Muss es immer ..... sein
 
Wo liegt dieser paradiesische Ort? Sand, Strand, Palme... eh... Moment, gleich hab ich‘s! Ja genau, BERN, die bezauberndste Hauptstadt nördlich (?) vom Äquator.
Wer sich des morgens früh genug aus den Bettlaken schält, der kann Wundersames erleben. Gut, die Bären im Bärengraben waren gestern weder zahlreich noch waren sie spielerisch
 
veranlagt. Eigentlich war immer nur einer zu sehen, der aber in Action: Raus aus dem Käfig - gähn - sofort wieder rein in den Käfig - Schichtwechsel. Sein grosses Geschäft legte mir der eine dann aber buchstäblich zu Füssen, allerdings in sicherer Distanz, was schon geruchstechnisch vorzuziehen ist.
Lust auf Japanisch - kein Problem; die Touristen waren in Höchstform. Hayaku - schnell - zackzack und Foto. Achtung, bloss alle Taschen und Fotoapparate gut festhalten.
Anschliessend der Aare entlang Richtung Schwellenmätteli... da gibt‘s Strandfeeling pur, und zudem noch einen sehr guten Kaffee, wenn nur diese Paparazzi nicht wären!
 
Ab 10 Uhr ein nicht zu verachtendes Brunchbuffet für Leute, die etwas mehr essen können als einen Apfel und ein Ei. Da gibt es alles, was erfreut und der Arzt einem eigentlich verboten hätte. Bei mir lohnt sich dieser ganze Aufwand nicht, denn meine Version eines Frühstücks gleicht eher einem Fastenbrecher - Apfel, im besten Fall mit etwas Jogurt (NS = neue Rechtschreibung) und Rosinen.
Es geht aber noch weiter, und so kann sich so ein Morgenspaziergang in die Länge ziehen, während die Füsse langsam breiter werden. Man kann stundenlang wandern, ohne je den Pass oder die Identitätskarte zu zücken. Nein, nicht im Kreis herum - der Aare entlang, und am Morgen ist die Welt noch in Ordnung, die Luft noch frisch und nicht durch unsere Grillkreationen resp. -kremationen verändert.
Morgenstund hat Gold im Mund!
Also bitte Aaaaufstehen!
Hüh!
;-)
 
Fernweh
Montag, 23. April 2007