1. AufzählungszeichenII.2. Die SchülerInnen:

 
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II.2. SchülerInnen                                           Stand: September 2009


II.2.1 Organisation (Grundlagen der Schulorganisation)

2.1.1 Schulkonferenzen


Sie sind das wichtigste und höchste Mitwirkungsorgan einer Schule. Entsprechend unserer Größe besteht sie aus 9 Vertretern der Lehrerschaft, 6 der Elternschaft und 3 der Schülerschaft.

Weitere Einzelheiten siehe: Schulgesetz NRW.pdf; §§ 65 & 66.


2.1.2 Lehrerkonferenzen


Die LEKO und die Zeugniskonferenzen haben ihren festen Platz in der Jahresplanung. Sie finden

in der Regel an wechselnden Wochentagen jeweils um 15.00 Uhr statt. Weitere Einzelheiten siehe: Schulgesetz des Landes NRW; § 68.

Pädagogische Ganztagskonferenzen finden jährlich 1-2 mal statt. Der Themenbereich wird gemeinsam ausgesucht und durch externe Moderatoren aufbereitet.


2.1.3 Fachkonferenzen


In der ersten LEKO des Schuljahres werden die FAKO gebildet (siehe auch: siehe: Schulgesetz

des Landes NRW; § 70). Teilnahmeberechtigt ist jede Lehrkraft, die das Fach unterrichtet. Teilnahmeverpflichtung besteht für Teilzeitkräfte an 2 FAKO, für Vollzeitkräfte an 3 FAKO.

Wer in den E- Kursen in Klasse 9 unterrichtet, nimmt an den entsprechenden FAKO teil. Die Mitglieder wählen in ihrer ersten Sitzung ihre/ Vorsitzende/n, der/ die für jede außerhalb der Unterrichtszeit geplante und durchgeführte FAKO einen Punkt für das Stundenermäßigungskonto erhält. An den Sitzungen nehmen auch Vertreter der Eltern und Schüler teil. Die Liste darüber

liegt im Sekretariat.


2.1.4 Stufenkonferenzen


Bei einer teilweisen Fünfzügigkeit ist die Einrichtung der jeweiligen STUKO eine organisatorische und pädagogische Notwendigkeit. Mitglieder der STUKO sind die jeweiligen KL der Stufe. Die FL ordnen sich mindestens einer STUKO zu. Die Mitglieder wählen eine/n Vorsitzende/n, der/ die für die Einladung, die Schriftführung und den Kontakt zur SL verantwortlich ist. Hauptaufgaben der Stufenkonferenzen sind:


  1.     organisatorische Regelungen

  2.     Vorbereitung und Durchführung stufenspezifischer Vorhaben (Einschulung, Organisation

      der Praktika, Klassenfahrten, ...)

  1.     Vorbereitung und Durchführung von Festen und Feiern

  2.     unterrichtsbezogene Absprachen (Leistungsprofil, Vergleichsarbeiten,

      Übergang/ Wechsel G/E- Kurs, ...)

  1.    Übernahme bewährter Vorhaben von der STUKO der Vorjahre - entsprechende Übergabe


2.1.5 Arbeitskreise


Je nach aktuellem Bedarf werden Arbeitskreise eingerichtet. Zur Zeit gibt es AK mit den Themen: Freiarbeit, Kollegiale Zusammenarbeit, Berufswahlvorbereitung, AOSF (Ausbildungsordnung Sonderpädagogische Förderung); Trainingsraumprogramm.


2.1.6 Steuergruppe


Das demokratische Verständnis der Schulleitung und die Größe unserer Schule verlangen die Mitver-antwortung in Planung und Ausführung aller am Schulleben Beteiligter, besonders der Lehrkräfte. Neben den üblichen Gremien wurde vor mehreren Jahren die "Planungsgruppe" (PG) gebildet. Bei der Zusammensetzung wurde darauf geachtet, dass außer der SL möglichst alle "Gruppen" und Fachbe-reiche vertreten sein sollten. Die PG war offen und hatte zunächst die Hauptaufgabe, die Entwicklung der Schule zu begleiten, zu strukturieren und voranzubringen. Sie übernahm als neue Hauptaufgabe danach die Arbeit am Schulprogramm (Koordinierung, Fortbildung, Konferenzvor-bereitung, Redaktion...).

