) Stephan Jaeggi, Master of the PDF-Universe</title>
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      <pubDate>Sat, 22 Sep 2007 19:39:33 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://web.mac.com/hgwenke/printradio-info/Media/stephan_jaeggi_pdf.mp3&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://web.mac.com/hgwenke/printradio-info/PrintRadio/Media/stjaeggievortrag_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:122px; height:89px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Kaum einer hat auf die Entwicklung von PDF/X so intensiv Einfluss genommen wie Stephan Jaeggi. Der international renommierte Schweizer Experte ist ein echtes Allround-Talent: Einerseits kann er sich bis in für andere jenseits dieser Welt erscheinende Nuancen der PDF-Welt vertiefen, um immer und immer wieder deren Fehler und Unzulänglichkeiten zu finden. Und andererseits versteht er es, jährlich tausende von Menschen für dieses Thema zu begeistern – und die grundsätzlichen Wesenszüge der Seitenbeschreibungssprache ebenso wie ihre Anwendung, ihre Besonderheiten, ihre Vielfalt plausibel und praxisgerecht darzustellen. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Jaeggi informiert die Fachwelt in Vorträgen und auf seiner extrem gut besuchten Website, er sitzt an verantwortlicher und massgeblicher Stelle in Gremien und kennt praktische alle anderen PDF-„Macher“ und -Experten dieser Welt persönlich. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Er redet so engagiert und begeistert über „sein“ Thema wie am ersten Tag. Und wenn es demnächst wieder etwas Neues gibt – mit Sicherheit – dann kann man sicher sein: entweder hatte er mal wieder „seine Finger im Spiel“ oder umgekehrt nimmt er es so unter die Lupe, dass man sicher sein kann, PDF-Software ist geprüfter und sortenreiner als jedes Bio-Produkt vom allerökologischten Naturbauernhof. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wär‘ übrigens eine gute Idee, Software „Jaeggi-proofed“ zu zertifizieren .... :-)&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Der direkte Weg zu Stephan Jaeggis Informationen (und ab da surft man sich die Augen eckig und kann downloaden, bis das WLAN glüht):&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;http://www.prepress.ch/&quot;&gt;http://www.prepress.ch&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;</description>
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      <itunes:summary>Kaum einer hat auf die Entwicklung von PDF/X so intensiv Einfluss genommen wie Stephan Jaeggi. Der international renommierte Schweizer Experte ist ein echtes Allround-Talent: Einerseits kann er sich bis in für andere jenseits dieser Welt erscheinende Nuancen der PDF-Welt vertiefen, um immer und immer wieder deren Fehler und Unzulänglichkeiten zu finden. Und andererseits versteht er es, jährlich tausende von Menschen für dieses Thema zu begeistern – und die grundsätzlichen Wesenszüge der Seitenbeschreibungssprache ebenso wie ihre Anwendung, ihre Besonderheiten, ihre Vielfalt plausibel und praxisgerecht darzustellen. &#13;&#13;Jaeggi informiert die Fachwelt in Vorträgen und auf seiner extrem gut besuchten Website, er sitzt an verantwortlicher und massgeblicher Stelle in Gremien und kennt praktische alle anderen PDF-„Macher“ und -Experten dieser Welt persönlich. &#13;&#13;Er redet so engagiert und begeistert über „sein“ Thema wie am ersten Tag. Und wenn es demnächst wieder etwas Neues gibt – mit Sicherheit – dann kann man sicher sein: entweder hatte er mal wieder „seine Finger im Spiel“ oder umgekehrt nimmt er es so unter die Lupe, dass man sicher sein kann, PDF-Software ist geprüfter und sortenreiner als jedes Bio-Produkt vom allerökologischten Naturbauernhof. &#13;&#13;Wär‘ übrigens eine gute Idee, Software „Jaeggi-proofed“ zu zertifizieren .... :-)&#13;&#13;Der direkte Weg zu Stephan Jaeggis Informationen (und ab da surft man sich die Augen eckig und kann downloaden, bis das WLAN glüht):&#13;&#13;http://www.prepress.ch&#13;</itunes:summary>
