Konzert „Blue Man Group“
Unsere Schule bekam dieses Jahr Karten für das Konzert „Blue Man Group“
in Oberhausen. Am 5.6.08 machten sich 24 kulturell interessierte Schülerinnen und Schüler vorwiegend aus den Klassen 8 zusammen mit Frau Nolle und Herrn Bungart auf den Weg, um sich die Show anzusehen.
Schnell war klar, dass es kein normales Konzert werden würde.
Als wir endlich rein kamen und auf unseren Plätzen saßen, mussten wir erst
mal blaue Tüten überziehen und ein weißes Band als Stirnband anziehen.
Das sorgte erst mal für Verwirrung („Meine Frisur!“).


Die Einstimmung auf die Vorführung war sehr witzig, denn verschiedene Personen aus dem Publikum wurden vom ganzen Saal öffentlich als Ehrengäste begrüßt, obwohl das gar nicht stimmte. Dabei kam schon gut Stimmung auf.
Das Konzert begann mit rockiger Musik. Die Musiker waren in durchsichtigen Kabinen und mit Neonkleidung in zwei Etagen über der Bühne verteilt.
Die drei Blue Men waren natürlich blau geschminkt und erinnerten ein bisschen an Roboterwesen. Sie machten viele Gags, allerdings ohne ein Wort zu sprechen. Dabei wurde auch das Publikum kräftig mit einbezogen. Z.B. als
die BMG mit einer Kamerasonde durch die Leute gingen und einem Mann in
den geöffneten Mund filmten. Das wurde auf Großbildleinwand übertragen. Dann ging das Bild über in einen Film aus dem innersten eines Menschen und man dachte tatsächlich, dass wäre die Kamera im Zuschauer.


Immer wieder kamen verschiedene Schlaginstrumente zum Einsatz. Diese waren alle selbst erfunden, wie z.B. die Konstruktion aus verschiedenen Rohren, die durch die unterschiedlichen Längen auch mehrere Töne erzeugte. Manchmal spritze beim Trommeln auch Farbe durch die Gegend oder die
ganze Band spielte dazu.


So ging es sehr abwechslungsreich und fetzig zu, so dass die Zeit schnell vorbei war. Zum Schluss wurden über dem Publikum ganz viele Papierrollen abgerollt und man saß da nachher in einem dicken Berg Papier.
Nach der Show gab es einige Kleckse blaue Farbe als Andenken, natürlich von der Original Blue Man Group.
Andrea Freitag & Thomas Bungart




