Frankfurter Allgemeine Zeitung
20.02.2006
von Andreas Obst
Stuttgarter Zeitung
21.02.2006
von Werner Müller-Grimmel
Stuttgarter Nachrichten
24.02.2006
von Stephan Hoffmann
...
Einen ganz anderen Eindruck hinterließ der Teil, den Sigrid T"Hooft verantwortete. Hier passte alles zueinander: die barocke Pracht der Kostüme, die genau ausgeklügelte Künstlichkeit der Gestensprache, die Bewegungsabläufe - schon empfand man die Arien als lebendiger und kürzer.
Badische Neueste Nachrichten
20.02.2006
von Ulrich Hartmann
Badische Zeitung
20.02.2006
von Alexander Dick
Der Rheinpfalz
20.02.2006
von Karl Georg Berg
Rhein-Neckar Zeitung
21.02.2006
von Matthias Roth
Mannheimer Morgen
22.02.2006
von Britta Richter
Bietigheimer & Eberbacher Zeitungen
21. 02 2006
von Nike Luber
...
Den hat Barockspezialistin Sigrid THooft in das Jahr der Uraufführung 1729 verlegt. Die barocken Kostüme (Ute Frühling) wirken aus heutiger Sicht geradezu exotisch, passen jedoch perfekt zu den Gesten der Sänger. THooft setzt die streng geregelten Auftritte und Abgänge, die beredten Bewegungen der Hände und die Blicke so geschickt ein, dass der zweite Akt keineswegs nach Opernmuseum aussieht, man hat in modern gedachten Inszenierungen wesentlich langweiligeres Rampensingen erlebt als im zweiten Akt des "Lotario". Hinzu kommen das weiche Kerzenlicht und die äußerst wandlungsfähigen gemalten Bühnenbilder, die einen stimmungsvollen Rahmen abgeben für den barocken Belcanto-Gesang der Solisten und die hinter Korsett und Reifrock tobenden Gefühle.
dpa Landesdienst
18.02.2006
von Martin Roeber
...
Zur wahren Attraktion wurde aber der zweite Akt. Sigrid T’Hooft, choreografin, Regisseurin und Musikwissenschaftlerin hat sich intensiv mit der Aufführungspraxis zu Händels Zeit auseinander gesetzt. Also wurde für eine gute Stunde das elektrische Bühnenlicht ausgeschaltet. Hunderte von Kerzen hüllen die Szene in ein warmes , diffuses Licht (Bühne: Christian Floeren). Die Solisten trägën prachtige Roben der Zeit (Kostüme Ute Frühling). Und Sigrid T’Hooft hat Ihnen die manirierten , hochstilisierten Bühnengesten des Barocktheaters antrainiert. Faszinierend dabei ist, wie perfekt sich die fremdartige Körpersprache zu Händels Musik fügt.
Luxemburger Wort
22.02.2006
von W. Schneckenburger
...
Auch wenn dem heutigen Publikum die genaue Bedeutung mit der Musik synchronisierten Gesten und Bühnengänge der Sänger fehlt, war der ästhetische Gewinn enorm.
Badische Neueste Nachrichten
28.02.2006
“Belohnter Wagenmut. Zum Symposium der Karlsruher Händel-Akademie”
...
Die große Überraschung war die Reaktion des Publikums auf den im “Karlsruher Experiment” angelegten “Vergleichtest”. Stand eine moderne Inszenierung konservativer Ausrichtung ... im Vergleich zu einer zeitgenössischen Inszenierung progressiver Prägung..., so fand die dritte Variante einer rekonstruierten Bühnenaufführung der Barockzeit den ungeteilten Beifall aller. Kerzenlicht, barockes Bühnenbild, historische Gestik sowie Sing- und Spielweise setzte bei den Künstlern ungeahnte Kreativkräfte frei. Achim Thorwald gebühre Dank dafür, dass er mit seiner Einladung an die Spezialistin für historische Schauspielkunst Sigrid T’Hooft diese Erlebnis möglich machte, so die einhellige Meinung.
