emotionsdepot

 



In der ersten Ausstellung der Reihe „Emotionen“ im Rahmen des Konzeptes von Kurator Dr. Johann-Peter Regelmann zeigt der Vorarlberger Künstler Roland Adlassnigg in der Kunsthalle Neuwerk, Konstanz, Installationen, Skulpturen, Fotografien, Zeichnungen und Objekte.


Adlassnigg arbeitet seit fünf Jahren an der Entwicklung seines „Emotionsdepots“, die Ausstellung zeigt den aktuellen Stand der Dinge: Zentrales Werk ist das neu geschaffene Bild mit dem Titel „Emotionskompression“.


Damit versucht er, mehrere Ebenen abzudecken: Zum einen die genussreiche Vermittlung der drei legalen Suchtmittel Kaffee, Schnaps und Zigaretten als Bildmotiv und zum anderen die konsequente Umsetzung im Material. Dabei ritzt Adlassnigg ähnlich wie bei einer Druckgrafik Linien in den Marmorspachtelgrund, um diese dann mit einer Mischung aus Alkohol und geriebener Zigarettenasche wieder aufzufüllen. Im Gegensatz zur Druckgrafik können aber keine Abzüge gemacht werden.


Zum anderen verlangt das Bild eine gewisse Nähe, bzw. Abstand des Betrachters. Denn steht er zu weit weg, verschwinden die Linien wegen ihrer Zartheit im Grund. Steht er wiederum zu nah am Motiv, kann er das Bild in seiner Ausdehnung nicht als Ganzes erfassen. Damit gibt es wieder den Link zurück zum Motiv: Mit dem richtigen Abstand und Umgang können die Suchtmittel zum Lustmittel werden.


1. Ausstellung der Reihe „Emotionen“ im Rahmen des Projektes „Loch Ness“: Roland Adlassnigg: "Emotionsdepot. Installation - Skulptur - Fotografie - Zeichnung - Objekt“. 5. bis 13. April, Großer Saal im Neuwerk, Konstanz. Vernissage am Freitag, 4. April ab 19 Uhr.







 
 
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