Bequia
Die Insel ist nur 7 qkm groß. Bequia liegt zwischen St. Vincent im Norden und Mustique im Süden. Die Insel ist sehr tropisch und hügelig. Da sie zum Teil sehr verwachsen ist, hat man Schwierigkeiten sie in zwei Wochen zu erkunden. Die Insel zählt 4874 Einwohner.
Die Menschen sind sehr freundlich und man wird auf der Straße immer mit einem Lächeln begrüßt. Die Ankunft am Flughafen ist schon ein Erlebenis. Man kann nur immer hoffen, dass der kleine Flieger bis zum Ende der kurzen Landebahn gebremst hat. Sonst gehts ab ins offene Meer.
Vom Flughafen nimmt man am besten ein Taxi zum Hotel. Die Taxis haben eine natürliche Klimaanlage, denn sie sind hinten offen. Man sitzt unter einer Plane wie in einer Pferdekutsche. Sollte ein Taxi am Flughafen sein, ist man gut beraten es zu nehmen, wer weiss wenn das nächste kommt....
Bequia besitzt den East Caribbean Doller wobei 1 USD 2,67 EC entsprechen. Beide Währungen werden akzeptiert.
Es gibt einige nette Restaurants in denen man sehr gut essen kann, hervorzuheben ist das Gingerbread. Im de Bistro bekommt man den ganzen Tag über kleinere Snacks. Al-Inclusive Hotels und Hotels mit Halbpension sind hier unüblich. Angeboten werden einfache Appartments, meist ohne Klimaanlage (wäre manchmal aber nicht schlecht). Eine gute Empfehlung ist das Bluetropic Hotel. Es hat nur 10 Zimmer, und wenn man Glück hat, ist man der einzige Gast. Es liegt im Süden der Insel, oberhalb der Friendship Bay. Den Strand kann ich nicht unbedingt empfehlen. Er ist zwar einsam und verlassen, aber es ist, bzw. es war zu unserer Zeit auch kein Platz sich am Strand niederzulassen, vor lauter Kokosnüsse und Seegras. Das Hotel direkt an diesem Strand war 2003 geschlossen. Diese hätten den Strand sonst wohl immer gepflegt.
Die Zimmer im Bluetropic sind einfach ausgestattet. Das Hotel liegt mitten in einem tropischen Garten.
Vom Bluetropic hat man eine gute Busverbindung Richtung Port Elizabeth und kann dort entweder schon vorher aussteigen und zur Lower Bay laufen, oder von Port Elizabeth ein Wassertaxi in Anspruch nehmen. Die Busse kosten pro Fahrt ca. 1,50 East Caribbean Dollar. die Wassertaxis sind allerdings nicht ganz billig (ca. 5 USD).
Port Elizabeth ist der "größere" Ort der Insel, wo man das meiste kaufen kann. Für das was fehlt kann man einen Abstecher nach St. Vincent machen. Eine Fähre fährt stündlich nach St. Vincent. Sie kostet einfach 15 EC, hin und zurück 28 EC - wenn man mit der gleichen Gesellschaft fährt - es gibt den Admiralty Transport oder den Bequia Express. Die Fahrt nach St. Vincent dauert eine Stunde.
Man gewöhnt sich an das tropische Klima relativ schnell. Es regnet öfter mal den typisch tropischen Regen, der dann kurzfristig ziemlich heftig werden kann.
Die Insel ist sehr ruhig. Die einzigen, die hierherfinden sind Segler, die mal eine oder zwei Nächte dort verbringen. Gerade dies macht Bequia zu einem Unikat der karibischen Inseln.
Ein abendliches Muß ist ein Sundowner im Waleboner (die Stühle sind aus Walknochen) und anschl. kann man mit den Klängen einer Steel- oder Reggaeband den Sternenhimmel genießen und einfach nur "limen".
So kommt man hin:
Barbados nach Bequia mit Mustique Airways/www.mustique.com zu 150 USD (One Way)
Tipp: man kann Bequia mit z. B. St. Lucia kombinieren. Flüge von St. Vincent nach St. Luica und von St. Lucia nach Barbados mit Caribbean Star kosten hier nur ca. 65 USD.
Stand: 2003