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      <title>(CH) (D) Adobe‘s Weg in die Zukunft</title>
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      <pubDate>Sun, 9 Sep 2007 18:02:36 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://web.mac.com/hgwenke/printradio-info/Media/idk07-kurz_adobe.mp3&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://web.mac.com/hgwenke/printradio-info/PrintRadio/Media/f_KlausKurz_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:119px; height:168px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Adobe hat längst die führende Rolle in der gesamten Publishingproduktion übernommen – nicht zufällig ist es das zweitgrößte Softwareunternehmen der Welt, nach Microsoft. Doch anders als dieses konzentriert sich Adobe auf hochintegrative Kommunikations-Applikationen – nicht auf Betriebssysteme samt Anwendungswelten. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Doch vielen ist Adobe immer noch ein wenig mystisch-suspekt: was wollen die wirklich, wohin geht deren Weg. Gar nicht so schwer zu erkennen und demzufolge auch vorauszusehen, sagt Klaus Kurz, einer der „Evangelisten“ von Adobe. Menschen, die nicht müde werden, dem Markt, den Anwendern immer wieder zu erklären, was sie mit dem Produktbündel von Adobe alles machen können – zu ihrem eigenen Vorteil. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Denn es ist, so legte Klaus Kurz auf der InDesign-Konferenz schlüssig und auf völlig undramatische, aber um so einprägsamere Art und Weise dar, der Eintritt in die real existierende, sich schnell verändernde und bald schon durch ganz andere Schwerpunkte geprägte Medienwelt. Sein Appell sollte besser nicht ungehört verhallen: Designer, Fachleute der grafischen Industrie, Kreative, Medienexperten: Ihr habt das Wissen, das Können, die Fähigkeiten, wir die Werkzeuge. Lasst uns gemeinsam auf das zugehen und den Anforderungen dienen, die sich am Horizont abzeichnen oder rings um uns her tagtäglich geschehen. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Denn – das Leben ist hart, aber gerecht – tun wir‘s nicht, tun‘s andere. Adobes Software ist schließlich erstens frei käuflich und zweitens, wenn auch mit Training, letzten Endes erlernbar leicht zu bedienen.  Die Neue Medienwelt darf kommen ....&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&gt; &lt;a href=&quot;http://www.adobe.com/de&quot;&gt;www.adobe.com/de&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;&gt; &lt;a href=&quot;http://kuler.adobe.com/&quot;&gt;http://kuler.adobe.com&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ein guter (externer) Link, um die Adobe-Produktpalette endgültig zu verstehen:&lt;br/&gt;&gt; &lt;a href=&quot;http://oyen.de/archiv/Adobe/Adobe_Creative_Suite_3_Universe.html&quot;&gt;http://oyen.de/archiv/Adobe/Adobe_Creative_Suite_3_Universe.html&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;</description>
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      <itunes:subtitle>Adobe hat längst die führende Rolle in der gesamten Publishingproduktion übernommen – nicht zufällig ist es das zweitgrößte Softwareunternehmen der Welt, nach Microsoft. Doch anders als dieses konzentriert sich Ad</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Adobe hat längst die führende Rolle in der gesamten Publishingproduktion übernommen – nicht zufällig ist es das zweitgrößte Softwareunternehmen der Welt, nach Microsoft. Doch anders als dieses konzentriert sich Adobe auf hochintegrative Kommunikations-Applikationen – nicht auf Betriebssysteme samt Anwendungswelten. &#13;&#13;Doch vielen ist Adobe immer noch ein wenig mystisch-suspekt: was wollen die wirklich, wohin geht deren