verdammt und zugeschweisst
 
Wer kennt es nicht, das Kreuz mit den Verpackungen und ähnlichen Katastrophen: die Zeit eilt (eigentlich eilen ja wir), fast 12 Uhr, noch schnell rein in den Supermarkt. Stau an der Kasse ohne akuten Nervenzusammenbruch überstanden, rasch nach Hause gewieselt und rein in die Küche. Hechel-würg und nichts wie los, aber wie steht es mit der Verpackung?
Da gibt es eine eiserne Regel, die natürlich auch immer wieder durch Ausnahmen bestätigt werden kann:
Verpackungen sind grundsätzlich nicht da zu öffnen, wo es vorgesehen wäre!!!
Perforation ist die stabilste Stelle und der Ort, wo es bestimmt nicht reist!!!
Bei luftdicht Verpacktem gilt: verdammt und zugeschweisst. Was allenfalls reisst, sind meine Fingernägel und der Geduldsfaden, sofern vorhanden.
Da gibt es noch Deckel in den verschiedensten Materialien, Farben und Grössen, die zuerst gar nicht aufgehen, um dann mit einem Ruck... den Inhalt der Flasche gleich auf einen Schlag preiszugeben. Wutsch!
Nun stellt sich mir die Frage: Bin ich eine Frau der Superlative im Sinne von: besonders blöd, auffallend ungeschickt oder einfach dämlich.
Ist ja typisch: Dame ergibt dämlich, Herr herrlich. Aber wie dem auch sei: man (Frau) kann ja auch mal Hilfe in Anspruch nehmen, denn ein Gentleman schlummert ja in jedem Mann irgendwo drin - oder? Nein? Na ja, ist ja auch egal:
Maartin, da-herr! Kannst Du bitte diese Flasche öffnen. Musst aber aufpassen, denn das geht manchmal schief und landet auf dem Küchenboden. Uiuiui, wenn das nur gutgeht! Juhuuu, geschafft.
Da sieht man mal wieder, ohne die guten Ratschläge einer klugen Frau geht es halt eben doch nicht - oder?
Verpackungen
Dienstag, 24. April 2007