Seit 2008 gibt es eine Neuorientierung, die auch den Begriff ‚Planungsgruppe‘ durch ‚Steuergruppe‘ ersetzt.

Ihre Aufgaben in der Zukunft werden sein: ständige Evaluation des Schulprogramms, Unterstützung der SL, z.B. bei der Planung und Durchführung pädagogischer Konferenzen und der kollegiums-internen Fortbildung, bei größeren Vorhaben (z.B. Neukonzipierung des Förderunterrichts, Projekt-woche u.ä.), Verbesserung der Zusammen arbeit und der Kommunikation, Reaktion auf aktuelle Probleme (z.B. Umgang mit neonazistischen Aktivitäten). Die Steuergruppe wählt eine/n Vorsitzende/n, (außer SL), z. Zt.: Hr. Bungart. Über die Sitzungen wird Protokoll geführt und in der Lehrerkonferenz berichtet.


2.1.7 Klassenlehrerprinzip


Die Aufgabe des Klassenlehrers/ der Klassenlehrerin (im folgenden "der KL") geht an der Haupt-schule weit über die der KL an den anderen weiterführenden Schulen hinaus. Neben den organisatorischen Obliegenheiten trägt er die Hauptverantwortung im Bereich der Bildung und der Erziehung. Im Mittelpunkt der erzieherischen Arbeit stehen Ziele wie Pünktlichkeit, Ordnung, Mitarbeit, Berufswahlreife, Gewaltfreiheit, Mitverantwortung etc. Der KL ist Bindeglied zwischen Schule und Elternhaus. In Ausnahmefällen stellt er in Teilbereichen Ersatz für fehlende Elternmitarbeit und muss bei Bedarf mit der Schulleitung (SL) die Hilfe des Jugendamtes anfordern. Ein dringend benötigter Sozialpädagoge fehlt leider immer noch.

Als logische Konsequenz übernimmt der KL einen Großteil der Unterrichtsstunden in "seiner" Klasse, auch fachfremd. Neben dieser starken Konzentration auf eine Person gibt es seit einigen Jahren immer häufiger ein Team mit zwei Lehrkräften, die sich fächermäßig ergänzen und möglichst gleiche Vorstellungen von der Arbeit in einer Klasse haben sollten. Viele kollegiumsinterne Absprachen stärken die Position der KL und erleichtern die Zusammenarbeit mit den Fachlehrern/innen (FL). Ein zwangsweiser Wechsel nach einer bestimmten Zeit ist nicht vor-gesehen. Die Mindestbetreuung beträgt zwei Jahre. Der KL erhält für seine zusätzliche zeitliche Belastung eine Entlastung (z.Zt. 10 Punkte im Katalog). Er ist für die Führung des Klassenbuches, der Fehlstundenliste, der Klassendaten, der Zeugnisübersicht und der persönlichen (vertraulichen) Daten verantwortlich.

Er ist Vorsitzender der Klassenkonferenz (siehe: Schulgesetz NRW.pdf; § 71)

In regelmäßigen Dienstbesprechungen (z.Zt. montags in der großen Pause) findet ein regelmäßiger Informationsaustausch zwischen den KL und der SL statt.


2.1.8 Unterrichtsverteilung


Zum Schuljahresende, wenn die Zahl der zu bildenden Klassen für das neue Schuljahr feststehen, sucht die SL zunächst KL, bzw. KL- Teams aus. Diese haben bei der UV Vorrang und teilen der SL auf dem sogenannten "Wunschzettel" ihre Fächer in "ihrer" Klasse mit. Die SL überträgt diese Wünsche in eine große Übersicht. Als nächstes werden die Wünsche der FL berücksichtigt, die in einer Klasse/Gruppe ihre Arbeit fortsetzen möchten. Die Fachkonferenzen "Religion", "Sport", "Technik", "Naturwissenschaften" sprechen den Einsatz der FL mit der SL ab.