Weg. Gar nicht so schwer zu erkennen und demzufolge auch vorauszusehen, sagt Klaus Kurz, einer der „Evangelisten“ von Adobe. Menschen, die nicht müde werden, dem Markt, den Anwendern immer wieder zu erklären, was sie mit dem Produktbündel von Adobe alles machen können – zu ihrem eigenen Vorteil. &#13;&#13;Denn es ist, so legte Klaus Kurz auf der InDesign-Konferenz schlüssig und auf völlig undramatische, aber um so einprägsamere Art und Weise dar, der Eintritt in die real existierende, sich schnell verändernde und bald schon durch ganz andere Schwerpunkte geprägte Medienwelt. Sein Appell sollte besser nicht ungehört verhallen: Designer, Fachleute der grafischen Industrie, Kreative, Medienexperten: Ihr habt das Wissen, das Können, die Fähigkeiten, wir die Werkzeuge. Lasst uns gemeinsam auf das zugehen und den Anforderungen dienen, die sich am Horizont abzeichnen oder rings um uns her tagtäglich geschehen. &#13;&#13;Denn – das Leben ist hart, aber gerecht – tun wir‘s nicht, tun‘s andere. Adobes Software ist schließlich erstens frei käuflich und zweitens, wenn auch mit Training, letzten Endes erlernbar leicht zu bedienen.  Die Neue Medienwelt darf kommen ....&#13;&#13;&gt; www.adobe.com/de&#13;&gt; http://kuler.adobe.com&#13;&#13;Ein guter (externer) Link, um die Adobe-Produktpalette endgültig zu verstehen:&#13;&gt; http://oyen.de/archiv/Adobe/Adobe_Creative_Suite_3_Universe.html&#13;&#13;&#13;</itunes:summary>
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      <title>(CH) (D) «Automatisierung erhöht Qualität»</title>
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      <pubDate>Sun, 9 Sep 2007 11:00:53 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://web.mac.com/hgwenke/printradio-info/Media/idk07-suessl.mp3&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://web.mac.com/hgwenke/printradio-info/PrintRadio/Media/suessl_flor_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:119px; height:137px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Die Aufgabe von Florian Süßl ist es, dafür zu sorgen, dass andere ihren Job gut machen können. Er ist der Technik-Ingenieur der renommierten, von internationalen Kunden frequentierten Design-Agentur Metadesign (Berlin, Zürich, San Francisco) und „baut Workflows“. Indem er Automatismen schafft, die es den Kreativen (in Agenturen) ermöglicht, sich auf ihre eigentliche Aufgabe zu konzentrieren – eben das Kreative. Die dabei erzeugten Files werden durch bestimmte, vorgegebene (und auch „vorgeschriebene“) Grundeinstellungen, unbedingt einzuhaltende Routinen (per Mausklick) oder in automatischen Abläufen des Workflows in solche verwandelt, die mit dem höchsten Maß der Vorherseh- und Steuerbarkeit „Qualität“ erzeugen. Also die ,richtige Farbe‘ haben (was technisch-funktionell, nicht im kreativen Sinne gemeint ist). &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Denn so kann Metadesign – anders, als es früher allgemein üblich war – bei den generellen Entwürfen für strategisches Design nicht nur dicke, den Anwendern oft lästige Handbücher und optische Vorlagen liefern, sondern ganze Programmapplikationen, Tools, Add-ons (plug-ins) und dergleichen, die das konkrete Produzieren auf und mit den üblichen Standardwerkzeugen wesentlich vereinfacht.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Florian Süßl selbst gehört seit sehr vielen Jahren zu den extrem umtriebigen und hocherfahrenen Experten der Vorstufe („zwischen Satz, IT, Repro und Normierung“), der maßgeblich in den entscheidenden Gremien an internationalen Standards und grundlegenden Implementierungen mitarbeitet. Sein Fachwissen macht ihn zum gefragten Referenten, seine gewinnende Art, auch komplexe Themen verständlich, aber nie oberflächlich zu präsentieren, hat schon vielen Profis vor allem in der deutschsprachigen grafischen Szene extrem geholfen. