Auf unserer 3-wöchigen Rundreise verbrachten wir 10 Tage in St. Lucia. Wir übernachteten in Rodney Bay im Norden in einem Appartmenthotel mit Übernachtung und Frühstück. Gleich nach Anreise stellten wir fest, dass hauptsächlich All Inclusive Hotels und Amerikaner vorzufinden sind. Dementsprechend waren auch die Bars am Abend ausgestattet. Karibisches Essen in weiter Ferne, dafür Pommes, Steaks und Chickenwings um so näher. Auch von Reggae und karibischer Musik bekamen wir zu unserem Erstaunen nichts mit.
Der Strand war ok aber kann mit der Accra Beach in Barbados in keinster Weiser konkurrieren.
Ein netter Ausflug kann man nach Pigeon Island unternehmen.
Mit der Unicorn machten wir einen Ausflug nach Soufriere. Die Bootstour selbst ist sehr schön. Die nette Crew verwöhnte uns mit coolen Drinks.
In Soufriere angekommen, wird man mit Taxis zu den Schwefelquellen gefahren und danach zu den Diamond Falls.
Anschließend wollten wir uns noch Soufriere anschauen, das wir aber nach kurzer Zeit wieder abbrachen, da uns einige Einheimische gehörig nervten. Einer rannte uns von Anfang an hinterher und will Reiseführer spielen. Da wir aber keinen wollten lehnten wir ab. Dieser ließ sich aber auf keinster Weise abdrängen. So verschwanden wir wieder auf das Boot. Komischerweise hatte ich genau diese Erfahrung schon 1996 gemacht. Wahrscheinlich wars der gleiche. Verstehen kann man die Einheimische schon. Dadurch dass die Insel nur aus diesen All Inclusive Resorts besteht, macht ausser den Hotels keiner ein Geschäft. Wenn dann auch noch die Touren voll organisiert die Touristen an den Orten vorbeikarrt, geht auch dieses Geschäft flöten.
Das kann man zum Glück von Barbados nicht sagen.