Dabei werden auch organisatorische Dinge (z.B. Lage der Stunden, Doppel- oder Einzelstunde, etc.) besprochen.

So weiß zum Schuljahresende jede Lehrkraft, in welchen Klassen/ Gruppen in welchen Fächern sie im neuen Schuljahr unterrichtet. Die Unterrichtsverteilung erfolgt auf der Grundlage der Stundentafel (Verteilung der Fachstunden auf die 6 Jahrgangsstufen):




         




2.1.9 Raumkonzept


Die Klassenräume der Stufe sollen eng zusammenliegen, u.a. wegen der Differenzierung in vielen Fächern. Sie werden unter den Gesichtspunkten: Klassengröße, besonderer Zusatzbedarf (z.B. für Medienecke), Nähe zu bestimmten Fachräumen usw. von der SL festgelegt.

Die Fachräume sollen möglichst nur von den jeweiligen FL belegt und von ihnen betreut werden.


                                                  Anlage: Raumplan der GHS Hennef als PDF:
II.2._SchülerInnen_files/Raumplan%20GHS%20SJ%2009-10.pdf



II.2.2.Curriculum

II.2.2.1. Richtlinien (Grundlagen der Schulorganisation)


Die Richtlinien und Lehrpläne für die Hauptschule stehen in mindestens einem Exemplar pro Fach inklusive der Übergreifenden Richtlinien und ergänzenden Schriften im Sekretariat zur Einsicht und Ausleihe. Sie sind Grundlage für die schulinternen Lehrpläne (Standortpläne).


II.2.2.2. siehe: Kurzvorstellung Unserer Fachbereiche mit Lehrplänen (teilw. als .pdf)


II.2.3. BASS (Grundlagen der Schulorganisation)


Die BASS (Bereinigte Amtliche Sammlung der Schulvorschriften) wird jährlich aktualisiert und steht allen am Schulleben Beteiligten zur Einsicht zur Verfügung.


  1. Teil I:     Lesehilfen/ Übersichten

  2. Teil II:    Gesetze mit zugehörigen Verwaltungsvorschriften

  3. Teil III:  Rechtsverordnungen/ Erlasse


Monatlich erscheinen die ergänzenden Ausgaben des Amtlichen Schulblattes für den Regierungsbezirk Köln und des Amtsblattes (Ministerium für Schule und Weiterbildung, Wissenschaft und Forschung NRW). Diese liegen im Lehrerzimmer aus.


II.2.4. Abschlüsse (Grundlagen der Schulorganisation)


In der Verordnung über die Ausbildung in der Sekundarstufe 1 (AO-SI) sind u.a. die Voraussetzungen für die Versetzung und Abschlüsse geregelt.


Die wichtigsten aktuellen Regelungen:


•§ 21,1 Die Versetzung wird ausgesprochen, wenn in allen Fächern/ Lernbereichen ausreichende oder bessere Leistungen erzielt wurden.

•§ 11,2 Der Übergang von Klasse 5 in 6 erfolgt ohne Versetzungsentscheidung.

•§ 22,1 Ab Klasse 7 können nichtversetzte Schüler/innen eine Nachprüfung ablegen (in einem Fach durch Verbesserung von 5 auf 4). Eine Nachprüfung ist nicht möglich bei einer 6 im Hauptfach, bei 2 x 6 in Nebenfächern oder bei 4 x 5 insgesamt.

•§ 24,2 Englisch zählt bei der Versetzung von 9 nach 10 A als Nebenfach.

•§ 30,1 Auf dem Abschlusszeugnis der 10 A erscheinen nur die Noten für die Lernbereiche Arbeitslehre und Naturwissenschaften. Eine Einzelnote in AH, AT und AW sowie in Bio, PH und CH entfällt.