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In diesem PrintRadio-Feature sind einleitende Statements aus seinem Vortrag während der InDesign-Konferenz 2007 zu hören (Moderation Jeanette Derrer) und er gibt Antworten auf Fragen zur Automatisierung. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&gt; &lt;a href=&quot;http://www.indesign-konferenz.org/&quot;&gt;www.indesign-konferenz.org&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;&gt; &lt;a href=&quot;http://www.metadesign.de/&quot;&gt;www.metadesign.de&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;</description>
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      <itunes:summary>Die Aufgabe von Florian Süßl ist es, dafür zu sorgen, dass andere ihren Job gut machen können. Er ist der Technik-Ingenieur der renommierten, von internationalen Kunden frequentierten Design-Agentur Metadesign (Berlin, Zürich, San Francisco) und „baut Workflows“. Indem er Automatismen schafft, die es den Kreativen (in Agenturen) ermöglicht, sich auf ihre eigentliche Aufgabe zu konzentrieren – eben das Kreative. Die dabei erzeugten Files werden durch bestimmte, vorgegebene (und auch „vorgeschriebene“) Grundeinstellungen, unbedingt einzuhaltende Routinen (per Mausklick) oder in automatischen Abläufen des Workflows in solche verwandelt, die mit dem höchsten Maß der Vorherseh- und Steuerbarkeit „Qualität“ erzeugen. Also die ,richtige Farbe‘ haben (was technisch-funktionell, nicht im kreativen Sinne gemeint ist). &#13;&#13;Denn so kann Metadesign – anders, als es früher allgemein üblich war – bei den generellen Entwürfen für strategisches Design nicht nur dicke, den Anwendern oft lästige Handbücher und optische Vorlagen liefern, sondern ganze Programmapplikationen, Tools, Add-ons (plug-ins) und dergleichen, die das konkrete Produzieren auf und mit den üblichen Standardwerkzeugen wesentlich vereinfacht.&#13;&#13;Florian Süßl selbst gehört seit sehr vielen Jahren zu den extrem umtriebigen und hocherfahrenen Experten der Vorstufe („zwischen Satz, IT, Repro und Normierung“), der maßgeblich in den entscheidenden Gremien an internationalen Standards und grundlegenden Implementierungen mitarbeitet. Sein Fachwissen macht ihn zum gefragten Referenten, seine gewinnende Art, auch komplexe Themen verständlich, aber nie oberflächlich zu präsentieren, hat schon vielen Profis vor allem in der deutschsprachigen grafischen Szene extrem geholfen. &#13;&#13;In diesem PrintRadio-Feature sind einleitende Statements aus seinem Vortrag während der InDesign-Konferenz 2007 zu hören (Moderation Jeanette Derrer) und er gibt Antworten auf Fragen zur Automatisierung. &#13;&#13;&gt; www.indesign-konferenz.org&#13;&gt; www.metadesign.de&#13;</itunes:summary>
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      <title>(CH) ProofYourself Waschmaschine</title>
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      <pubDate>Sat, 8 Sep 2007 15:53:47 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://web.mac.com/hgwenke/printradio-info/Media/mayerthaler_waschm.mov&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://web.mac.com/hgwenke/printradio-info/PrintRadio/Media/Bild%201_1.png&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:160px; height:89px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;«Fehler entdecken, bevor sie Schaden anrichten.» Das ist, in Kurzform, der generelle Effekt von ProofYourself. Ein System, dass sowohl im zum Druck aufbereiteten PDF die Fehler daten- und qualitätstechnischen Fehler entdecken kann wie sie zum Teil auch vollautomatisch oder im Dialog mit dem Nutzer beseitigen kann. In der professionellen PrePress- und Print-Workflow-Umgebung kann ProofYourself sowohl als Eingangs- wie Ausgangskontrolle dienen. Es ist eine Möglichkeit, objektiv und damit stressfrei gegenüber Kunden und Dienstleistern die Qualität der PDFs zu beurteilen – und deshalb zu reagieren, bevor versteckte Fouls zu oft teuren und stress-erzeugenden Fehlern führen. