Ein Bild aus meiner neuen Serie, in der ich versuche, selektive Schärfe in der Landschaftsfotografie einzusetzen. Diese Mißachtung jedes Ratschlags, den Herr Scheimpflug je gegeben hat, erscheint mir konzeptuell sehr reizvoll. Was haben wir Fotografen denn schon an eigentümlich fotografischen Ausdrucksmitteln? Schärfe/Unschärfe ist fast das einzige, das wir nicht mit der Malerei oder Grafik teilen müssen, ja, erst die Camera obscura hat es überhaupt den Menschen klar werden lassen, dass sie nicht alles gleichzeitig scharf sehen.