  1. § 24,3 Versetzung in die 10 B (=Qualifikation) ist möglich, wenn in einem der Fächer Mathematik oder Englisch die Note 3 oder besser in einem E- Kurs erbracht wurde und eine der folgenden Möglichkeiten gegeben ist:


    Deutsch, Mathe, Englisch:                        Nebenfächer:      


    3 x 2                                                2 x 3 oder besser


    3 x 3                                                2 x 2


    2 x 3 (+ 1 x 4 oder 5)                            4 x 2


Eine 5 oder 6 in einem Hauptfach oder in einem Nebenfach schließen die Qualifikation aus!


•§ 25,1 Sekundarabschluss 1 - Fachoberschulreife (FOS)
Die FOS- Reife ist erreicht, wenn höchstens eine 5 in einem Hauptfach oder eine 5 in einem Nebenfach durch eine mindestens befriedigende Leistung in einem anderen Fach der gleichen Gruppe ausgeglichen wird. Eine weitere nicht ausreichende Leistung in einem Nebenfach bleibt unberücksichtigt.

•§ 32,1 Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe - befriedigende oder bessere Leistungen in allen Fächern - bei einer 4 in einem Hauptfach Ausgleich durch eine 2 in einem Hauptfach - bei 3 x 4 oder 2 x 4 + 1 x 5 in Nebenfächern Ausgleich durch 3 x 2 in anderen Fächern


(Diese Angaben sind nach unserem Kenntnisstand und ohne jegliche Gewähr!

Genaue Angaben siehe: „Verordnung über die Ausbildung in der SEK I“;

Ministerium für Schule & Weiterbildung; sie können bei der Schulleitung eingesehen werden!)




II.2.5. Didaktisch - Methodische Konzepte   

II.2.5.1    Handlungsorientierter Unterricht



II.2.5.2    Projektorientiertes Arbeiten



II.2.5.3    Freie Arbeit / Wochenplan

 

A) Wer sind die AnsprechpartnerInnen?


  1. Frau Gilich, Frau Held, Frau Lieser,


B) Wo ist der Standort der Freien Arbeit? Wo befinden sich die Unterlagen/ Materialien?


  1. Diese befinden sich in der neuen Bibliothek.


C) Was sind Konzeption und Ziele der Freien Arbeit?


  1. Freiarbeit stellt einen Freiraum im Stundenplan dar, in dem SchülerInnen Gelegenheit haben zu selbständiger Arbeit nach eigener Wahl, eigenem Rhythmus in freigewählten Sozialformen.


  2.     SchülerInnen wählen Vorhaben aus verschiedenen Angeboten oder nach eigenem Interesse aus,

      in mehr oder weniger engem Zusammenhang mit den Inhalten des Unterrichts.

  1.     Freiarbeit ist ein Mittel der Unterrichtsöffnung, der Schüleraktivierung und der inneren

      Differenzierung

  1.     Es geht um das Erlernen grundlegender Einzeltechniken wie z.B. richtiges Abschreiben,

      übersichtliche Gestaltung von Arbeitsergebnissen, Nachschlagen in Fachbüchern und Lexika,    

       (...), selbständiges kontrollieren.

  1.     Hinzu kommt die Hinführung zu selbständiger Lernplanung und sinnvoller Zeiteinteilung

      (Erstellung von Wochenplänen)

  1.     Darüber hinaus soll der sachgerechte Umgang mit schulischem Arbeitsmaterial eingeübt werden


D) Welche Maßnahmen finden bereits statt/ sind geplant?


  1. intern: 2 Stunden Freiarbeit pro Woche in Klasse 5/6 regelmäßiges Treffen der AG Freiarbeit

  2. extern: Fortbildung am Materialworkshop Freiarbeit in Zweifall bei Stolberg


E) Welche Materialien gibt es? Welche wichtigen Adressen?