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Daniel Mayerthaler, der Erfinder und unermüdliche Promotor dieses erfolgreichen Systems, hat sich (wieder einmal) Neues einfallen lassen: er hat das Programm so adaptiert, dass es als ein virtueller Computer auf beliebigen Standard-Computern (wenn es sein muss, ein Rechner aus dem Superdiscountsonderangebot) im Netzwerk läuft. Sehr zur Freude derer, denen die bisherige kombinierte Hard- und Software-Lösung nicht niedrigpreisig genug war. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Was „ProofYourself Waschmaschine“ kann und wann die klassische Lösung angebracht sind, warum gerade die Microsoft-Aktivitäten der Druckvorstufe neue Aufgaben bringen und wie locker man heute auch als Druckdienstleister für Qualität sorgen kann, erzählt Dani Mayerthaler engagiert im PrintRadio-Interview.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&gt; &lt;a href=&quot;http://www.proofyourself.ch/&quot;&gt;www.proofyourself.ch&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;</description>
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      <itunes:author>Hans-Georg Wenke</itunes:author>
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      <itunes:summary>«Fehler entdecken, bevor sie Schaden anrichten.» Das ist, in Kurzform, der generelle Effekt von ProofYourself. Ein System, dass sowohl im zum Druck aufbereiteten PDF die Fehler daten- und qualitätstechnischen Fehler entdecken kann wie sie zum Teil auch vollautomatisch oder im Dialog mit dem Nutzer beseitigen kann. In der professionellen PrePress- und Print-Workflow-Umgebung kann ProofYourself sowohl als Eingangs- wie Ausgangskontrolle dienen. Es ist eine Möglichkeit, objektiv und damit stressfrei gegenüber Kunden und Dienstleistern die Qualität der PDFs zu beurteilen – und deshalb zu reagieren, bevor versteckte Fouls zu oft teuren und stress-erzeugenden Fehlern führen. &#13;&#13;Daniel Mayerthaler, der Erfinder und unermüdliche Promotor dieses erfolgreichen Systems, hat sich (wieder einmal) Neues einfallen lassen: er hat das Programm so adaptiert, dass es als ein virtueller Computer auf beliebigen Standard-Computern (wenn es sein muss, ein Rechner aus dem Superdiscountsonderangebot) im Netzwerk läuft. Sehr zur Freude derer, denen die bisherige kombinierte Hard- und Software-Lösung nicht niedrigpreisig genug war. &#13;&#13;Was „ProofYourself Waschmaschine“ kann und wann die klassische Lösung angebracht sind, warum gerade die Microsoft-Aktivitäten der Druckvorstufe neue Aufgaben bringen und wie locker man heute auch als Druckdienstleister für Qualität sorgen kann, erzählt Dani Mayerthaler engagiert im PrintRadio-Interview.&#13;&#13;&gt; www.proofyourself.ch&#13;</itunes:summary>
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      <title>(CH) InDesign-Konferenz – Reflektionen</title>
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      <pubDate>Thu, 6 Sep 2007 13:55:21 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://web.mac.com/hgwenke/printradio-info/Media/indes-conf07-2.mp3&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://web.mac.com/hgwenke/printradio-info/PrintRadio/Media/DSCF2732.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:119px; height:89px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Die InDesignkonferenz ist, wie man so sagt, „a class of its own“. Sie zu vergleichen oder einzuordnen entspricht dem Versuch, bei einem Ball zu bestimmen, was oben und unten, vorne oder hinten ist. Vor allem ist sie nämlich eins: authentisch. Hier kommen die zusammen, die durch nichts anderes zusammengefunden haben als durch ein gemeinsames Interesse an ihrem Job, an ihrer beruflichen Weiterentwicklung, an der Pflege dessen, was man früher einmal Kollegialität nannte und heute mit solchen Begriffen wie Community oder Userclub oft ein wenig zu arg schlagwortlastig beschrieben wird. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Vor allem aber ist sie eins: locker. Das tut dem Thema, der Sache extrem gut. Und sie hat, was andere Konferenzen bis zur Absurdität nicht mehr haben: Zeit. Man gönnt den Referenten Zeit, endlich einmal in die Tiefe oder Breite zu gehen, selbst auf die Gefahr, dass es dann den einen oder anderen im Raum langweilt. Aber dann kann man ja aufstehen und in einen anderen gehen. Die parallelen Sessions machen das möglich, was Touristenroutenbusse als ex und hopp anpreisen: aufspringen und aussteigen, wo und wie es einem passt. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Authenzität lebt vor allem von der Möglichkeit, zufällige Gespräche zu führen, neue, interessante Menschen kennenzulernen. Wie man so gerne sagt: Netzwerke zu knüpfen. Der Visitenkartentausch ist mindestens so wichtig wie die Seminardokumentation, die per Web zugreifbar bleibt. Insofern hat der Event einen Anflug von Silicon-Valley zu seinen wilden Gründerzeiten, so sind die Seybold-Konferenz entstanden oder heute weltumspannende Organisationen wie die Xplor. Die Mischung aus Konferenz, Meeting, Ausstellung (ohne die Partnersessions, also reine Produktvorstellungen und die „Tischmesse“, die Prospekte und Präsentationen auf den Tischen im Veranstaltungsbereich, wäre es „nur“ ein großes Seminar. So aber ist die Indesignkonferenz aber eben, was den Teilnehmern so sehr gefällt: der umfassende all-in-one-Event. Und der vergnügt-lockere Partyabend, endlich mal ohne Krach, der anderswo irrtümlich als Musik bezeichnet wird, trägt noch einmal wesentlich dazu bei. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Aber es bleiben Wünsche. Es ist ein extremes Manko der Schweizer, dass für sie die Welt an den Grenzen der äußeren Kantone aufhört. In die Konferenz hinein wird durch manchen Referenten durchaus eine spürbare Internationalität getragen. Doch nach dem derzeit erkennbaren Selbstverständnis, das ihr durch die extrem engagierten Veranstalter mitgegeben wird, wendet sie sich nicht unbedingt „an alle Welt“. Also wird sie nicht so bald eine „Internationale InDesign-Konferenz“ werden. Wer, vor allem aus dem 27. Kanton, also Deutschland kommen will, aus Österreich genauso, ist natürlich willkommen. Rein sprachlich ist sie ohnehin schon ein Wohlfühl-Mix aus Schwyzerdütsch, Schriftdeutsch und englisch-amerikanisch jeglichen Slangs, schon allein deshalb, weil es das Fachvokabular ja sowieso ist. Deutschsprachig, aber internationalisierter (was ihr keineswegs ihren schweizer Charakter des Understatements nehmen soll und darf) wäre schön – sozusagen ein Wunsch an die Macher. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die fachliche Ausbeute dürfte für jeden Besucher ohnehin groß sein. Denn die Referate und Themen, so bunt und gemixt sie auch waren, trafen wohl ein jedes für sich einen Nagel auf den Kopf oder meinetwegen auch der Pudel Kerne. Das wäre dann das nächste, abschließende und größte Kompliment an die Macher: indem sie das richtige Gespür für die wichtigen Themen haben – und natürlich hoffentlich behalten – können sie für die beruflich aufgestellten Menschen der grafischen Branche in und mit all ihren Facetten nicht nur Hilfe, sondern von extremen Nutzen sein. Gerade weil die Themen oft eher allgemein und offen formuliert waren und den Referenten die Freiheit gaben, manches Detail endlich einmal so „auszuwalzen“, dass man es ohne Hektik auch versteht – und dann sogar noch Zeit hat, zu diskutieren! – das ist, was den nächsten InDesign-Konferenz-Termin 2008, dann nach der Drupa, zum Pflichttermin machen sollte:&lt;br/&gt;16.–19. September 2008.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&gt; &lt;a href=&quot;http://www.indesign-konferenz.org/&quot;&gt;www.indesign-konferenz.org&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;</description>
