Beitrag des Faches Mathematik zum Schulprogramm Stand: Dezember 2000
1. Ziele und Inhalte des Mathematikunterrichts
Die Hauptaufgabe des Mathematikunterrichts in unserer Schule liegt in der Vermittlung von Basiskenntnissen, der Beherrschung von grundlegenden Rechentechniken. Dazu gehören insbesondere die vier Grundrechenarten, Rechnen mit Dezimalbrüchen und Brüchen, Umgang mit Maßeinheiten, Dreisatz, Prozent- und Zinsrechnung, Flächen-, Volumen- und Masseberechnungen und Grundlagen der Geometrie, der Gleichungslehre und der Statistik. Die SchülerInnen müssen befähigt werden einfache Textaufgaben zu analysieren, die wichtigsten Formeln anzuwenden und (ab Klasse 8) mit Taschenrechnern umzugehen. Soweit möglich wird auch die Benutzung von Computerlernprogrammen, Tabellenkalkula-tionsprogrammen usw. in den Unterricht einbezogen.
Dabei wird bei der Vermittlung des Stoffes auf Anwendungsorientierung (Beispiele aus der Umwelt der SchülerInnen) und handlungsorientierten Umgang (messen, probieren, Modelle bauen) geachtet und ein relativ niedriges Abstraktionsniveau angestrebt. In den Erweiterungskursen der Jahrgangsstufen 8 und 9 werden Lerntempo und inhaltliche Anforderungen stetig angehoben, um den SchülerInnen den Anschluss an die qualifizierten SEK 1- Abschlüsse zu ermöglichen.
Auf sorgfältiges Arbeiten, Sauberkeit und Genauigkeit, vor allem bei geometrischen Konstruktionen aber auch bei der Darstellung von Lösungswegen wird Wert gelegt.
Der Unterricht vermittelt den Lernstoff des Lehrbuches "Maßstab", Schroedel Verlag, das ab Schuljahr 2000/01
für alle Jahrgangsstufen eingeführt ist und das entsprechend den Richtlinien konzipiert ist. Die Abfolge der Einheiten
kann jedoch nach Absprache unter den KollegInnen aus organisatorischen Gründen geändert werden (z. B. Praktikums-zeiten, Unterrichtsausfall durch längere Krankheiten, Integration von ReferendarInnen, usw.).
2. Organisation
In den Jahrgangsstufen 5 und 6 wird im Klassenverband unterrichtet, ab Klasse 7 werden Grund- und Erweiterungs-kurse eingerichtet. Die SchülerInnen können die Kursform in der Regel nur halbjährlich wechseln, um eine kontinuierliche Arbeit zu ermöglichen. Ausnahmen sind natürlich möglich, z.B. nach der Neueinteilung in Jg. 7 und bei neuen SchülerInnen.
3. Leistungsmessung und -bewertung
Die schriftlichen Klassenarbeiten werden innerhalb der Jahrgangsstufen konzipiert und von möglichst vielen Kolleg-Innen koordiniert. Die Punkteverteilung der Arbeiten soll abgesprochen sein. Vorschläge werden in zwei Ordnern in der Lehrerbibliothek gesammelt und zur Verfügung gestellt. Zu Beginn der Jahrgangsstufen 5 und 7 sollen gleiche Leistungs-tests für alle Klassen und Kurse geschrieben werden.
Die Notenstufung ist folgendermaßen abgesprochen:
95 % bis 100 % Note sehr gut
80 % bis unter 95 % Note gut
65 % bis unter 80 % Note befriedigend
50 % bis unter 65 % Note ausreichend
25 % bis unter 50 % Note mangelhaft
0 % bis unter 25 % Note ungenügend
Dabei kann in Ausnahmefällen schon ab 45 % der Gesamtpunktezahl die Note ausreichend gegeben werden. Klassenarbeiten, bei denen mehr als ein Drittel der Arbeiten mangelhaft und ungenügend bewertet werden, müssen von der Schulleitung genehmigt werden.
4. Projekte und Vorhaben
Ab Schuljahr 2000/01 findet zunächst in den Jahrgangsstufen 5 und 6 eine Mathematikolympiade statt, die später auch in den höheren Stufen durchgeführt werden soll.
Mögliche Unterrichtsprojekte:
- Thema Wasser (fächerübergreifend mit Chemie ...): Analysen und ihre Darstellung (Ansprechpartner: TRO)
- Vermessungslehre in Zusammenhang mit Trigonometrie in Jg. 10, Ansprechpartner: HEY)
- Statistik in Jg. 8 oder 9. Umfragen, Auswertung und Darstellung (mit Informatik
und Schülerzeitung, Ansprechpartner: RAD/ ROD)
5. Evaluation in der Fachkonferenz
- Diskussion der Relevanz der Lerninhalte, wie sie von Richtlinien und Buch vorgesehen sind
- Diskussion über Leistungsmessung und -bewertung
- Fortbildungsplanung