  1. 1.Arbeitsmaterial (siehe Lehrerbücherei)

  2. 2.Adressen (extern)

  3.     Institut für Lehrerfortbildung, Kuhlendahl 63, 45470 Mülheim/Ruhr
        • Verlag an der Ruhr, Postfach 102251, 45422 Mülheim
        • Bergedorfer, Verlag Sigrid Persen, Postfach 260, 21637 Horneburg
        • Stockmann Verlag, Josef-Baumann-Straße 39, 44805 Bochum
        • Hase und Igel, Max-Hueber-Straße 8, 85737 Ismaning
        • AOL-Verlag, Waldstraße 17-18, 77839 Lichtenau
        • LÜK, H. Balderhaar, Lehrmittel-Verlag und -Versand, Postfach 166, 49839 Uelsen




Anhang: Was ist Freie Arbeit?


Wir verstehen unter FREIER ARBEIT selbstgesteuertes Lernen. Basis für selbstbestimmte Arbeits-formen ist das Vertrauen in die positiven Entwicklungskräfte der SchülerInnen. In den folgenden kleinen Abschnitten werden die möglichen Funktionen von FREIER ARBEIT umrissen: 


FREIE ARBEIT ermöglicht dem/der SchülerIn 


  1.      die Inhalte seiner/ ihrer Arbeit an seinen Interessen auszurichten

  2.      durch persönliche Erfolgserlebnisse sein/ ihr Selbstbewusstsein zu stärken

  3.      sein/ ihr Lernen nach individuellem Leistungsvermögen zu organisieren

  4.      Hoch- und Tiefphasen durch individuelle Arbeitsorganisation auszunutzen bzw. zu

       kompensieren

  1.     seinen/ ihren Bedürfnissen entsprechend allein oder mit anderen zusammen zu arbeiten


FREIE ARBEIT ermöglicht dem/der LehrerIn


  1.     den/die SchülerIn zu ermutigen und zu beraten, statt ihn/sie zu bevormunden

  2.     neue Leistungsbereitschaft und -fähigkeit zu erleben

  3.     lernschwache oder schwierige SchülerInnen individuell zu fördern

  4.     innere Differenzierung ohne riesigen Aufwand zu organisieren

  5.     disziplinierte Arbeit ohne autoritäre Kraftakte zu erreichen

  6.     eigene Kraft durch Aktivierung der Kräfte seiner SchülerInnen zu sparen


FREIE ARBEIT kann für LehrerInnen und SchülerInnen die Chance bieten


  1.     in einem entspannteren Lernklima gemeinsam zu arbeiten

  2.     sich besser kennen zu lernen und neue Kommunikationsformen zu entwickeln (z.B. über

      Mitteilungen in freien Texten)

  1.     durch Rollentausch (Planer, Organisator und Animateur) einseitige Aktivitäts- oder    

  2.     Konsumprofile zu einem menschlichen, ganzheitlichen Handeln zu führen


FREIE ARBEIT kann


  1.     als selbständiges Element im Stundenplan sich deutlich vom üblichen Fachunterricht    

  2.     unterscheiden

  3.     als fest geplanter kleiner Teil eines "normalen" Fachunterrichts alternative Akzente setzen

  4.     als gelegentlicher Spontaneinschub die festen Strukturen des Fachunterrichts auflockern und

      Motivationen verstärken

  1.     oder auch nur als Mittel zur inneren Differenzierung ein Angebot für besondere

      SchülerInnengruppen sein



II.2.5.4    Außerschulische Lernorte/ Begegnungen


II.2.5.5    Fächerübergreifendes Lernen


II.2.5.6    Multimediales Lernen/ Medienkonzept


Medienkonzept GHS Hennef                                                  Stand März 05/Okt 07


Ziel des Konzepts:

Vorbereitung der Schüler auf das Leben in der Informationsgesellschaft. Ohne Auseinandersetzung mit der Realität kann die Schule ihren Auftrag, die Schüler zu mündigen Bürgern zu erziehen nicht erfüllen. Medienkompetenz als Grundvoraussetzung für zukünftige erfolgreiche Berufstätigkeit ist unverzichtbar.