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      <itunes:summary>Die InDesignkonferenz ist, wie man so sagt, „a class of its own“. Sie zu vergleichen oder einzuordnen entspricht dem Versuch, bei einem Ball zu bestimmen, was oben und unten, vorne oder hinten ist. Vor allem ist sie nämlich eins: authentisch. Hier kommen die zusammen, die durch nichts anderes zusammengefunden haben als durch ein gemeinsames Interesse an ihrem Job, an ihrer beruflichen Weiterentwicklung, an der Pflege dessen, was man früher einmal Kollegialität nannte und heute mit solchen Begriffen wie Community oder Userclub oft ein wenig zu arg schlagwortlastig beschrieben wird. &#13;&#13;Vor allem aber ist sie eins: locker. Das tut dem Thema, der Sache extrem gut. Und sie hat, was andere Konferenzen bis zur Absurdität nicht mehr haben: Zeit. Man gönnt den Referenten Zeit, endlich einmal in die Tiefe oder Breite zu gehen, selbst auf die Gefahr, dass es dann den einen oder anderen im Raum langweilt. Aber dann kann man ja aufstehen und in einen anderen gehen. Die parallelen Sessions machen das möglich, was Touristenroutenbusse als ex und hopp anpreisen: aufspringen und aussteigen, wo und wie es einem passt. &#13;&#13;Die Authenzität lebt vor allem von der Möglichkeit, zufällige Gespräche zu führen, neue, interessante Menschen kennenzulernen. Wie man so gerne sagt: Netzwerke zu knüpfen. Der Visitenkartentausch ist mindestens so wichtig wie die Seminardokumentation, die per Web zugreifbar bleibt. Insofern hat der Event einen Anflug von Silicon-Valley zu seinen wilden Gründerzeiten, so sind die Seybold-Konferenz entstanden oder heute weltumspannende Organisationen wie die Xplor. Die Mischung aus Konferenz, Meeting, Ausstellung (ohne die Partnersessions, also reine Produktvorstellungen und die „Tischmesse“, die Prospekte und Präsentationen auf den Tischen im Veranstaltungsbereich, wäre es „nur“ ein großes Seminar. So aber ist die Indesignkonferenz aber eben, was den Teilnehmern so sehr gefällt: der umfassende all-in-one-Event. Und der vergnügt-lockere Partyabend, endlich mal ohne Krach, der anderswo irrtümlich als Musik bezeichnet wird, trägt noch einmal wesentlich dazu bei. &#13;&#13;Aber es bleiben Wünsche. Es ist ein extremes Manko der Schweizer, dass für sie die Welt an den Grenzen der äußeren Kantone aufhört. In die Konferenz hinein wird durch manchen Referenten durchaus eine spürbare Internationalität getragen. Doch nach dem derzeit erkennbaren Selbstverständnis, das ihr durch die extrem engagierten Veranstalter mitgegeben wird, wendet sie sich nicht unbedingt „an alle Welt“. Also wird sie nicht so bald eine „Internationale InDesign-Konferenz“ werden. Wer, vor allem aus dem 27. Kanton, also Deutschland kommen will, aus Österreich genauso, ist natürlich willkommen. Rein sprachlich ist sie ohnehin schon ein Wohlfühl-Mix aus Schwyzerdütsch, Schriftdeutsch und englisch-amerikanisch jeglichen Slangs, schon allein deshalb, weil es das Fachvokabular ja sowieso ist. Deutschsprachig, aber internationalisierter (was ihr keineswegs ihren schweizer Charakter des Understatements nehmen soll und darf) wäre schön – sozusagen ein Wunsch an die Macher. &#13;&#13;Die fachliche Ausbeute dürfte für jeden Besucher ohnehin groß sein. Denn die Referate und Themen, so bunt und gemixt sie auch waren, trafen wohl ein jedes für sich einen Nagel auf den Kopf oder meinetwegen auch der Pudel Kerne. Das wäre dann das nächste, abschließende und größte Kompliment an die Macher: indem sie das richtige Gespür für die wichtigen Themen haben – und natürlich hoffentlich behalten – können sie für die beruflich aufgestellten Menschen der grafischen Branche in und mit all ihren</itunes:summary>
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