Zur vom 12. Januar bis 13. Februar 2009 im Cafe Mundial gezeigten Ausstellung „Die Nakba - Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948“ gibt es im Internet eine Begleitbroschüre unter folgendem Link zum Download:
▶ http://www.lib-hilfe.de/pdfs/Broschuere_Nakba.pdf
● Weitere Informationen
Die israelische Organisation Zochrot sensibilisiert in Israel für das Thema Nakba; Näheres finden Sie ▶ hier.
Interviews mit Vertriebenen, Karten und Filme über die zerstörten Dörfer finden Sie ▶ hier.
Über die Vertreibung aus dem Dorf Yassin westlich von Jerusalem berichtet diese Webseite; klicken Sie bitte ▶ hier.
Die Schweizer BDS-Kampagne hat auf ihren Webseiten ein spezielles Nakba-Dossier mit zahlreichen weiterführenden Links eingerichtet; klicken Sie bitte ▶ hier.
Ein weiteres Dossier zur Nakba findet sich auf den Webseiten der Palestinian Academic Society for the Study of International Affairs; klicken Sie bitte ▶ hier.
Ebenfalls Informationen zur Nakba hält diese Webseite der Jewish Voice for Peace bereit; bitte klicken Sie ▶ hier.
Die Studiengesellschaft Friedensforschung e.V. hat im Jahr 2003 ein Dossier mit dem Titel „Israel und Palästina - Wem gehört das Heilige Land?“ herausgegeben. Sie können es ▶ hier als PDF-Datei herunterladen.
Die Kooperation für den Frieden hat im Jahr 2008 ebenfalls ein umfangreiches Dossier mit dem Titel „Der Israel- Palästina-Konflikt“ herausgegeben, das Sie ▶ hier als PDF-Datei herunterladen können.
Der in Israel wegen seiner Position zur Vertreibung der PalästinenserInnen umstrittene Historiker Ilan Pappé hat auf Südwestfunk 2 ein längeres Hörfunk-Interview zu dieser Thematik gegeben. Sie können den Text der Sendung als PDF-Dokument ▶ hier auf Ihren Computer herunterladen. Wenn Sie das Interview nachhören möchten, klicken Sie bitte ▶ hier.
Die ungebrochene Aktualität der „Siedlungsproblematik“ erhellen schlaglichtartig diese Artikel
- aus der NZZ (Schweiz); klicken Sie bitte ▶ hier;
- aus Haaretz (Israel); klicken Sie bitte ▶ hier;
- aus dem STANDARD (Österreich); ▶ hier und/oder ▶ hier;
- aus der Telepolis; klicken Sie bitte ▶ hier;
- der Deutschen Welle; klicken Sie bitte ▶ hier.
Das Internationale Kommitee vom Roten Kreuz hat am 29.06.2009 unter dem Titel „Gaza: 1,5 Millionen Menschen gefangen in Verzweiflung“ ein neues (zur Zeit leider nur auf Englisch erhältliches) Dossier zur Lage der palästinensischen Bevölkerung im von Israel weiterhin blockierten Gaza-Streifen veröffentlicht. Das Dossier können Sie auf dieser externen Seite herunterladen; klicken Sie bitte ▶ hier. Eine deutschsprachige Zusammenfassung und Kommentierung des IKRK-Berichts finden Sie ▶ hier.
medico international hat am 15.07.2009 auf seinen Seiten die Berichte israelischer Soldaten über Menschenrechtsverletzungen der israelischen Armee während des Gaza-Kriegs zugänglich gemacht; Näheres dazu erfahren Sie ▶ hier.
Die Kernaussagen wurden im sog. Goldstone-Report, einer Untersuchung der Vereinten Nationen, bestätigt. Der Report beschuldigt auch die Hamas der Verletzung von Menschenrechten. Den vollständigen (englischsprachigen) Report erhalten Sie ▶ hier.
Die Bestrafung der an den Kriegsverbrechen nachweislich beteiligten Personen steht allerdings weiterhin aus, d. h., die Opfer warten immer noch auf Gerechtigkeit.
Hatte der neue US-Präsident B. Obama kurzfristig Hoffnungen auf ein Ende der israelischen Siedlungspolitik gemacht, indem er den israelischen Baustopp zur Vorbedingung von Friedensgesprächen erklärte, so ist inzwischen Ernüchterung eingetreten. Ungeachtet Obamas Äußerungen war dagegen eine fortwährend völkerrechtswidrige, systematische Besatzung und/oder Zerstörung von Wohnraum im Ostteil Jerusalems durch israelische SiedlerInnen festzustellen - Wohnraum der vorher durch palästinensische Bevölkerung bewohnt wurde. Ein Artikel in der amerikanischen Zeitschrift „Foreign Policy“ legt nahe, dass von den USA weder Widerspruch noch gar Sanktionen zu erwarten sind; lesen Sie den Artikel ▶ hier nach. Im Gegenteil: Laut US-Außenministerin H. Clinton sehen die USA inzwischen die Einstellung der israelischen Siedlungspolitik nicht mehr als Vorbedingung für Friedensgespäche an, wie etwa ▶ hier nachzulesen.