Im Einzelnen spricht für den Einsatz neuer Medien:


•Aktualität durch Internetanbindung statt Schulbüchern hebt das Motivationsniveau.

•Unterrichtsinhalte sind näher an der Lebenswirklichkeit der Schüler, zeitnahe Informationen können abgerufen werden.

•Computer als Lernmedium bietet die Möglichkeit stärkerer Binnendifferenzierung ( Stichwort: geduldiger Trainer)

•Öffnung zur Außenwelt (unkomplizierter Kommunikationskanal)

•einfache Veröffentlichung von Unterrichtsergebnissen

•reale Sprech- und Schreibanlässe nicht nur für den Lehrer oder als Simulation

•bilingualer Unterricht fächerübergreifend durch fremdsprachliche Infos im Netz


Pädagogische Ausgangslage in der GHS Hennef:


Die GHS Hennef hat zur Zeit etwas über 700 Schüler/innen in 32 Klassen mit 60 LehrerInnen.

In der Vergangenheit konnten wir feststellen, dass die Schüler großes Interesse am Umgang mit

neuen Medien zeigten. Obwohl partiell gut ausgestattet (bis zum Brand Anfang Nov. 2004) und

von motivierten LehrerInnen betreut, konnte  unserer Schule diesen Bedarf bisher nicht in vollem Umfang befriedigen, da sowohl Ausstattung wie Medienkompetenz/Akzeptanz des Kollegiums verbesserungsbedürftig sind.

Unsere SchülerInnen haben außerhalb der Schule weniger Zugangsmöglichkeiten zu neuen Medien

als SchülerInnen von Real-, Gesamtschule oder Gymnasium und bedürfen daher in der Schule eines Lernumfeldes,  das den handelnden Umgang in besonderen Maße ermöglicht und fördert.

Wir haben derzeit zwei komplett ausgestattete Computerräume mit jeweils 16 Arbeitsplätzen.

Einer davon soll bald auf 24 Arbeitsplätze erweitert werden, damit SchülerInnen ggf. auch in Einzelarbeit lernen können (v. a. in den Fächern Mathematik und Englisch).

Ein weiterer Computerbereich besteht im Musikraum und den angrenzenden Räumen, mit dem Schwerpunkt Bild-/Ton-/Filmbearbeitung und Layout-/Präsentationssoftware.

Dort arbeiten z. Zt. 6 Apple-Computer (ein Laptop zur Pflege der Homepage), 4 davon sind ans Internet angeschlossen. Die Schule besitzt digitale Kameras und eine Videokamera. Zwei Lehrerrechner (mit Internet) steht im Besprechungsraum zur Verfügung, weitere Rechner für den

Lehrerarbeitsraum sind in Planung.

Die Schule verfügt über zwei fest angeschlossene und zwei transportable Beamer.

Die GHS Hennef präsentiert sich auf einer Homepage im Internet.


Was sollen unsere Schüler mit den neuen Medien machen?


(Was kann ich mit Hilfe der PCs schneller, besser und effizienter erreichen?)

Ausgehend von den Erfahrungen beim KIRRP Projekt ergeben sich folgende Lernfelder:

Kommunizieren

Austausch von Informationen via LAN, Internet, e-mail, Datenträgertausch, sms, ...

Informieren/Recherchieren

Informationsbeschaffung über Lexirom, Internet ...

Reflektieren

Kritischer Umgang mit den Möglichkeiten und Angeboten die sich aus der Nutzung der neuen Medien ergeben, Bewertung von Veröffentlichungen, Medieneinflüsse und Gestaltungsabsichten erkennen

Produzieren

Erstellen von Medien (Schrift/Bild/Musik, Video...) Dokumentation

Präsentieren

Unterrichtsergebnisse veröffentlichen

Inhalte nach dem Hennefer Medienkompetenzmodell.