● Vertiefende Literatur
Einen guten Überblick über weiterführende Literatur finden Sie auf den Internet-Seiten unserer Archiv-KollegInnen vom Institut für Palästina-Kunde; klicken Sie bitte ▶ hier. Einige der dort vorgestellten Bücher finden Sie auch in unserer Bücherei.
● Filme zum Konflikt
Hier nur eine kleine Auswahl von sehenswerten Dokumentarfilmen:
- Die eiserne Mauer; nähere Informationen, wie sie den Film ggf. auf Deutsch erwerben
- The Raging Grannies Anti Occupation Club
● Aktuelle Informationen zum Konflikt
Über den aktuellen Stand des Konflikts sowie den des gesamten Nahen Ostens informiert kontinuierlich das Palästina-Portal; klicken Sie bitte ▶ hier.
● Friedensgruppen
Zahlreiche Gruppen und Personen bemühen sich in Israel und Palästina um Gerechtigkeit, Frieden und Versöhnung; hier eine kurze (unvollständige) Übersicht:
- B‘Tselem
- Coalition of Women for Peace
- International Solidarity Movement
- Ta'ayush
- Kayan
- Ahoti
- Public Committee against Torture in Israel
- Wi‘am Palestinian Conflict Resolution Center
- Parents Circle - Families Forum
- Physicians For Human Rights - Israel
- Israeli Committee Against House Demolitions
- Palestinian Medical Relief Society
- Gisha
- Bimkom
- Yesh Din
- HaMoked
- The Association for Civil Rights in Israel
- The Arab Association for Human Rights
- Adalah
Eine besondere Rolle nehmen Soldaten der israelischen Armee ein, die gegen die Politik Israels in den besetzten Gebieten opponieren. Der Titel ihrer Webseite - Das Schweigen brechen - ist Name und Programm zugleich.
● Ferien vom Krieg
Bei der Aktion „Ferien vom Krieg“ des Komitee für Grundrechte und Demokratie begegneten sich seit 1994 etwa 20.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus den Krisen- und Kriegsgebieten des Balkans bzw. des Nahen Ostens zu gemeinsamen Freizeiten.
Seit dem Sommer 2002 haben sich im Rahmen dieser Aktion über 500 junge Menschen aus Israel mit über 500 Gleichaltrigen aus Palästina zu Dialogseminaren in Deutschland getroffen. Es waren schwierige und oft schmerzhafte Prozesse. Alle TeilnehmerInnen bewiesen allein durch ihre Teilnahme am Dialog großen Mut, denn auf beiden Seiten können diese Kontakte als "Verrat" oder "Kollaboration mit dem Feind" denunziert werden und soziale Sanktionen zur Folge haben. Der Dialog-Prozess war und ist aber getragen von Hoffnungen und Visionen, die z. B. in den "188 Plädoyers für einen israelisch-palästinensischen Dialog" und vielen Berichten zum Ausdruck kommen (www.ferien-vom-krieg.de). Eine Palästinenserin formulierte als Resumee: "Wir können zusammmen leben - sogar unter einem Dach. Das ist eine phantastische Erfahrung!"
Die Aktion „Ferien vom Krieg“ wird seit vierzehn Jahren ausschließlich durch private Spenden und Sammlungen bei Familienfeiern, in Friedensgruppen und Gemeinden, durch Benefizveranstaltungen von Schulen und Initiativen finanziert. Doch reicht die – seit vierzehn Jahren konstant gebliebene – Richtsumme längst nicht mehr aus, um die realen Kosten zu decken; das Projekt ist gefährdet!
Mehr über die Aktion „Ferien vom Krieg“ und wie Sie diese finanziell unterstützen können, erfahren Sie unter anderem über den letztjährigen Spendenaufruf, den Sie sich ▶ hier herunterladen können. Einen Zeitungsbericht über die ganz aktuelle Arbeit (August 2009) finden Sie ▶ hier.
Eine weitere Informationsseite des AllerWeltHauses zum Thema Nakba bzw. zur Nakba-Ausstellung finden Sie ▶ hier.
Diese Seite wird laufend aktualisiert;
letzte Aktualisierung am:
25.11.2009
Tags: Nakba