Es hat sich gezeigt, dass unsere Schüler sehr unterschiedliche Voraussetzungen im Umgang mit den neuen Medien mitbringen. Dies liegt unter anderem an den unterschiedlichen Zugangsmöglichkeiten außerhalb der Schule und den in der Grundschule vermittelten Fähigkeiten. Daher ist eine strenge Zuordnung zu den Stufen nicht möglich.

Bei der Vermittlung von Fertigkeiten sollen die apparativen Praxis (Aneignung der Techniken, Bedienungsfolgen) und möglichst schnell, die aus dem Fachunterricht integrierten Aufgabenstellungen mit Hilfe der neuen Medien bearbeitet werden.

In der Orientierungsstufe sollen die aus der Grundschule mitgebrachten Fähig- und Fertigkeiten im Bedarfsfall wiederholt und vertieft werden.(Siehe Anlage Zertifikatsstufe1+2)

Speziell in den höheren Klassen wird im Rahmen der Berufswahlvorbereitung besonderer Wert auf die Erkundung von Ausbildungs- und Arbeitsfeldern (Agentur für Arbeit etc.), inkl. Erstellung nötiger Bewerbungsunterlagen gelegt. (siehe Anlage Zertifikatsstufe 3)

Im Bereich der fachspezifischen Lernzielen darüber hinaus:

Lern- und Übungssoftware in Deutsch, Englisch, Mathe, Geschichte, Technik, Naturwissenschaften und anderen Fächern

Ankoppelung an Unterrichtsfächer

Medienpädagogische Aufgabe

Beteiligte Fächer

Kommunikation

D, E, Al, Ek, Ku, Mu, Wahlpflicht

Information/Recherche

alle Fächer

Reflektion

D, Ek, Ge, Al, Ku, Mu

Produktion von Medien

alle Fächer

Präsentation

alle Fächer

Lernen und Üben mit Lernprogramm

D, E, M. Bi, Ph, Ge, Al. Technik


Voraussetzung für den Umgang mit neuen Medien sind die im Rahmen des Hennefer Kompetenzmodells erarbeiteten Grundfertigkeiten bei der Benutzung von Standard Office Programmen (z.B. Class in a Box), sowie je nach Aufgabenstellung Programme für:

•Internetzugang (div. Browser)

•Konstruktion (z.B. Winscat) Ansteuerung CNC Maschine, Lego Technik

•Bildbearbeitung (z.B. Corel-Paket),

•DTP für Schülerzeitung (z.B.Pagemaker)

•Webpublishing (z.B. FrontPage)

  1. Musikproduktion/Bearbeitung (z.b.Steinberg)


Wie können diese Ziele erreicht werden?


Ziele: Forderungen deutscher Städtetag, Gemeindetag, NRW Bildungsministerium bis 2004

•alle Schulen breitbandig am Netz

•alle Lehrerinnen und Lehrer nutzen Neue Medien im Unterricht

•Medienecken in allen Grundschulklassen

•100.000 Arbeitsplätze außerhalb von Computerfachräumen (SI/SII)

•100% der Schüler lernen regelmäßig mit Neuen Medien


Medienecken

Die Idee der Medienecken in den unteren Klassen wurde wegen hoher Ausfallquoten bei den PC (siehe oben) als nicht praktikabel erlebt. Wünschenswert wäre jeweils eine Workstation in den Abschlussklassen, die in einem sicher verschließbaren Schrank untergebracht werden kann.



II.2.5.7    Förderunterricht


II.2.5.8    Sonderpädagogische Förderung


               A. Integration (LB) Fr. Baumann

               B. Verhaltensbesondere Schüler Hr. Bungart


II.2.5.9    Unterrichtsmethoden nach Endres


II.2.5.10   Bewegtes Lernen


Hier geht‘s weiter zu:    II.2.6 Werteerziehung

 
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